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Borussia Dortmund: Größenwahn AG


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Borussia Dortmund: Größenwahn AG

 
03.02.04 10:21
Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1365518

Wie ein Fußballverein New Economy spielt, dabei die Vernunft vergisst und seine Zukunft riskiert

Ein trainiertes Lächeln aus einem sonnengebräunten Gesicht. Eine lässig baumelnde Hermès-Krawatte. Alles wie immer? Kein Grund zur Sorge, sagt der Präsident, alles wie immer, „Geduld, Geduld“. Am Wochenende beginnt die Rückrunde der Fußballbundesliga. Dortmund gegen Schalke, Schwarz-Gelb gegen Blau-Weiß, ausverkauftes Haus, ein Riesenspektakel. Was gibt es da zu nörgeln? Wo liegt das Problem? BVB, Ballsportverein Borussia 09 e.V. Dortmund, eine der vornehmsten Adressen im europäischen Fußball, die Böden in der Geschäftsstelle sind mit dunklem Eichenparkett ausgelegt. Heraufziehende Pleite? Tiefe Krise? „Ach, nichts Neues passiert.“ So spricht Gerd Niebaum, der Präsident des Vereins, Doktor Gerd Niebaum, der Chef einer Anwaltskanzlei. Die doppelt verglasten Fenster in der fünften Etage des BVB-Hauses, in der Etage des Chefs, schlucken den Lärm der Autos, die unten auf der Bundesstraße 1 pausenlos von West nach Ost, von Ost nach West fahren. Dahinter, unter einem aschgrauen Himmel, die grellgelb bemalten Stahlträger des Westfalenstadions, das die Fans demütig „Tempel“ nennen. Der Tempelvorsteher heißt inzwischen Vorsitzender der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien, und er trägt schwarze Lacklederschuhe.

Seit 18 Jahren regiert Gerd Niebaum den BVB, hat aus einem Provinzklub eine Kapitalgesellschaft gemacht, die erste und einzige deutsche Fußballfirma, die an die Börse ging. Die Schale des Deutschen Meisters hat Niebaum in den Händen gehalten, den Siegerpokal der Champions League, der Königsklasse im europäischen Fußball, den Weltpokal außerdem. Mit viel Geld kann man viel Erfolg kaufen, dachte Gerd Niebaum, und wenn man sich dafür heute hoch verschulden muss, dann wird der Profit von morgen die Schulden tilgen. Gerd Niebaum hat eine Wette auf die Zukunft abgeschlossen, und diese Wette droht er gerade zu verlieren. Rund 44 Millionen Euro Verlust, ermittelte Anfang Januar die Bayerische Hypo- und Vereinsbank, werde der BVB am Ende dieser Bundesligasaison angehäuft haben, wenn nichts passiert.

In Dortmund fragt man sich: Was kommt noch ans Licht?

Was schon passiert ist: Der Schutzwall, mit dem sich Niebaum umgibt, ist brüchig geworden. In Dortmund sagt es jeder, dass diejenigen, die Gerüchte streuen und immer neue, dunkle Zahlen lancieren, zu den engen Mitarbeitern des Präsidenten gehören müssen. Was kommt noch ans Licht? Selbst jene, die Niebaums Lebensleistung bewundern, sagen mittlerweile, dass ihnen der Mann unheimlich geworden ist. „Irgendwann hat er die Bodenhaftung verloren, hat er angefangen, Geld auszugeben ohne Sinn und Verstand“, urteilt ein langjähriger Mitstreiter. Der Präsident sei „hoch intelligent, aber irgendwann fehlgewickelt worden“. Liegt es daran, dass er entgegen dem Rat vieler Freunde nicht vom BVB lassen wollte oder konnte?

Von bedrohlichen Schwierigkeiten will Gerd Niebaum nichts wissen. „Wir schnallen den Gürtel insgesamt enger“, sagt er in diesen Tagen lächelnd, ein „Kostensenkungsprogramm“ habe er für alle Angestellten in der Geschäftsstelle durchgesetzt. „Ich verdiene schon seit geraumer Zeit sehr viel weniger.“ Die Hybris des deutschen Fußballs ist in Dortmund zu besichtigen, mehr noch, der tiefe Fall nach dem Höhenflug.

