dass, auch wie schon bei anderen Solarunternehmen ( Conergy kann man dabei nicht ganz ausschliessen), ein schlechtes Management der eigentliche Ausgangspunkt des Niedergangs ist. Es gibt einige Beispiele, die das Unternehmen Q-cells scheitern liesen. Es waren die langfristigen und zu teuren Lieferverträge von Silizium mit Wacker-Chemie, die sich für Q-cells nachteilig auswirkten. Conergy konnte sich, aus vergleichbaren langfristigen Verträgen mit MEMC durch geschicktes nachverhandeln, befreien. Es zeigt sich nun wie wichtig das war. Es waren nicht nur die rechtzeitig eingeleiteten Kapitalmaßnahmen, die Conergy aus der Miesere heraus hielten, auch die rechtzeitige Umstrukturierung des Unternehmens war absolut wichtig.
Jedenfalls aus dem rapiden Preisverfall von Silizium ergab sich für Q-cells ein gravierender Wettbewerbsnachteil. Silizium war vorrübergehend sehr knapp und somit teuer, doch heute kann man es für einen Bruchteil der Kosten, die Q-cells zahlte, einkaufen.
Doch dieser Nachteil beim Rohstoffeinkauf ist nur ein Grund an dem Q-cells zebrach.
Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft.