GEORGE TOWN, Cayman Islands, Jan. 21, 2022 (GLOBE NEWSWIRE) -- Consolidated Water Co. Ltd. (NASDAQ Global Select Market: CWCO), a leading developer and...
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Consolidated Water Reports First Post-COVID Cruise Passenger Ships to Arrive at Cayman Islands March 21, Further Bolstering Resurgence of Tourism for the Islands
Consolidated Water: The Easy Money Has Been Made
Jun. 12, 2022 9:03 PM
Daniel Jones, SeekingAlpha
Kursziele auf 28 bzw. 29 angehoben.
Aus meiner SIcht etwas konservativ. Zur Einordnung: Momentan stehen wir bei einem EPS für das erste Halbjahr von 70c, wovon 46c auf Q2 entfallen. Der CEO aüßert sich im Conference Call wie folgt:
We remain very optimistic about our growth in the future for numerous reasons. This includes the recovery of tourism in Grand Cayman and our construction projects underway there and in the U.S. as well as the increased project bidding activity we are seeing in the U.S.
We also anticipate the more than $350 million in major multiyear projects that we secured over the last 18 months will have an increasing positive impact on our earnings in future quarters.
Ich gehe daher für Q3 und Q4 mindestens jeweils nochmal von 46c EPS aus. Dann wären wir bei einem Jahres EPS von 1,62. Da ist aus meiner Sicht bei so einem Wachstumswert allein von den multiples mehr als ein Kursziel von 30 drin.
Natürlich hat der Kurs momentan mit den Quartalszahlen einen Raketenstart hingelegt und ist deutlich über das obere Bollingerban rausgelaufen. Erfahrungsgemäß ist sowas nie von langer Dauer. Aber aufgrund der Fundamentaldaten werde ich Rücksetzer nutzen.
Interessant aus meiner Sicht waren:
Prognose zum Verlauf der Umsätze aus den Großprojekten:
In Q4 nochmal größerer Betrag aus Arizona
Q1/Q2 2024 kleinere Umsätze aus Arizona
Q3/Q4 erste Umsätze aus Hawaii
Es wird also ein Delle aus den Service-Umsätzen geben.
Übernahme von REC: REC ist ähnlich wie PERC unterwegs, allerdings fehlten denen bisher Kapital und Referenzen, um auf Großprojekte zu bieten. Mit der Unterstützung von PERC und CWCO ist das jetzt möglich.
Projekt Pipeline generell: So viele Ausschreibungen wie nie zuvor. Man wird bieten, aber auf die Margen achten. Beim Arizona-Auftrag hat man bisher günstiger bauen können als geplant, daher die hohen Gewinne. Hawaii ist durch automnatoische Infationsanpassung gegen höhere Kosten abgesichert.
Umsatz und EPS exklusive des Einmalertrags aus der gerichtlichen Klärung des Mexiko-Investments waren etwas unter den Erwartungen. Vorbörslich waren sie dann auch am Donnerstag kräftig im Minus.
Rausgerissen hat sie dann der Earnings-Call. Das Management ist nach wie vor zuversichtlich, in den kommenden Quartalen weitere Aufträge im Service-Bereich an Land zu ziehen.
Auf den Bahamas hat man einen Auftrag für Entsalzungsanlagen auf kleineren Inseln bekommen. Man konnte da den lokalen Wettbewerber ausstechen. Es ist zwar nur kleines olumen, aber man hofft, dass da in den kommenden Jahren noch mehr geht.