Die Qualifikation zur Champions League hat sein Verein verspielt, aus dem Uefa-Cup ist die Mannschaft schnell ausgeschieden, auch aus dem DFB-Pokalwettbewerb, und in der Bundesliga steht Dortmund im Moment auf Platz 6 – weit entfernt von den Rängen, die in die Champions League und damit zu den entscheidenden Geldquellen der Fernsehsender führen.

Diese Abhängigkeit von perfekten Flanken und Torschüssen!

Der Meister der Kalkulationen hat sich verrechnet. Er dachte, dass man sportliche Höchstleistungen abonnieren könne, wenn man in der ganzen Welt berühmte Spieler zusammenkauft. Rosick∞, Amoroso, Koller, Dede, Evanilson. Insgesamt 55 Millionen Euro zahlt der BVB seinen 27 Spielern im Jahr, mehr als jeder andere deutsche Fußballverein. Große Gehälter, dachte Gerd Niebaum, verschaffen große Pokale, und große Pokale verschaffen große Fernseheinnahmen. Und aus großen Einnahmen kann man wiederum große Gehälter bezahlen. Ein wundervoller Kreislauf. Jetzt aber beginnt Niebaum zu begreifen, dass man ohne sportliche Höhepunkte nur geringe Einnahmen hat, die gewaltigen Ausgaben aber bleiben. Wenn man jedoch notgedrungen teure Spieler jetzt verkauft, sinken die Chancen auf Pokale. Ein Teufelskreis.

Deswegen ist der Dortmunder Tempel ein höchst wackeliges Gebilde. Das kostspielige Fußballimperium verkraftet sportliche Rückschläge nur eine kurze Zeit. Gerd Niebaum hat den Wirtschaftsbetrieb Borussia von perfekten Flanken und Torschüssen abhängig gemacht. Jetzt muss er selbst einem unsichtbaren Gegner hinterherlaufen und drohende Verluste eindämmen.

Schon vor Monaten wurden die Spieler dazu gedrängt, „freiwillig“ auf 20 Prozent ihrer Gehälter zu verzichten. Der Tempel, Deutschlands größtes Stadion, lässt sich nicht mehr verkaufen, er ist längst verkauft, an einen Immobilienfonds. Der tschechische Mittelfeldstar Tomá∆ Rosick∞, um den der BVB ursprünglich eine europäische Spitzentruppe aufbauen wollte, ist jetzt abzugeben. Mit Rosick∞ verlören die Dortmunder den Kapitän der Mannschaft. Das wäre so, als sei der FC Bayern bereit, Oliver Kahn zu verscherbeln. Aber nicht einmal ein Verkauf des BVB-Kapitäns Rosick∞ würde reichen, um die Finanzlöcher zu stopfen. Bei einem Londoner Finanzier hat sich Niebaum längst nach einer Anleihe über rund 100 Millionen Euro erkundigt.

Niebaums Lebenswerk steht auf dem Spiel, aber niemand soll davon etwas merken. Er sitzt in einem teuer möblierten Besprechungszimmer in der BVB-Zentrale, seine Finger rutschen pausenlos auf der Tischkante hin und her, mit seinen Schuhspitzen schabt er nervös an den verschromten Stuhlbeinen. Er sagt mit fester Stimme: „Ich bin ganz ruhig. Mein Herz ist gesund.“

Im Flur neben seiner Zimmertür hängt ein gerahmtes Bild mit vielen kleinen Erinnerungsfotos, die alle nur ein Thema haben – den erfolgsverwöhnten Boss. Niebaum mit Kanzler Schröder. Niebaum mit Weizsäcker. Niebaum mit dem Chef des Deutschen Fußball-Bundes. Wenn der BVB-Präsident nicht aufpasst, könnte demnächst ein weiteres Foto hinzukommen: Niebaum mit Insolvenzverwalter.

