im PV-Magazin:
www.pv-magazine.de/nachrichten/details/...enschnitt_100011581/
("Centrosolars Pläne nach dem Schuldenschnitt")
Zitate:
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Die Auslastung wird sich voraussichtlich im zweiten Halbjahr verbessern, weil wir jetzt die ersten Aufträge bekommen, bei denen andere Solarfirmen in unserem Werk produzieren lassen. Ganz offensichtlich gibt es zunehmend Spieler im Markt, die in Europa produzieren wollen.
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Das liegt doch daran, dass die Spieler glauben, dass endgültige Zölle kommen. Sind das Spieler aus China, um direkt zu fragen?
Kirsch: Nein. Wir haben sowohl Interesse aus China als auch von Herstellern, die von ihrem Ursprung nicht von den Zöllen betroffen wären. Sie schätzen es aber trotzdem, zu vernünftigen Kosten nah am Markt zu produzieren, weil sie damit sehr viel flexibler sind. Wenn Sie Module aus Asien nach Europa transportieren, sind die sechs Wochen auf dem Schiff. Sie sind dann relativ unflexibel, wenn sich - wie so häufig - die Nachfrage ändert. Außerdem haben Sie dann hohe Lagerbestände. Dies sind gravierende Nachteile, die muss man gegenrechnen.
Wie haben sich die Preise seit März seit der Einführung der Registrierungspflicht für chinesische Module im März verändert?
Kirsch: Ein Kunde, der einzig und allein auf den Preis schaut, der wird weiterhin das chinesische Modul kaufen. Die Preise für die chinesischen Module sind zwar ein wenig gestiegen, der Preisabstand ist aber immer vorhanden. Wir müssen unsere Produkte über die Qualität, wir müssen sie über den Systemgedanken verkaufen. Da gibt es einen Mehrwert.
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Viel neues sagt der Kirsch nicht und es sieht so aus, als ob bei Centrosolar sich nicht viel ändern wird. Hoffen wir mal, dass diese Strategie wirklich aufgehen wird.