Ganz gute Zusammenfassung des Calls:
Consolidated Water Co. Ltd. (CWCO) Q2 2024 Earnings Call Transcript Summary (futunn.com)
Volles Transcript:
Consolidated Water Co. Ltd. (CWCO) Q2 2024 Earnings Call Transcript | Seeking Alpha
Consolidated Water Co. Ltd. ist ein kleiner, spezialisierter Wasserinfrastrukturwert mit Sitz auf Grand Cayman. Die Aktie läuft unter der ISIN KYG237731073, WKN 913867, Nasdaq-Ticker CWCO; in Deutschland wird sie teils unter CW2 geführt. Der Hauptbörsenplatz ist die Nasdaq Global Select Market, daneben gibt es Bahamian Depository Receipts an der Bahamian International Stock Exchange; in Deutschland ist der Wert zwar auffindbar, aber die sinnvollste Liquidität liegt klar in den USA. (finanzen.net)
Das Unternehmen ist kein klassischer, breit regulierter Großversorger wie American Water Works, sondern ein Spezialist für Meerwasserentsalzung, Trinkwasserproduktion, Wasser- und Abwasseranlagen, Betriebsführung sowie wassertechnische Spezialausrüstung. 2025 kamen rund 26 % des Umsatzes aus dem Retail-Wassergeschäft auf Grand Cayman, 25 % aus Bulk-Wasserlieferungen an staatliche Versorger auf den Cayman Islands und den Bahamas, 35 % aus Services wie Planung, Bau, Betrieb und Management von Wasser- und Abwasserinfrastruktur und 14 % aus Manufacturing, also Spezial- und kundenspezifischen wassertechnischen Anlagen und Komponenten. Operativ standen Ende 2025 zehn Wasserproduktionsanlagen mit 27,2 Mio. Gallonen Tageskapazität in den Cayman Islands, Bahamas und British Virgin Islands sowie 97 von Consolidated Water betriebene US-Wasserbehandlungsanlagen mit geschätzten 78,5 Mio. Gallonen Tageskapazität. (StockLight)
Historisch ist Consolidated Water ein Cayman-Unternehmen: gegründet 1973 als private Wasserversorgung auf Grand Cayman, erste öffentliche Utility-Lizenz 1979. Der Kern des Geschäfts ist bis heute die Knappheit natürlicher Süßwasserressourcen in Insel- und Küstenregionen. Das ist ein strukturell attraktives Thema: Bevölkerungswachstum, Tourismus, Trockenperioden, alternde Infrastruktur und Wasserknappheit sprechen langfristig für Entsalzung, Wiederverwendung und professionellen Anlagenbetrieb. Gleichzeitig ist das Geschäft sehr projekt-, kunden- und regulierungsabhängig. Es ist also kein „einfacher Wasser-ETF im Aktienmantel“, sondern ein kleiner Spezialwert mit Chancen und Klumpenrisiken. (cwco.com)
Die Zahlen für 2025 waren solide, aber nicht spektakulär. Der Umsatz sank leicht von 134,0 Mio. USD auf 132,1 Mio. USD. Der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten, der den laufenden Kern besser abbildet, stieg von 17,9 Mio. USD auf 18,6 Mio. USD bzw. von 1,12 USD auf 1,16 USD je verwässerter Aktie. Die Bruttomarge verbesserte sich von 34 % auf 37 %. Inklusive aufgegebener Aktivitäten lag der Gewinn 2025 bei 18,3 Mio. USD bzw. 1,14 USD je Aktie; 2024 war der berichtete Gewinn durch den Vergleich/Verkauf im früheren Mexiko-Projekt höher gewesen. (StockLight)
Die Bilanz ist ein klarer Pluspunkt. Ende 2025 hatte Consolidated Water 123,8 Mio. USD Cash und Cash Equivalents bei nur rund 0,07 Mio. USD zinstragender Langfristverschuldung einschließlich kurzfristigem Anteil. Das ist für ein Unternehmen mit einer Börsenbewertung um gut 0,5 Mrd. USD eine sehr komfortable Netto-Cash-Position. Das mindert Insolvenz- und Refinanzierungsrisiken erheblich und gibt Spielraum für Projekte, Akquisitionen und Dividenden. (StockLight)
