Markteinschätzung für den 27. Januar 2003
DAX, Dow Jones, S+P500, Nasdaq, Internet-Index, Biotech-Index und Neuer Markt
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Kriegsangst geht um und drückte am Freitag ordentlich auf die Notierungen!
Euro und Gold steigen in ungeahnte Höhen!
Für Montag steht die Sitzung des Sicherheitsrates der UN an!
Konjunkturdaten aus USA gibt es vonseiten der Hausverkäufe.
Zu den Indizes:
Zur parallelen Betrachtung der aktuellen Indizes mit Indikatoren entsprechend aufbereitet bitte hier klicken für USA und hier für Deutschland und gewünschten Betrachtungszeitraum auswählen!
Mit dem RSI geht es weiter Abwärts. Beim Biotech- und Internet-Index hat dieser den neutralen Bereich erreicht. Zwischen neutral und überverkauft befindet sich der Indikator bei Nasdaq und Nemax 50. Bei Dow Jones und S+P500 liegt dieser kurz vor der überverkauften Zone. Bereits deutlich überverkauft ist jener beim DAX.
Die Fast-Stochastik ist bei allen Indizes überverkauft, zeigt ein Verkaufssignal und hat die untere Begrenzung der Skala fast wieder erreicht.
Der MACD ist nun durchgehend negativ.
Das Momentum ist aktuell, außer beim Internet-Index und Nemax50, in den negativen Bereich abgerutscht!
Bei den meisten Indizes erkennt man in den letzten 7 Börsentagen, 4 schwarze Candlesticks hintereinander, kein gutes Omen!
Das hälftige Glattstellen der Positionen war richtig.
Die verbliebenen Positionen wurden schnell auf breiter Front ausgestoppt.
Wenn die Entwicklung an den Börsen so weitergeht, vor allem falls die USA tatsächlich Angreifen und sich kein schneller Sieg abzeichnet, dürfte bald Panik am Markt ausbrechen, dies ist dann wieder Kaufzeit. Bis dahin werden wir uns mit dem nachziehen von Stopp-Buy´s gegen steigende Notierungen absichern!
Zu den Indizes:
Der DAX hat gleich zu Börsenbeginn eine irrwitzige Achterbahnfahrt hingelegt, am Ende steht ein dickes Minus.
Ein seit 15.01.2003 bestehender Abwärtstrend verläuft aktuell bei 2840 Punkten. Erst ein nachhaltiges überwinden dieser Marke, wäre ein Hinweis auf einen kurzfristigen Trendwechsel.
Wie die letzten Tage gezeigt haben, ist es besser sich weiterhin auf die US-Indizes zu konzentrieren, was wir nachfolgend auch tun werden.
Dow Jones und S+P500 mussten am Freitag herbe Kursverluste hinnehmen.
Der Stopp für den S&P500 von 875 Punkten wurde schnell erreicht.
Ein seit 15.01.2003 bestehender Abwärtstrend verläuft heute bei 8368 bzw. 886 Punkten.
Zeichnet sich am Montag eine Entspannung der politischen Lage ab, wird der Markt wieder einmal schnell zu einer technischen Gegenreaktion ansetzen. Die Mittelfristigen Aussichten haben sich aber zusehends eingetrübt.
Wir platzieren daher grundsätzlich neue Stopp-Buy´s zunächst bei 8517 bzw. 905 Punkten. Stopp 8258 bzw. 877 Punkte.
Als spekulative Variante platzieren wir zusätzlich einen Stopp-Buy bei 8300 bzw. 882 Punkten. Stopp 1% unterhalb des Einstiegs.
Nasdaq und Internet-Index haben ebenfalls nicht unerheblich an Boden verloren, evtl. Positionen wurden ausgestoppt.
Der seit dem 10.10.2002 einzuzeichnenden Aufwärtstrend, verläuft aktuell bei 1390 bzw. 88,90 Punkten. Mit der Bewegung vom Freitag, befinden sich nun beide Indizes unter dieser Unterstützung.
Der Stopp-Buy über den seit 5 Tagen bestehenden Abwärtstrend, verbleibt bei 1388 bzw. 92,10 Punkten. Stopp 1364 bzw. 90 Punkte. (Ziel ca. 1420-1460 bzw. 97 Punkte.)
Auch hier wird die Sitzung des Sicherheitsrates eine entscheidende Wirkung ausüben.
Auf den Ausgang der Sitzung zu spekulieren, ist beinahe nicht möglich. Ein Indiz für eine technische Reaktion nach Oben dürfte sein, wenn die Nasdaq knapp über Ihrem Freitagsschlusskurs den Handel eröffnet und sogleich beginnt zu steigen. Wer es versucht, platziert seinen Stopp knapp unter die Freitäglichen Tagestiefstkurse bei 1338 bzw. 87,50 Punkte. (Kursziel in den nächsten Tagen dann zumindest 1380 bzw. 91,40 Punkte).
Eine nachhaltige Erholung wird es erst geben, wenn das Thema endgültig vom Tisch ist.
Der Biotech-Index verlor ebenfalls kräftig.
Der seit 30.12.2002 bestehende Aufwärtstrend (348 Punke) wurde wie Butter durchschnitten, evtl. Positionen ausgestoppt.
Die nächste Unterstützung ergibt sich aus einem seit 10.10.2002 bestehenden Aufwärtstrend, welcher bei
340 Punkten verläuft.
Zeichnet man seit nunmehr 6 Tagen einen Abwärtstrend ein, verläuft dieser heute bei rund 355 Punkten.
Der Stopp-Buy verbleibt bei 362 Punkten. Stopp 1% unterhalb dieser Marke.
Der Index läuft in ein lang gezogenes Dreieck hinein, dessen obere Begrenzung bei rund 376 Punkten und dessen untere bei 340 Punkten verläuft.
Sehr spekulativ kann man versuchen bei 341-340 Punkten abzustauben, mit einem Stopp von 337 Punkten. Allerdings nur, wenn sich eine Entspannung abzeichnet.
Der Neue Markt zog mit der Nasdaq gleich.
Der seit 10.10.2002 einzuzeichnende Aufwärtstrend bei rund 370 Punkten wurde am Freitag unterschritten.
Zeichnet man seit 15.01.2003 einen Abwärtstrend ein, so verläuft dieser heute bei 377 Punkten, erst ein überwinden dieser Marke, sollte eine Erholung bringen.
Der Stopp bei 365 Punkten wurde erreicht, der zweite Stopp bei 360 Punkten fällt sicherlich am Montag.
Die nächste Unterstützung befindet sich bei 356 Punkten (Dezembertief).
Wir halten es hier wie beim DAX, halten Sie sich zunächst an die US-Indizes.
Fazit:
Die Angst bzw. Unsicherheit vor der am Montag bevorstehenden Sitzung des UN-Sicherheitsrates hat die Börsianer dazu getrieben, ihre Positionen am Freitag glattzustellen.
Der MACD und zum großen Teil auch das Momentum geben mittelfristig negative Signale.
Das einzig positive welches es zu berichtigen gibt ist, dass die Fast-Stochastik kurzfristig überverkauft ist und auch der RSI so langsam in diesen Bereich vorrückt. Die nächste technische Gegenbewegung ist damit gewiss, fraglich ist nur noch der Zeitpunkt.
Falls die UN-Sicherheitsratssitzung beruhigend ausfällt, werden die Märkte entsprechend reagieren. Gibt dann am Dienstag auch Bush nochmals klein bei, steht einer Erholung von einigen Tagen nichts im Wege.
Andererseits, verschärft sich die Lage oder bleibt die Unsicherheit bestehen, heißt es abwarten. Nur bei massiven Übertreibungen nach Unten, sollte man dann auf die Käuferseite wechseln.
Die kommende Woche wird damit überaus spannend, aber im Trading schwierig zu handhaben, denn ein Stimmungswechsel wird die Märkte blitzschnell reagieren lassen.
Wenn Sie Trades versuchen, belassen Sie es bei kleinen Positionen, das Risiko ist extrem hoch!
In eigener Sache:
Besten Dank für die gestrige Resonanz bezüglich der Banner.
Zusammenfassend ist festzustellen, bei dem einen Leser funktionieren die Banner optimal, bei Anderen ist nur die Hälfte sichtbar.
Wenn wir persönlich die Banner mit Netscape 7.0 oder auch dem Alten 4.75 sowie mit Internet Explorer 5.0 von Microsoft aufrufen, funktionieren diese einwandfrei.
Schwer genug, das Interesse an den angezeigten Werbebannern zu wecken bzw. aufrecht zu erhalten, der Teufel steckt dann scheinbar oft auch noch in der Technik.
Wenn die Banner nicht angezeigt werden, liegt es entweder daran, dass der Eine oder Andere, Java nicht aktiviert hat oder einen uralten Browser verwendet, oder aber daran, dass er hinter einer Firewall bzw. in einem Firmennetzwerk sitzt, bei welchem die Banner absichtlich ausgeblendet werden, oder aber der Sicherheitsstandart im Browser höher als auf „Mittel“ steht. Auch kann natürlich einmal ein Banner ausfallen, dies ist aber die Ausnahme.
Wir wollen trotzdem weiterhin versuchen unseren Dienst kostenlos, aber hoffentlich nicht „umsonst“, anzubieten und hoffen dass die Banner, soweit sichtbar, gut angenommen werden.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe, diesen Dienst auch weiterhin kostenlos anbieten zu können.
Wir wünschen ein erholsames Wochenende!
Unsere Werbekunden würden sich über einen Besuch von Ihnen freuen:
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