das beste Produkt und gleichzeitig den unbekanntesten Namen zu haben. Würdet ihr als Betreiber lieber bei CFC oder bei Fissmann einkaufen? Und neue Aufträge? Das in Hessen aufgelegte Investitionsprogramm soll ca. 1 Mio EUR umfassen, ausreichend für 60 neue Anlagen: das sind gerade einmal 1.8 Mio EUR. Baden-Württemberg soll folgen. Und nach diesen Programmen?
Der BlueGEN leistet gerade einmal 1,5 KW, das ist für Unternehmen ein Tropfen auf den heißen Stein und für "Private" etwas zu viel, denn der Verkauf lohnt kaum - und dann noch eine Abgabe für den Eigenverbrauch... ...auch wenns in der Summe nicht so viel ist. Und das Nebenprodukt Wärme ist tatsächlich nicht der Rede wert.
Dazu kommt die geringe Lebenserwartung des BlueGEN: aktuell wird von einem wartungsfreien Intervall von nur drei Jahren ausgegangen. Zu diesem Zeitpunkt muss die Erzeugungseinheit getauscht werden. In den kommenden drei Jahren wird wohl eine neue Einheit fertig gestellt sein, die dann fünf Jahre hält. Diese Einheit ist sehr teuer. In den ersten zehn Jahren übernimmt den Austausch CFC im Rahmen des Vollwartungsvertrags- und danach? Ein Austausch auf eigene Rechnung wird sich bei heutigen Preisen nicht rechnen. Wer investiert also in ein Gerät, dass nur für ca. 12 Jahre ausgelegt ist und danach auf eigene Kosten entsorgt werden muss?
Die Kalkulation geht heute von ca. 8 Jahren Amortisation aus, dabei werden jährlich 5% Strompreissteigerung angenommen. Der Rückbau bzw. die Entsorgungskosten sind dabei nicht mit eingerechnet. Ebenso basiert die Berechnung auf optimalen Einbaubedingungen ohne Mehraufwand. Auf die vergangenen Jahre mag die Strompreissteigerung zutreffen, ob dies aber auch für die nächsten Jahre gilt ist fraglich. Unsere Firma z.B. wird in den kommenden zwei Jahren die Energiekosten für Strom durch günstigere Verträge erst einmal senken können.
Bleibt die Hoffnung auf höhere Stückzahlen, die dann zu günstigeren Produktionskosten und damit geringeren Verkaufspreisen führen. Aber unter Stückzahlen stelle ich mir ein paar tausend vor... ...werden da auch wenige hundert Einheiten ausreichen um den Preis real um mindestens 50% zu reduzieren?
Ohne Investitionsprogramme wird es also auch künftig erst einmal nicht vorangehen und wie dies ausgehen kann haben wir ja schon im Bereich Fotovoltaik gesehen - und viele auch im eigenen Depot schmerzhaft erlebt .
CFC besteht nun seit über 25 Jahren - aber noch nicht so lange als produzierendes Unternehmen am Markt. Meiner Ansicht nach wird dringend ein namenhafter deutscher Partner benötigt - vielleicht ist dies die Chance: die Suche der Großen nach Start-Up´s.
Wir werden es erleben. Ich befürchte zu ggf. einen RS, der dann leider einen neuen Preisverfall der Aktie ermöglicht.
Bis dahin alles Gute und viel Erfolg für alle investierten.