15.05.2008 16:34
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Dr. Karsten v. Blumenthal, Analyst von SES Research, stuft die CENTROSOLAR-Aktie (ISIN DE0005148506 (News/Aktienkurs)/ WKN 514850) unverändert mit "kaufen" ein.
CENTROSOLAR habe endgültige Q1-Zahlen berichtet, die die vorläufigen Zahlen bestätigen würden.
Starke Nachfrage insbesondere nach Solarmodulen habe zur Umsatzsteigerung um 87% auf EUR 66,4 Mio. geführt. Das EBIT habe überproportional auf EUR 3,6 Mio. gesteigert werden können. Wesentliche Ergebnistreiber seien eine auf 70% verringerte Materialaufwandsquote (Vorjahresquartal: 104%) und um EUR 0,3 Mio. verringerte IFRS-3-Abschreibungen gewesen. Trotz höherer Zinsaufwendungen von EUR 1,5 Mio. sei der Nettogewinn auf EUR 1,6 Mio. Erhöht worden.
Der starke Anstieg der Auslandsumsatzquote von 39% auf 63% zeige, dass das Unternehmen auch im Ausland schnell und erfolgreich expandiere und zügig unabhängiger vom deutschen Solarstrommarkt werde. Dies mache CENTROSOLAR deutlich weniger anfällig für eine mögliche Abschwächung des deutschen Marktes aufgrund der geplanten Senkung der Einspeisevergütung ab 2009.
Die Guidance für 2008 (Umsatz: EUR 310 Mio., EBITDA EUR 22 Mio.) sei bestätigt worden und sollte nach dem ausgezeichneten ersten Quartal mindestens erreicht werden.
Die angekündigte Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Zellproduktion im Joint Ventures mit Qimonda betrage 9,3% des Grundkapitals und sollte gut EUR 10 Mio. einspielen. Die Erhöhung sei vom Großaktionär Guido Krass garantiert.
Folgende Treiber sollten das Geschäft von CENTROSOLAR beflügeln: Die Modulproduktion sollte bis 2010 von ca. 40 MWp auf ca. 200 MWp steigen und signifikante Umsatzsteigerungen generieren. Der günstigere Zellbezug durch das Joint Venture mit Qimonda sollte ab 2010 signifikante Einsparungen bei den Materialkosten in Höhe von über EUR 10 Mio. p. a. bringen.
Das überproportionale Wachstum des margenstarken Glasbereichs, insbesondere beim patentierten Nanoglas, sollte die operative Marge stärken. Die flexible Zellbeschaffungsstrategie führe dazu, dass CENTROSOLAR nicht in langfristige Verträge eingebunden sei und daher von der zu erwarteten Senkung der Zellpreise in den nächsten Jahren stärker profitieren sollte. Auch das zweite Quartal sollte aufgrund der starken Nachfrage insbesondere aus Spanien hohe Wachstumsraten bei Umsatz und EBITDA aufweisen.
Ein aktualisiertes DCF-Modell ergebe weiterhin ein Kursziel von EUR 13,00.
Die Analysten von SES Research bewerten die CENTROSOLAR-Aktie nach wie vor mit "kaufen". (Analyse vom 15.05.2008) (15.05.2008/ac/a/nw)
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Dr. Karsten v. Blumenthal, Analyst von SES Research, stuft die CENTROSOLAR-Aktie (ISIN DE0005148506 (News/Aktienkurs)/ WKN 514850) unverändert mit "kaufen" ein.
CENTROSOLAR habe endgültige Q1-Zahlen berichtet, die die vorläufigen Zahlen bestätigen würden.
Starke Nachfrage insbesondere nach Solarmodulen habe zur Umsatzsteigerung um 87% auf EUR 66,4 Mio. geführt. Das EBIT habe überproportional auf EUR 3,6 Mio. gesteigert werden können. Wesentliche Ergebnistreiber seien eine auf 70% verringerte Materialaufwandsquote (Vorjahresquartal: 104%) und um EUR 0,3 Mio. verringerte IFRS-3-Abschreibungen gewesen. Trotz höherer Zinsaufwendungen von EUR 1,5 Mio. sei der Nettogewinn auf EUR 1,6 Mio. Erhöht worden.
Der starke Anstieg der Auslandsumsatzquote von 39% auf 63% zeige, dass das Unternehmen auch im Ausland schnell und erfolgreich expandiere und zügig unabhängiger vom deutschen Solarstrommarkt werde. Dies mache CENTROSOLAR deutlich weniger anfällig für eine mögliche Abschwächung des deutschen Marktes aufgrund der geplanten Senkung der Einspeisevergütung ab 2009.
Die Guidance für 2008 (Umsatz: EUR 310 Mio., EBITDA EUR 22 Mio.) sei bestätigt worden und sollte nach dem ausgezeichneten ersten Quartal mindestens erreicht werden.
Die angekündigte Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Zellproduktion im Joint Ventures mit Qimonda betrage 9,3% des Grundkapitals und sollte gut EUR 10 Mio. einspielen. Die Erhöhung sei vom Großaktionär Guido Krass garantiert.
Folgende Treiber sollten das Geschäft von CENTROSOLAR beflügeln: Die Modulproduktion sollte bis 2010 von ca. 40 MWp auf ca. 200 MWp steigen und signifikante Umsatzsteigerungen generieren. Der günstigere Zellbezug durch das Joint Venture mit Qimonda sollte ab 2010 signifikante Einsparungen bei den Materialkosten in Höhe von über EUR 10 Mio. p. a. bringen.
Das überproportionale Wachstum des margenstarken Glasbereichs, insbesondere beim patentierten Nanoglas, sollte die operative Marge stärken. Die flexible Zellbeschaffungsstrategie führe dazu, dass CENTROSOLAR nicht in langfristige Verträge eingebunden sei und daher von der zu erwarteten Senkung der Zellpreise in den nächsten Jahren stärker profitieren sollte. Auch das zweite Quartal sollte aufgrund der starken Nachfrage insbesondere aus Spanien hohe Wachstumsraten bei Umsatz und EBITDA aufweisen.
Ein aktualisiertes DCF-Modell ergebe weiterhin ein Kursziel von EUR 13,00.
Die Analysten von SES Research bewerten die CENTROSOLAR-Aktie nach wie vor mit "kaufen". (Analyse vom 15.05.2008) (15.05.2008/ac/a/nw)