Auf der anderen Seite der Bundesstraße 1, auf der Tribüne des Tempels, wo graue und gelbe Schalensitze als spielfeldbreites Mosaik ein BORUSSIA ergeben, arbeitet sich ein Handwerker gebeugt durch leere Reihen. An diesem Freitag, zum Spiel gegen Schalke, wird sich das Westfalenstadion wieder mit Erwartungen, Nervosität und Schreien füllen –, nach den Stadien in Madrid, Barcelona und Mailand ist es die viertgrößte Arena in Europa. Allein 25000 Zuschauer drängeln sich auf der Südtribüne, der größten Stehplatztribüne der Welt. Alle zwei Wochen trifft sich hier eine ganze Stadt zur Vollversammlung, und wenn nun das Spiel gegen Schalke angepfiffen wird, am Abend, im Dunkel, steht da neben der Bundesstraße 1 ein lichtgleißender, menschendampfender Kessel, an dem sich Wohl und Wehe der Borussia bestens erzählen lassen.

Jede neue Stufe, die der Klub im Laufe der Zeit erklomm, jeder Anspruch, den er erhob, wurde hier in Beton gegossen. Es ist, als habe der Präsident Niebaum jede Meisterschaft eingraviert, stufenweise hat er die Tribünen vergrößern lassen, steil gestaffelt. Im vergangenen Herbst wurden dann auch noch die bis dahin offenen Ecken geschlossen. Mehr geht nicht. Die Heimstatt des Ballspielvereins Borussia ist inzwischen fast doppelt so groß wie vor zehn Jahren, und es gibt nur noch einen Menschen, der sich darin zurechtfindet. Horst Lücke.

Der erste Weg, den er jeden Morgen geht, wenn er seinen Arbeitsplatz betritt, führt den „Betriebsleiter Westfalenstadion“ auf den Rasen.

„Ich riech dann, ob’s nach Fäulnis riecht.“ Und meistens riecht es nach Fäulnis. Denn der Rasen, der einmal das Wesentliche im Fußballsport gewesen sein soll, bekommt kein Licht und keine Luft mehr. Das Stadion ist ihm über den Kopf gewachsen. Der Trainer sagt, auf diesem „Acker“ könne seine teure Mannschaft niemals Deutscher Meister werden. Im vorigen Jahr hat der Klub zweimal das komplette Spielfeld austauschen müssen, „für 100000 Euro jedes Mal“, sagt Lücke. Besonders problematisch sind die zertrampelten Strafräume, „die haben wir auch schon künstlich bestrahlen lassen, mit diesem blauen Licht aus den Gewächshäusern. Hat gut angeschlagen, aber wie soll’n wir das auf dem ganzen Platz machen?“ Jetzt stehen vier Ventilatoren mit zwei Meter Durchmesser an der Außenlinie und fecheln etwas Luft über die Wiese. Der BVB hat seine Wurzeln vernachlässigt. Jetzt muss er alle paar Monate Ersatz kaufen.

Aber Lücke wollte ja vom Wunderwerk Westfalenstadion erzählen. Es gibt da zum Beispiel einen Kinderhort, eine Polizeistation und ein Gefängnis mit zwei Zellen für je 80 Mann – eine für die BVB-Fans und eine für die Gäste, mit Wasserschläuchen an den Wänden, um den Urin und das Erbrochene der betrunkenen Randalierer wegspülen zu können. Am Spieltag springen im Stadion 400 Fernsehgeräte an, werden 700 Zapfhähne aufgedreht, 600 Kellnerinnen und Kellner beziehen Position. Während eines einzigen Spieles verbraucht der BVB 15000 Kilowatt Strom, so viel wie eine Kleinstadt pro Tag. „Und Sie müssten mal das Rauschen unten im Keller hören, wenn in der Halbzeitpause so 60000 Menschen pinkeln gehen“, sagt Lücke.

