Charttechnik spricht gegen den Dax

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EinsamerSam.:

Charttechnik spricht gegen den Dax

 
18.07.06 08:48
Index droht Abwärtstrend

Charttechnik spricht gegen den Dax

Der Kursrutsch der vergangenen Tage hat die Aussichten für den Deutschen Aktienindex (Dax) aus technischer Sicht deutlich verschlechtert.

HAMBURG. Seit Mitte Juni hatte der Index zunächst einen neuen kurzfristigen Aufwärtstrend gebildet und war dann in eine Konsolidierungszone im Bereich von 5420 Punkten auf der Unter- und 5598/5608 Punkten auf der Oberseite gelaufen. In der vergangenen Woche durchbrach er aber sowohl die Konsolidierung als auch den Aufwärtstrend nach unten.

Sehen wir uns den Wochenchart des Dax an, können wir seit geraumer Zeit im Grunde nur noch aus charttechnischem Blickwinkel heraus unterstellen, dass uns ein intakter primärer Aufwärtstrend vorliegt. Alle übrigen Beurteilungskriterien (Markttechnik und Dow-Theorie) erlauben eine solche Aussage bereits seit Wochen nicht mehr. Es liegt ein so genanntes neutrales Set-up vor, das heißt, die markttechnische Trendrichtungsdefinition ist nicht mehr aufwärts ausgerichtet, Schwungkraft und Dynamik schwächen sich ab, und der Kursverlauf erfüllt aus Sicht der klassischen Dow-Theorie schon fast die Kriterien, die einen jungen Abwärtstrend definieren würden.

Das legt die Interpretation nahe, dass die jüngste Erholung eher als strategische Reaktion innerhalb der Abwärtsbewegung zu werten ist, die sich von Mitte Mai bis Mitte Juni gebildet hat. Sollte diese Beurteilung richtig sein, wäre mit weiteren Kursverlusten zu rechnen.

Im kurzfristigen Zeitfenster ist der Bruch der Konsolidierungszone aktuell das auffallendste Beurteilungskriterium. Auf Grund des nachhaltigen Bruchs dieser Marke ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die jüngste Kursentwicklung mehr ist als nur ein kurzes „Durchatmen“ des Marktes.

Das Risiko weiter fallender Kurse ist jedenfalls deutlich gestiegen. Rein technisch gesehen, läge das nächsttiefere potenzielle Kursziel im Bereich um 5243 Punkten, wo die Abwärtsbewegung von Mitte Mai bis Mitte Juni ihren vorläufigen Tiefpunkt hatte.


Quelle: HANDELSBLATT, Dienstag, 18. Juli 2006, 07:00 Uhr

Euch,

   Einsamer Samariter

Antworten
Pichel:

DAS schreibt mittlerweile jeder

 
18.07.06 08:54
und das macht mich vorsichtig, denn wenn alle so reden, kommt es meistens anders....
Antworten
Meiko:

Pichel hat recht,

2
18.07.06 08:58
Die harte Konsolidierung im Mai, der Rekorölpreis, der Nahostkrieg, die Zinsangst, die Angst um eine schwächelnde korrektur.
Langsam wird die Stimmung so negativ und das stimmt mich positiv, es fehlen nur noch die Weltuntergangsszenarien!
Antworten
SAKU:

@pichel:

 
18.07.06 09:04
Wenn's jeder schreibt, heißt das hier idr *JIMPS*!! ;o))
Und bei es im Besonderen *fg*

Mir isses egal, ich bin momentan noch draußen. WEnn'S ncoh nen Stück runter geht, wird's eben cnoh billiger, auch Recht...
__________________________________________________
VIVA ARIVA!  
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SAKU:

Aaaaaahhhhhhhh jaaaa...

 
18.07.06 09:48
Montag, 17. Juli 2006
Kutzers Corner
Kaufen in Zeiten der Krise

Weitet sich der neue Nahost-Konflikt zu einem Flächenbrand aus? Die ohnedies stark verunsicherten Finanzmärkte werden wieder einmal von weltpolitischen Krisen zusätzlich belastet. Dies ist ein Grund für die Schwäche der Aktienkurse. Aber schon vorher erreichten die Inflations- und Zinssorgen ein Maß, das die Börsen beeindrucken musste: Es geht auch hier eben um das Maß der Dinge. Denn viele Monate lang hatten steigende Ölpreise und Leitzinsanhebungen die Anleger kaum - höchstens kurzfristig - beeindrucken können.

Das hat sich jetzt geändert: Blieben früher die meisten Wirtschaftsexperten in ihren Wachstumsprognosen trotz der Ölverteuerung zuversichtlich, so nehmen die Konjunktursorgen jetzt mit jedem Tag zu. Der Börse droht ein gefährliches Öl-Inflations-Zins-Syndrom, denn alle drei Elemente können nachhaltig stärker steigen als bisher vermutet wurde.

Die Geschichte lehrt zwar, dass langfristige Anleger belohnt werden, wenn sie bei Kanonendonner Aktien kaufen. Das kann ich jetzt aber nur den ganz Mutigen empfehlen, denn weitere empfindliche Kursrückschläge sind nicht auszuschließen. Die Kauf-Tage werden aber wieder kommen. Hasardeure hingegen könnten sogar ein Spielchen gegen den Markt wagen: Der Nahost-Konflikt wird demnächst politisch gelöst, der Ölpreis sinkt daraufhin um gut 20%, der Dax erholt sich um 10% - schön wär's!



Manmanman - gebt den Job mir. Vollgesoffen nen paar Allgemeinheiten rausblasen und das ganze dann noch mit nem schlechten Witz würzen, das kann ich besser...
__________________________________________________
VIVA ARIVA!  
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kukki:

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18.07.06 09:49
"Das Öl und der Krieg sind es, die aktuell alles überlagern, so argumentiert auch König. Dazu kommt die Berichtssaison, die wieder anläuft. Die meisten Investoren versprechen sich davon nicht allzuviel, so Hutmann. Auch die Anleger scheinen das ähnlich zu sehen, legt zumindest das Investmentbarometer von JP Morgan Asset Management nahe. Nur jeder zweite Investor hält eine positive Entwicklung des deutschen Aktienmarktes im nächsten Halbjahr für wahrscheinlich. Im Mai, also vor den Kurskorrekturen, waren es noch zwei Drittel. Konsequent zogen sie übrigens ihr Geld aus den Aktienfonds ab. Allein im Juni gaben Anleger Aktienfondsanteile im Wert von über zwei Milliarden Euro an die Gesellschaften zurück. Im Mai waren es bereits gut 1,8 Milliarden Euro gewesen. Damit wurden 2006 bereits jetzt mehr Aktienfonds abgestoßen als noch 2005."

quelle: www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,427170,00.html

Meiner Meinung nach ist es gut wenn fast keiner mehr etwas von Aktien (Fonds) wissen will.
Dann kanns ja nur noch nach oben gehen. :)
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