Bei einem Schlusskurs von 34,06 USD am 23.04.2026 ergibt sich auf Basis des 2025er Gewinns aus fortgeführten Aktivitäten ein KGV von etwa 29. Das ist für ein kleines, teilweise projektgetriebenes Unternehmen nicht billig. Rechnet man den hohen Nettocashbestand heraus, liegt der Enterprise Value grob bei rund 420 Mio. USD und damit bei etwa 3,2-mal dem Jahresumsatz 2025. Die Aktie ist also eher ein Qualitäts-/Wachstums- und Spezialthemenwert als ein klassischer Value-Titel. Der Kurs am 24.04.2026 lag intraday um 33,72 USD; Yahoo Finance wies den vorherigen Schlusskurs mit 34,06 USD aus. (Yahoo Finanzen)
Die Dividende ist vorhanden und wächst, aber sie ist nicht der Hauptgrund für die Aktie. 2025 zahlte Consolidated Water insgesamt 0,53 USD je Aktie; für 2026 wurden bereits 0,14 USD je Quartal gezahlt bzw. erklärt, was auf annualisierter Basis 0,56 USD entspricht. Auf 34,06 USD Kurs sind das etwa 1,6 % Dividendenrendite. Positiv ist die lange Historie: Das Unternehmen gibt an, seit Beginn der Dividendenerklärungen 1985 Dividenden gezahlt zu haben. Die Ausschüttungsquote ist gemessen am 2025er Gewinn moderat. (StockLight)
Die Analystenabdeckung ist dünn, deshalb sollte man Kursziele nicht überbewerten. MarketScreener nennt für CWCO einen durchschnittlichen Zielkurs von 43 USD, allerdings nur auf Basis eines Analysten. MarketBeat nennt 40 USD als Konsenskursziel bei drei Analysten. Das ist kein robuster Konsens wie bei einem Large Cap; es zeigt eher, dass der Markt dem Unternehmen weiteres Potenzial zutraut, aber die Aussagekraft ist begrenzt. (MarketScreener)
Der wichtigste operative Pluspunkt ist die Mischung aus relativ stabilen Wasserlieferungen und wachstumsorientierten Projekt- und Servicegeschäften. Das Retailgeschäft auf Grand Cayman ist hochmargig: 2025 erzielte es 33,6 Mio. USD Umsatz und 19,0 Mio. USD Bruttogewinn, also rund 57 % Bruttomarge. Die Wassermenge erreichte 2025 mit 1,09 Mrd. Gallonen einen Rekord, getrieben durch weniger Niederschlag und mehr Kundenkonten. Das Bulkgeschäft lieferte 33,5 Mio. USD Umsatz und 11,0 Mio. USD Bruttogewinn; Services erzielte 46,3 Mio. USD Umsatz und 11,9 Mio. USD Bruttogewinn; Manufacturing verbesserte sich auf 18,7 Mio. USD Umsatz und 6,5 Mio. USD Bruttogewinn. (StockLight)
Die Risiken sind aber real. Erstens hängt das ertragreiche Cayman-Retailgeschäft an einer Lizenz- und Regulierungsfrage. Consolidated Water arbeitet für das Grand-Cayman-Retailgeschäft historisch unter einer 1990er Lizenz. 2025 erhielt das Unternehmen eine neue Konzession, die die bisherigen Lizenzbedingungen bis zur Aushandlung einer neuen OfReg-Lizenz aufrechterhält. Das Unternehmen schreibt aber ausdrücklich, dass die Regulierer eine Restrukturierung anstreben, die die bisher erzielten operativen Erträge und Cashflows deutlich reduzieren könnte. Das ist kein Nebenthema: 2025 kamen 26 % des Konzernumsatzes und 39 % des Bruttogewinns aus diesem Retailgeschäft. (StockLight)
Zweitens gibt es ein Forderungsrisiko auf den Bahamas. Die Tochter CW-Bahamas hatte Ende 2025 Forderungen gegenüber der staatlichen Water and Sewerage Corporation von 20,7 Mio. USD, davon rund 71 % überfällig; per 28.02.2026 waren es 22,6 Mio. USD, davon 75 % überfällig. Das Unternehmen verweist darauf, dass frühere überfällige Beträge letztlich bezahlt wurden, sagt aber selbst, dass Zeitpunkt und Umfang künftiger Zahlungen nicht bestimmbar sind und eine Nichtzahlung erhebliche negative Folgen haben könnte. (StockLight)
