1. Du musst aktuell gar nichts machen!
2. Sollte es Geld für die Ex-Aktionäre geben, so würden im Vorfeld LTI's ausgegeben werden.
3. Auf Grundlage der LTI's würde der TRUST Schecks zu den LTI-Eignern schicken.
4. Das läuft NICHT über Deinen BROKER.
5. Weil es sich bei dem Trust um einen GRANTOR TRUST handelt, ist nicht der Trust an sich, sondern jeder Trust-Anteilseigner (mit seinem persönlichen Steuersatz) steuerpflichtig. Deshalb würde der Trust die US-Steuer abziehen, sofern ihm kein W8 vorliegt. Das könnte natürlich von Deinem Broker zum Trust gesendet werden, aber ansonsten hat der Broker damit NICHTS zu tun.
6. Zieht der Trust mangels W8 die Kohle ab, ist diese weg. Das Formular kann nicht nachgereicht werden. Du erhältst aber vom Trust jedes Jahr einen Steuerbescheid und müsstest das Geld dann in Deutschland nicht noch einmal versteuern.
7. Wenn Du vom Trust einen Scheck erhalten solltest, musst Du das Geld natürlich hierzulande versteuern. Ansonsten würdest Du Steuerhinterziehung begehen.
8. Wenn Du mich ganz nett fragst, sage ich Dir dann zu gegebener Zeit, wo Du das in Deiner Steuererklärung angeben musst. Ich bin ja nicht so... ;-)
p.s. Wer es jetzt immer noch nicht versteht, der soll halt' glauben, was die Banken, Broker oder Melonen-Mützen schreiben. Ist mir schnuppe.
Werbung