Das letzte Konzert im Stadion: Simon and Garfunkel, 1976

Eines hat hier das andere nach sich gezogen. Jedes Mehr, das sich der BVB erschließen wollte, brachte auch ein Mehr an Problemen. 1995 hatte der Verein das Stadion von der Stadt gekauft. Damals war er Vorbild und Vorreiter, denn warum sollte die Kommune dem Klub ein Stadion zum Geldscheffeln bereitstellen? Es war das Jahr, in dem Borussia Dortmund zum ersten Mal nach 32 Jahren wieder Deutscher Meister wurde. Mit dem Titel wuchs die Begeisterung, wuchs das Selbstwertgefühl, wuchs das Stadion. Der Verein investierte über 100 Millionen Euro in seine Arena, von Saison zu Saison wurde die Mannschaft teurer; jetzt plant der Klub auch noch ein neues Trainingszentrum, das doppelt so groß wie das des FC Bayern München werden soll – alles im Champions-League-Format. Stets schien er dafür mehr Geld zu brauchen, als er gerade hatte.

Am 1. Januar 2002 und 2003 verkaufte die Borussia, jeweils ziemlich unbeachtet über die Feiertage, ihre Anteile am Stadion an zwei Immobilientöchter der Commerzbank und erhielt dafür 75,4 Millionen Euro, unter anderem, um den nächsten, letzten Ausbau zu finanzieren: das Schließen der Stadionecken. Bis 2017, wenn der Verein das Stadion, das schon einmal seines war, zurückkaufen will, muss er Miete, Zinsen und Tilgung zahlen. Die derzeitige Rate liegt, so Manager Michael Meier, bei 15 Millionen jährlich und wird sich zusammen mit den folgenden Raten auf mindestens 160 Millionen Euro summieren. Dagegen stellt Meier derzeit 6 Millionen Euro Mehreinnahmen pro Jahr durch den letzten Ausbau zum Superstadion.

Das Superstadion, eine Illusion. Die Borussia werde eine „bessere Auslastung“ erreichen, „auch verstärkt durch Nicht-Fußball-Events“, schrieb 2001 die Düsseldorfer WGZ-Bank, die mithalf, den BVB an die Börse zu bringen. Das Stadion sei eigentlich gar kein Stadion mehr, so der Tenor, sondern eine Multifunktionsarena, in der sich durch Pop- und Rockkonzerte zusätzliche Gewinne erwirtschaften ließen. Aber das letzte große Konzert hat 1976 stattgefunden. Damals traten Simon and Garfunkel auf. Konzerte zahlten sich nicht aus, hat Manager Meier in der Geschäftsstelle vorgerechnet, zumal die Fans den Rasen vollends zerstören würden. Dann hat er noch leise von „Schwingungsproblematiken“ gesprochen.

Die Statik des Westfalenstadions ist nicht auf den Rhythmus von 83000 Konzertbesuchern ausgelegt, die stundenlang hüpfen, klatschen, stampfen. Die neuen Aufbauten gründen auf den 30 Jahre alten Tribünen des Urstadions, deren Betonstelen dünner und mit weniger Stahl durchzogen sind als jene in der Arena auf Schalke beispielsweise. Ein Gutachten stellt klar, einstürzen kann das Stadion nicht, aber Haarrisse sind zu befürchten. Die Leute sollen bitte sitzen bleiben, beim Fußball tun sie das zum Glück, seit Stadionsprecher Norbert Dickel nicht mehr das Lied Hey, Pippi Langstrumpf spielt, zu dem die Zuschauer gerne auf und ab sprangen.

Ebenso schnell wie das Stadion scheinen beim BVB auch die Risiken gewachsen zu sein. Die Aktie des BVB kollabierte schon viele Male, und dennoch wird Detlef Thiemann, der Controller des BVB, den Morgen des 2. Januar 2004 so schnell nicht vergessen. Das war der Tag, als der Analyst Peter Thilo Hasler von der Hypo- und Vereinsbank in München nach langem Zögern eine Drohung wahr machte und die Aktie der Borussia auf „underperform“ herabstufte. „Underperform“ ist ein vornehmes Wort für „verkaufen“, und „verkaufen“ bedeutet: An diese Aktie glauben wir nicht mehr, bloß weg damit! Der Kurs der Aktie sinkt in den folgenden Tagen ein weiteres Mal, von 3,60 auf 3,30 Euro. Im Oktober des Jahres 2000, als der BVB an die Börse ging, zahlten Anleger noch 11Euro für diese Aktie. Und der Verein holte auf einen Schlag fast 140 Millionen Euro in seine Kasse – genug, um damit den sportlichen Erfolg zu kaufen, dachte man. Auch die Banken jubelten. „Ein hochattraktives Unternehmen“, schrieb damals die Düsseldorfer WestLB.

