hein mag es eben drastisch- Währungen unterliegen auch einer Entwicklung, völlig klar, aber die Zeiträume dazu sind entsprechend, was interessieren mich heute z.B. die Silbertalente von vor 1000 Jahren, alle 50000 Jahre wird die Erde im Durchschnitt von einem großen Meteoriten getroffen- na und- sollte man deswegen für eine größere Reise packen? Echte Währungsreformen in D gab es in den Nachwehen der beiden Weltkriege. Nach dem nächsten Weltkrieg, wird es weder Reformen, noch Währungen geben. Dollar und Pfund sind alle "Modernisierungsstufen" der Zeit mitgegangen. Eine Pfundnote wor vor 300 Jahren ein großes Papierblatt- es gab nur wenige davon, normale Bürger haben mit Unter- und Zwischenwährungen aller Art gedielt. Da heute die gesamte Bevölkerung des Landes und darüber hinaus die Wirtschaft und der Staat mit den Noten versorgt werden, ist logischerweise der Gegenwert für ein Pfund nicht mehr der vor 300 Jahren- entsprechend sind Löhne und Preise angepasst. Aktien sind verbriefte Sachwerte- Firmenanteile eben und im Fall einer Währungskrise eine echte Alternative. Ich führe für mich ein Depot mit 12 ausgesuchten Einzelaktien. Der organisatorische Aufwand dafür geht gegen Null, da es Aktien von nichtzyklischen, globalen Marktführern sind. Natürlich informiert man sich ständig- hi und da wird zugekauft oder im Sinne der Ausgewogenheit umverteilt, oder wie jetzt gerade der Bankensektor prozentual ausgebaut- so eine Jahrhundertchance wie derzeit bietet sich einem Aktien-Langfristanleger wahrscheinlich nur einmal im Leben. Einen weltweit anlegenden Aktienfonds sollte man dann nehmen, wenn man zum Beispiel über einen Sparplan über monatliche kleinere Beiträge ein Vermögen aufbauen möchte. Wenn man sowas bei der Geburt seines Kindes organisiert, ist dessen Zukunft nach 25 Jahren finanziell wahrscheinlich gesichert. Jedenfalls, wer ein Depot von 5- 10 Aktien mit etwa 5000 Euro je Aktienposition für sich einrichten kann, sollte das dem Fond vorziehen- schon der Gebühren wegen. Entscheidend dabei ist die Aktienauswahl- Qualität ist das A und O. Canon wird es in 20 Jahren noch geben- bei Intershop ist das eher fraglich. Die citigroup gibt es dann auch noch, bei der COBA hätte ich da bedenken. Ich finde auch, dass hein schlicht die Größe der Weltwirtschaft, deren Vernetzungen und Agilität unterschätzt und einzelne Schreckenszenarien in der Presse stark überschätzt.
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