Drittens ist der US-Servicebereich projektabhängig. Das Hawaii-Projekt auf Oʻahu ist strategisch interessant: Consolidated Water soll über Kalaeloa Desalco eine 1,7-Mio.-Gallonen-pro-Tag-Meerwasserentsalzungsanlage für den Honolulu Board of Water Supply planen, bauen und betreiben. Gleichzeitig gab es 2025 Verzögerungen bei Genehmigungen, die Bau- und Umsatzrealisierung in spätere Perioden verschoben haben. Das Unternehmen erwartet zwar derzeit keine wesentliche Belastung der Finanzlage, weist aber selbst auf die Unsicherheit von Zeitplan, Genehmigungen und möglichen Vertragsfolgen hin. (StockLight)
Zur Eigentümerstruktur: Laut Proxy Statement 2026 hielten BlackRock 12,01 % und Morgan Stanley 5,52 %. Vorstand und Directors zusammen hielten 5,81 %. Größere individuelle Insiderpositionen waren CEO Frederick W. McTaggart mit 1,78 % und Director Clarence B. Flowers Jr. mit 1,60 %. Das spricht für ein börsennotiertes, institutionell geprägtes Aktionariat mit Insiderbeteiligung, aber nicht für eine familienbasierte Kontrollstruktur. (Stock Titan)
Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre ist meine Einschätzung: Das Thema Wasserknappheit ist stark, und Consolidated Water sitzt in einer Nische, die langfristig Rückenwind haben dürfte. Entsalzung, Wasserwiederverwendung, Betrieb von Anlagen und kommunale Infrastruktur in den USA und der Karibik sind keine Modethemen, sondern reale Versorgungsprobleme. Das Unternehmen hat Erfahrung, eine sehr starke Bilanz und eine klare Spezialisierung. Das ist attraktiv. Der Haken ist die Größe: Mit gut 130 Mio. USD Jahresumsatz ist CWCO klein, einzelne Verträge, Forderungen, Genehmigungen und regulatorische Entscheidungen können die Zahlen stark bewegen. Die Aktie ist deshalb kein defensiver Versorger im engeren Sinn, sondern ein Small-Cap-Infrastruktur- und Wassertechnologiewert mit defensivem Grundthema, aber zyklischen und projektspezifischen Ergebnisrisiken.
Bewertungsseitig ist die Aktie per 23.04.2026 nicht billig. Ein KGV um 29 auf den 2025er Kerngewinn verlangt weiteres Wachstum oder zumindest stabile Margen. Die starke Nettocashposition relativiert das, macht die Aktie aber nicht automatisch günstig. Wer CWCO kauft, kauft weniger die aktuelle Dividendenrendite, sondern die Kombination aus Wasserknappheit, Bilanzqualität, langjähriger operativer Erfahrung und möglichem Wachstum in US-Projekten und Karibikmärkten. Für ein breit gestreutes Langfristdepot kann die Aktie als Beimischung interessant sein. Als große Kernposition wäre sie mir wegen Regulierung Cayman, Bahamas-Forderungen, geringer Analystenabdeckung, geringer Unternehmensgröße und projektabhängiger Services-Umsätze zu riskant.
Mein Fazit: Consolidated Water ist ein qualitativ interessantes, finanziell sehr solide aufgestelltes Spezialunternehmen in einem langfristig attraktiven Markt. Die Aktie ist aber kein billiger Versorger und keine sichere Dividendenmaschine. Sie ist eher ein fokussierter Wasser-Small-Cap mit guter Bilanz, ordentlicher Dividendenhistorie, strukturellem Rückenwind und klaren Einzeltitelrisiken. Auf dem Kursniveau um 34 USD wäre ich nicht euphorisch, aber konstruktiv: als langfristige Beimischung vertretbar, bei deutlichen Rücksetzern oder nach Klärung der Cayman-Lizenz noch attraktiver.
Autor: ChatGPT
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