Im vergangenen Dezember allerdings beginnt der Analyst Peter Thilo Hasler zu zweifeln. Der Mann von der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank, der die Borussia-Aktie unter die Lupe nimmt, sieht sich die dürftige sportliche Bilanz der laufenden Saison an. Dem BVB fehlen noch immer zehn Punkte, um sich demnächst für die Champions League zu qualifizieren, und nur dort lassen sich zweistellige Millionenbeträge einnehmen. Sogar der Hauptsponsor, der Energiekonzern E.on, macht seine Unterstützung vom sportlichen Erfolg der Borussen abhängig. Einem BVB, dessen Mannschaft in die erste Spielrunde der Spitzenklasse Champions League gelangt, zahlt E.on dafür zehnmal mehr als für dieselbe Leistung im Uefa-Cup. Aber selbst ein Stammplatz im Uefa-Cup ist dem BVB nicht mehr sicher.

In den Tagen nach Weihnachten ruft der Analyst Hasler bei Detlef Thiemann an, dem Controller und Finanzexperten des BVB. Eine neue Studie über den BVB, sagt der Banker, werde er bald herausbringen, und diesmal stehe nicht viel Erfreuliches darin. Hasler rechnet mit einem Verlust von 44 Millionen Euro am Ende der Spielsaison. Eine Rekordsumme. Von „deutlichen Liquiditätsabflüssen“ wird der Banker in seiner Studie schreiben. Auch davon, dass der BVB am Ende des vergangenen Geschäftsjahres gut 70 Millionen Euro als verfügbare Mittel in seine Bilanz schrieb, der Großteil aber, 48 Millionen, auf einem Sperrkonto liegt – als Sicherheit für die Rückzahlungen beim Stadion-Deal. Sollte die Bundesliga jetzt auch noch das Angebot der Schweizer Agentur Infront ausschlagen, die „nur noch“ 272 Millionen Euro für die Fernsehübertragungsrechte sämtlicher Spiele zahlen will, laufe das Fass über, sagt der Banker. Denn dass die Bundesliga je ein besseres Angebot kriegen werde, hält er für ausgeschlossen, und die ohnehin angeschlagene Borussia träfen schlechte Geschäfte besonders hart. „Die Dortmunder Spielergehälter“, sagt Hasler, „sind beunruhigend hoch.“

„Vom Material her sind wir top“, sagt Fanbetreuer Aki Schmidt

Das alles hört sich der BVB-Finanzexperte Thiemann geduldig an. Viel zu entgegnen hat er nicht. Was soll er auch sagen? Als sich schließlich die Bundesliga mit der Schweizer Agentur nicht einigen kann, tippt der Banker Hasler das vernichtende Urteil in den Computer: BVB, „underperform“. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er nicht, dass die Dortmunder Stadtwerke schon seit Wochen auf Geld warten, das der BVB ihnen schuldig bleibt. Aus dem Erlös von rund 50000 Dauerkarten, die der Verein jedes Jahr verkauft, erhalten die Stadtwerke einen Anteil dafür, dass in den Tickets die Fahrt mit Bus und Bahn zum Stadion schon enthalten ist. Der Verein hätte dieses Geld, eine halbe Million Euro, bis spätestens Ende September an die Stadtwerke überweisen müssen, eine Mahnung wurde abgeschickt, inzwischen nahm sich sogar die BVB-Geschäftsführung der Sache an. 500000 Euro. Sie verhandeln heute über eine Summe, die sie vor wenigen Jahren noch einem minderbegabten Abwehrspieler hinterhergeworfen hätten.

