Chartcheck Nasdaq: Der Knoten ist geplatzt
Kurzfristige Abwärtsgerade übersprungen
Das war überzeugend. Mit einer Kurslücke und einem stetigen Aufwärtsdrang überrannte die Nasdaq am Dienstag die kurzfristige Abwärtstrendgerade und leitet damit wohl einen Aufwärtsmove ein. Mit dem Kursplus von 3,5 Prozent, das überdies unter hohen Umsätzen zustande kam, sollte die Abwärtsphase der letzten fünf Wochen demnach beendet sein.
Die gestern übertrumpfte Abwärtsgerade (gelb) befindet sich gegenwärtig bei 1.755 Punkten. Der klare Bruch der Geraden sollte für weiteren Kaufdruck sorgen. Zumindest darf der seit Anfang März geformte Abwärtskanal zu den Akten gelegt werden. Auf keinen Fall sollte jetzt jedoch ein erneuter Rebreak passieren.
Denn schon vor zwei Wochen folgte auf einen Rebreak ein weiterer Abwärtsschub (nähere Erläuterung siehe hier ). Sinken die Notierungen auch jetzt wieder zurück unter die Abwärtslinie, droht das gleiche Schicksal wie vor 14 Tagen. Das Risiko scheint derzeit aber gering.
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Denn der Bruch fand mit einer Kurslücke und unter einem markanten Umsatzanstieg statt. Von einer Kurslücke, in der technischen Analyse auch Gap oder Fenster genannt, spricht man, wenn zwischen einem Tief und dem Hoch des darauffolgenden Tages oder einem Hoch und dem Tief des darauffolgenden Tages kein Handel zustande kommt. Das Gap hat sich zwischen 1.769 und 1.779 Zählern geformt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein Break-Away-Gap handelt, ist nicht gering. Nach einem Break-Away-Gap, das an Trendwendepunkten entsteht, gewinnen die Kurse in der Regel an Fahrt. Auszuschließen ist jedoch nicht, dass die Anziehungskraft des Fensters die Kurse noch einmal zu der Lücke hinlenkt.
Die leicht positiven Anzeichen aus dem zaghaften Bruch des Inside-Day (nähere Erläuterung siehe hier ) zu Wochenbeginn wurden gestern mit Nachdruck bestätigt. Dies kann nun ebenso als positives Signal gewertet werden.
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Als Spielverderber stellt sich lediglich noch die Markttechnik heraus. Der 21er-AMA signalisiert zwar schon eine Seitwärtsphase, allerdings deutet der Aroon auf einen Abwärtsmarkt. Der Trendfolger MACD, der in Trendphasen das Zepter in der Hand hält, generiert ein Verkaufssignal. In der überkauften Extremzone angelangt, sendet der kurzfristig anzuwendende ProjectionOscillator ein Kaufsignal.
Die Widerstände von 1.770 und 1.790 wurden vom Nasdaq-Composite-Index gestern mit Leichtigkeit eingenommen. Die Bereiche wandeln sich nun zu Unterstützungszonen. Die Marken von 1.850, 1.880 und von 1.930 Zählern offerieren Widerstand.
Fazit: Mit dem Bruch der kurzfristigen Abwärtslinie gilt der seit März zu erleidende Abwärtsreigen als beendet. Wahrscheinlicher wird nun eine Seitwärts- oder Aufwärtsphase. Und das, obwohl die Indikatoren sich noch bedeckt halten. Der Rebreak ist zu vermeiden.
Kurzfristige Abwärtsgerade übersprungen
Das war überzeugend. Mit einer Kurslücke und einem stetigen Aufwärtsdrang überrannte die Nasdaq am Dienstag die kurzfristige Abwärtstrendgerade und leitet damit wohl einen Aufwärtsmove ein. Mit dem Kursplus von 3,5 Prozent, das überdies unter hohen Umsätzen zustande kam, sollte die Abwärtsphase der letzten fünf Wochen demnach beendet sein.
Die gestern übertrumpfte Abwärtsgerade (gelb) befindet sich gegenwärtig bei 1.755 Punkten. Der klare Bruch der Geraden sollte für weiteren Kaufdruck sorgen. Zumindest darf der seit Anfang März geformte Abwärtskanal zu den Akten gelegt werden. Auf keinen Fall sollte jetzt jedoch ein erneuter Rebreak passieren.
Denn schon vor zwei Wochen folgte auf einen Rebreak ein weiterer Abwärtsschub (nähere Erläuterung siehe hier ). Sinken die Notierungen auch jetzt wieder zurück unter die Abwärtslinie, droht das gleiche Schicksal wie vor 14 Tagen. Das Risiko scheint derzeit aber gering.
Denn der Bruch fand mit einer Kurslücke und unter einem markanten Umsatzanstieg statt. Von einer Kurslücke, in der technischen Analyse auch Gap oder Fenster genannt, spricht man, wenn zwischen einem Tief und dem Hoch des darauffolgenden Tages oder einem Hoch und dem Tief des darauffolgenden Tages kein Handel zustande kommt. Das Gap hat sich zwischen 1.769 und 1.779 Zählern geformt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein Break-Away-Gap handelt, ist nicht gering. Nach einem Break-Away-Gap, das an Trendwendepunkten entsteht, gewinnen die Kurse in der Regel an Fahrt. Auszuschließen ist jedoch nicht, dass die Anziehungskraft des Fensters die Kurse noch einmal zu der Lücke hinlenkt.
Die leicht positiven Anzeichen aus dem zaghaften Bruch des Inside-Day (nähere Erläuterung siehe hier ) zu Wochenbeginn wurden gestern mit Nachdruck bestätigt. Dies kann nun ebenso als positives Signal gewertet werden.
Als Spielverderber stellt sich lediglich noch die Markttechnik heraus. Der 21er-AMA signalisiert zwar schon eine Seitwärtsphase, allerdings deutet der Aroon auf einen Abwärtsmarkt. Der Trendfolger MACD, der in Trendphasen das Zepter in der Hand hält, generiert ein Verkaufssignal. In der überkauften Extremzone angelangt, sendet der kurzfristig anzuwendende ProjectionOscillator ein Kaufsignal.
Die Widerstände von 1.770 und 1.790 wurden vom Nasdaq-Composite-Index gestern mit Leichtigkeit eingenommen. Die Bereiche wandeln sich nun zu Unterstützungszonen. Die Marken von 1.850, 1.880 und von 1.930 Zählern offerieren Widerstand.
Fazit: Mit dem Bruch der kurzfristigen Abwärtslinie gilt der seit März zu erleidende Abwärtsreigen als beendet. Wahrscheinlicher wird nun eine Seitwärts- oder Aufwärtsphase. Und das, obwohl die Indikatoren sich noch bedeckt halten. Der Rebreak ist zu vermeiden.