Calypte: Finanzen deutlich besser
13.08. 11:57
Nach den positiven Nachrichten der vergangenen Tage konnten nun auch die Quartalszahlen der Calypte Biomedical Corporation (OTC Bulletin Board: CYPT; WKN: 765254) darauf hinweisen, dass es mit Calypte vielleicht schon bald wieder aufwärts gehen könnte. In den letzten drei Monaten konnte Calypte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit plus 22 Prozent ganz deutlich steigern, den Nettoverlust konnte das Unternehmen gleichzeitig um 59 Prozent senken. Anstelle der $749.000 in Q2 2003 lag der Umsatz im abgelaufenen Quartal bei immerhin $910.000, dies ist zwar noch nicht die Welt, doch zeigt es, dass Calyptes Strategie so langsam zu greifen beginnt und die Nachfrage nach seinen HIV-Tests nach und nach steigt.
Noch etwas eindruckvoller fiel der verringerte Nettoverlust aus, anstelle von $7,9 Millionen oder $0,72 Verlust je Aktie lag der Nettoverlust in diesem Jahr bei nur noch $3,2 Millionen, was einem Verlust je Aktie von nur noch $0,02 entspricht. Dass die Besserung bei Calypte schon etwas früher angefangen hat, das zeigen auch die entsprechenden Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. In den ersten sechs Monaten des Jahre konnte der Umsatz um 23 Prozent angehoben, der Verlust um 49 Prozent verringert werden. Der von Calypte für das erste Halbjahr 2004 vorgelegte Umsatz belief sich auf $1,9 Millionen verglichen mit $1,5 Millionen im Vorjahr. Der Nettoverlust lag mit minus $0,05 je Aktie ganz deutlich unter dem Minus von $1,70 je Aktie des Vorjahreszeitraumes.
Der CEO des Unternehmens, Richard George, gab sich nicht nur erfreut über diesen Fortschritt, sondern versprach auch, der Erfolgsstrategie weiterhin treu zu bleiben. Kurzfristiges Ziel ist nach wie vor die schnelle Einführung des HIV-Schnelltests in die internationalen Märkte. Der jüngst erfolgreich abgeschlossene Feldversuch in Thailand, der ermutigenden Daten für den Urin-, Blut- und Speichelschnelltest erbracht hat, hat nun das Signal für die Produktion aller drei Verfahren gegeben.
Wenn Calypte die internationale Vermarktung tatsächlich gelingt, dann dürften wir auch wieder höhere Kurse sehen, doch bis dahin ist nach wie vor Vorsicht geboten.
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