Nachdem der BVB an die Börse gegangen war, galt Thiemann als gefragter Spezialist. Geldanleger, Investoren riefen ihn laufend an, und Fußballfans, so viele, dass die Durchwahlnummer seines Telefons bald von der Internet-Seite des BVB gestrichen wurde. Um „Aktienpflege“ kümmert er sich zusammen mit einem Kollegen, und das bedeutet in diesem Fall: einen Fußballklub aus den Augen eines Geschäftstreibenden betrachten. „Die deutsche Meisterschaft im Jahr 2002 musste man kapitalisieren“, sagt er, und er meint: Kapital schlagen aus sportlichen Erfolgen, den Kurs der Aktie hochreden. „Fantasie aufbauen“ nennt er das. Auf dem Rücken eines jeden Fußballprofis, der auf dem Platz herumläuft, sieht Thiemann nicht allein die Spielernummer, sondern auch den aktuellen „Buchwert“. Buchwert gleich gezahlte Transfersumme geteilt durch Vertragslaufzeit. Dass der Fußball kaum noch Sportinvaliden hervorbringt, schlägt sich auch in Thiemanns Buchwerten nieder. „Den Stefan Reuter hatten wir nach seinem Kreuzbandriss schon abgeschrieben“, sagt er, „wir dachten, der kommt nie zurück. Aber dann, als er plötzlich wieder spielte, mussten wir seinen Wert wieder zuschreiben.“ Thiemann spricht die gewandelte Sprache des Ballsportkonzerns akzentfrei, und wenn er über Fußball philosophiert, bleibt seine Miene unbewegt. Wertpapierkennnummer 549309, Borussia Dortmund.

Der BVB sei ein „harter und weicher Standortfaktor“, meint Thiemann. Über 200 Millionen Euro müsste die Stadt Dortmund jährlich für Werbung ausgeben, wenn sie – ohne den Fußballklub – so bekannt werden wollte wie heute. 15 Milliarden Mal werde der Name Dortmund weltweit jedes Jahr in Medien erwähnt. Zahlen rauschen durch den Raum, Euro-Beträge, die Chiffre eines Fußballbuchhalters, der ein Produkt verkaufen will, das im Augenblick auf den Grabbeltischen mit den Ladenhütern landet. „Spiele haben wirtschaftliche Aussagen“, sagt Thiemann. Und fragt man ihn, wie viele interessierte Aktionäre ihn heutzutage anrufen, überlegt er kurz und antwortet zögernd: „Heute, äh, keiner.“

Keine Frage, Aki Schmidt ist nicht gut drauf an diesem Tag. „Mensch, ich glaub, hab ’ne Grippe inne Haut.“ Deshalb hustet Schmidt und zögert, zur Begrüßung auch die Hand zu geben. Wenn er etwas weitergeben will, dann sind das nicht Viren und Bakterien, dann ist es die tiefe Begeisterung für Schwarz-Gelb, von der er noch ein bisschen mehr in sich trägt als all die anderen um ihn herum.

Aki, der eigentlich Alfred heißt, aber auf diesen Namen nicht hören will, wirkt seit 1997 als offizieller Fanbeauftragter für die Fanklubs des Vereins. Davon gibt es rund 550, sie tragen Namen wie Magic Borussen, Ruhrpott Rambos oder nennen sich schlicht Schwarz-Gelber Wahnsinn. Aki hält den Kontakt: „Auch die weitesten fahre ich an.“ Also steigt er in seinen roten Opel Vectra und reist über Land, 50000 Kilometer im Jahr.

Schmidt, mittlerweile 68 Jahre alt, trug die gelb-schwarzen Farben von 1956 bis 1967, in 500 Spielen hielt er für den BVB die Stollen hin, war Kapitän in Dortmund und auch in der Nationalmannschaft. Deutscher Meister ist er geworden, Pokalsieger – vor allem aber lebt er das Prinzip „Einmal ein Borusse, immer ein Borusse“. Schalke, Köln, Bayern München und Sevilla, sie alle wollten ihn, aber Aki wollte nicht weg.

