Grundsteinlegung in Wismar: CENTROSOLAR Group AG investiert 20 Mio. EUR in hoch
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München - Wismar, 27. März 2008 Mit der Grundsteinlegung am 19. März haben
Vertreter der CENTROSOLAR Group AG und der Sonnenstromfabrik Wismar
zusammen mit der Bürgermeisterin, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Wismar und zahlreichen geladenen Gästen den offiziellen Startschuss für die
Erweiterung der Sonnenstromfabrik gegeben.
Mit einem Investitionsvolumen von über 20 Mio. EUR entsteht eine der
modernsten Fabriken zur Fertigung von Solarmodulen in Deutschland. Ab 2010
werden in der Sonnenstromfabrik 150 MWp Solarmodule im Wert von
voraussichtlich über 400 Mio. EUR jährlich vom Band gehen. Die Zahl der
Mitarbeiter erhöht sich von derzeit 150 auf 360.
Sowohl die Stadt Wismar als auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft
gehören zu den Förderern des Bauvorhabens. Die Terminplanung ist
ambitioniert: Schon im Juli sollen die ersten Photovoltaikmodule im neuen
Werk entstehen. 'Ende des Jahres wird der komplette Umzug vom jetzigen
Standort – etwa fünf Kilometer entfernt – in die neue Produktionshalle
durchgeführt', erklärt Ralf Hennigs, Geschäftsführer der Sonnenstromfabrik.
Die Fabrik besteht seit 2001 und hat bisher eine Produktionskapazität von
30 MWp Photovoltaikmodulen.
Der neue Standort hat insgesamt 47.000 m² Fläche. Die Produktion nimmt
9.000 m² ein für vier Produktionslinien; weitere 4.000 m² dienen als Lager.
Weiterhin gibt es einen Büro- und Sozialtrakt. Im Dreischichtbetrieb werden
in Zukunft täglich 3.000 Solarmodule produziert. 'Wir können damit über
70.000 Haushalte mit Strom versorgen – das sind mehr, als Wismar Einwohner
hat', so Ralf Hennigs. Die Produktion umfasst kristalline Solarmodule, die
primär in netzgekoppelten Systemen eingesetzt werden. Aber auch Module zur
autarken Stromversorgung entstehen im neuen Werk. Daneben bleibt Raum für
Neuentwicklungen sowie flexible Fertigung nach Kundenwunsch.
Die Anfänge der Sonnenstromfabrik gehen auf das Jahr 1996 zurück. Die
Kaufleute Thomas Rudolph und Hans Jacobs gründeten die Solara GbR. Das
Geschäft konzentrierte sich zunächst auf den Handel mit Solarmodulen für
die autarke Stromversorgung. 2001 folgte die Gründung der Sonnenstromfabrik
in Wismar durch den Zusammenschluss mit Ralf Hennigs, der bereits mit der
Firma Solartechnik Hennigs Erfahrungen in der Produktion von Solarmodulen
gesammelt hatte. Das Unternehmen wuchs jährlich um 30-50 %. 2005 folge der
Umzug an den jetzigen Standort. 2006 trat Solara der Centrosolar Group AG
bei. Aufgrund der steigenden Nachfrage – insbesondere in den europäischen
Tochtergesellschaften des Unternehmens – fiel 2007 die Entscheidung für das
Projekt '150/2009': Die Erweiterung der Produktionskapazitäten mit dem
Ziel, bis Ende 2009 eine jährliche Produktionskapazität von 150 MWp zu
erreichen. 'Nach dem jetzigen Zeitplan sind wir optimistisch, dieses Ziel
zu erreichen', so Ralf Hennigs.