@ all- ich habe ein ziemlich breit gestreuten Aktiendepot- und kann zur Beruhigung sagen, dass durch die Bank alle Titel unter den Verwerfungen durch das Eurolanddurcheinander stark zu leiden hatten- völlig unabhängig von der Branche. Die Bankentitel haben sich dabei noch sehr gut gehalten, was gegen eine Annahme spricht, dass sich speziell dort Böses anbahnt- ein paar Regulierungen sind durchaus angebracht und tuen der Finanzwelt nicht weh. Das EInseitige Verbot von Leerverkäufen war sicher wenig sinnvoll und die angedachte Transaktionssteuer ist (und das weiß man auch in der Politik sehr genau), ist letztlich eine Steuer, die über den Namen listig vorgibt, den bösen Banken zu schaden, aber natürlich vom Normalbürger entrichtet werden wird, wel die Banken diese Kosten natürlich über die Gebühren an alle Kunden weitergeben werden. Und Griechenland fehlt es nicht an Geld, sondern Griechenland ist schlicht bankrott- das ist kein Widerspruch. Derzeit nimmt Griechenland Garantiegelder und bleibt weiter bakrott- das Land ist auch schlicht wirtschaftlich zu klein, um solche Summen selbst aufzubringen, geschweige denn seine Schulden jemals abzutragen- für meine Bgriffe läuft alles darauf hinaus, dass irgendwann die Gläubiger sagen werden- was solls- erlassen wir den Griechen 60% der Schulden- an den restlichen 40% habe sie dann immer noch genug zu knaubeln- aber das ist dann vielleicht eine machbare Größenordnung. Bis dahin sollte sich die Politik Gedanken machen, wie eine neue Regelung für den Euroraum künftig solche Einbrüche verhindern kann.
@risikopaulo- ich kann mich noch gut daran erinnern, wie du damals zu Hein- Zeiten mit Begeisterung in die OS und KO Materie eingedrungen bist- ich glaube noch immer, dass nachhaltige Gewinne mit OS und KO für uns doch relativ marktfernen Kleinanleger kaum möglich sind- selbst die großen player mit all ihren marktnahen Informationsquellen hauen da sehr oft daneben´.
@ uhuj- ich finde das klasse, wie gelassen du die Investitionserfahrungen deines Sohnes siehst- wahrscheinlich ist das Fühlen realer Verluste wirklich die beste Lektion- dein Sohn wird staunen, wenn sein Vater mit seiner Strategie in 2/3 Jahren reich geworden ist- oder wenigstens reicher.
Alles wird gut!