Deshalb sitzt der Fanbeauftragte jetzt hinter seinem Schreibtisch im dritten Stock der BVB-Geschäftsstelle, greift nach dem Taschentuch und versucht zu verstehen, warum die große Krise nach Dortmund gekommen ist. „Früher war doch alles richtig, was der Niebaum gemacht, wieso sollte das über Nacht alles falsch sein?“ Aki Schmidt beginnt mit den Armen zu rudern, erst wenig, dann immer mehr, so als wolle er seine Zuversicht gleichmäßig im Raum verteilen. „Vom Material her sind wir doch top.“ Ob es, wie so mancher meint, am Torwart liegt? „Ach!“ Schmidt lässt seine Hand mit dem goldenen Siegelring des BVB krachend auf den Schreibtisch fallen. Aki braucht jetzt erst mal ein Glas Wasser.

Wenn Schmidt in diesen Tagen Besuchergruppen durch das Westfalenstadion führt, beginnt er den Rundgang meist mit einem Ausflug in die Antike. Ein Abstecher in die Arena Rote Erde, deren alte Holztribüne fast nahtlos an die entfesselte Osttribünenarchitektur des neuen Westfalenstadions heranreicht. Steinzeit und Neuzeit auf engstem Raum, was Aki Schmidt unversehens an jene Jahre erinnert, als im Fußball von Rasenheizung, Catering und klimatisierten VIP-Lounges noch nicht so viel die Rede war. Die Zuschauer kamen trotzdem in Scharen, saßen einfach auf dem Boden von Roter Erde, auf Bänken dicht hinter den Toren, und ja, selbst „in den Bäumen hingen sie damals drin, übrigens der Gerd Niebaum auch“.

Schmidt redet nicht drum herum, natürlich war früher alles besser, hat der Fußball mehr Spaß gemacht, damals, als ein Sieg einfach mehr „im Herzen ausgekostet wurde“. 1963 zum Beispiel, „beim Jahrhundertspiel gegen Benfica Lissabon“, Aki mit seinem Kumpel Konietzka gegen Eusebio und Co., 5:0 für Dortmund hieß es am Ende.

Als Mann fürs Mittelfeld verdiente Schmidt in jener Zeit 400 Mark im Monat, pro Sieg wurde ein Hunderter draufgelegt. Gelegentlich fallen Schmidt diese Summen wieder ein, wenn er, seine Besuchergruppe im Rücken, die alarmgesicherten Türen zu den Lounges des Westfalenstadions aufschließt. Sogar die Namensrechte an seinem Stadion hat der Klub inzwischen zu Geld gemacht, verkauft vor einem halben Jahr an den Hauptsponsor E.on. Der zögert zwar noch mit der Umbenennung, doch die Internet-Seiten „eon-arena.de“, „eon-stadion.de“ und „eon-westfalenstadion.de“ sind schon geschützt – wenn es ganz schlimm käme, fürchtet mancher Fan, könnte die Arena bald auch „Westfalenstade.on“ heißen. So sind sie, die modernen Zeiten. Klar, natürlich fragen ihn die Leute, ob es ihn da reizen würde, auch heute noch für Borussia zu spielen. Schmidt antwortet dann, ehrlich, wie er ist: „Klar Mann, schon der Kohle wegen.“

Auch wenn die Verantwortlichen der Borussia das Wort „VIP“ einvernehmlich nicht in den Mund nehmen, Klassenunterschiede sind ihnen nicht fremd. Deshalb haben sie im Westfalenstadion kulinarische Verwöhnzonen geschaffen, die in Werbebroschüren als „einzigartig“ beschrieben werden. Carsten Cramer von der Agentur Sportsfive, vom Verein mit der Vermarktung der Namens- und Marketingrechte beauftragt, nennt sie schlicht „die größten Gastronomiebereiche in deutschen Fußballstadien“.

Pokale im VIP-Bereich und ein Hauch von Disney World

Zur Wahl steht der Rote Erde Club mit „einem eigenen Küchenkomplex“ und „separatem Eingang für Ihre Gäste“ oder der so genannte Stammtischbereich, der nach den Worten von Cramer „landestypisch“ gehalten ist und 1700 Menschen Platz bietet. Man sitzt an klobigen Holztischen mit Wimpeln, die das Terrain von E.on, der Sparkasse und das der Dortmunder Stadtwerke sichtbar markieren. Eintrittspreis für jeweils vier Personen 21600 Euro, Tribünenkarten für Heimspiele inklusive.

Doch wer wirklich mittendrin sein will, wählt den Borussia Park, den inneren Tempelbezirk der Arena. Hier kostet die Viererkarte 13200 Euro, hier spricht nicht nur Aki Schmidt zu den knapp 1800 Gästen, hier ist Dortmunds Borsigplatz in Kulissen getreulich nachgebaut, was die einen schon mal an Disney World erinnert. Andere reagieren gerührt angesichts der Pokale in den Vitrinen, der alten Fotos an den Wänden und der Waggons der elektrischen Eisenbahn, die auf Schienen über die Köpfe der Zecher hinweg die Theke entlangfährt.

Aki Schmidt hat Mühe, das Tempo der Begeisterung über die Vielzahler mitzugehen. Ihm missfällt, dass Gäste im Borussia Park immer wieder Fotos von den Wänden klauen. Auch sein eigenes Trikot, getragen von einer Wachsfigur, wurde schon entwendet. Jetzt trägt sein Ebenbild ein gelbes Leibchen, „das so nicht stimmt“, brummt Aki. „So wat is doch Scheiße.“

New York! Er liebt diese Stadt, deshalb hängen acht Schwarzweißfotos schlanker Wolkenkratzer in seinem Büro. Dazu mitten im Raum ein sehr großer Schreibtisch mit einem sehr großen Taschenrechner darauf, wie man das aus öligen Seifenopern kennt, und in einem ledernen Bürosessel: er, Willi Kühne, 56, der gleich zwei Visitenkarten herüberschiebt – „Willi Kühne, Leiter Merchandising Borussia Dortmund“ und „Willi Kühne, Geschäftsführer goool.de sportswear GmbH“.

Kühne, akkurat im dunklen Anzug, residiert in einem Gewerbegebiet in Dortmund-Hörde, umstellt nicht von Hochhäusern, von Hochöfen des stillgelegten Hoesch-Stahlwerkes. Hier, inmitten von 3500 Quadratmeter Lagerfläche voll schwarz-gelber Trikots, Schals und Schlüsselanhänger, organisiert Kühne den Verkauf von BVB-Devotionalien. Geschäftsführer von goool.de ist er aber eigentlich nur, weil BVB-Präsident Niebaum und sein Manager Meier im Jahr 2000 ein wenig beleidigt waren.

Damals ließen die beiden nach zehnjähriger Zusammenarbeit den Vertrag mit Nike auslaufen. Der amerikanische Sportausrüster mochte Niebaum und Meier nicht so viel zahlen, wie die beiden für den Unterhalt ihrer Mannschaft benötigten und es in ihrem Selbstbild für angemessen hielten – Nike setzte lieber auf den FC Barcelona, Inter Mailand und Arsenal London, Großklubs, die seit Jahrzehnten national und international konstanter spielten und nicht so neureich und schwankend daherkamen wie die Borussia. So beschlossen Niebaum und Meier, die BVB-Trikots künftig selbst nähen zu lassen, sich rar und teuer zu machen für Firmen wie Nike, zumindest für einige Jahre. „Wir haben uns gesagt: Das Geld, was uns da angeboten wurde, können wir auch selber verdienen“, erzählt Kühne. Als erster und bislang einziger deutscher Bundesligaverein gründete der BVB eine eigene Sportartikelfirma, goool.de. Kühne sollte das Gelb des Klubs zu Geld machen.

Er flog nach China und ließ dort ein Trikot entwerfen, wie es der Präsident höchstselbst gewünscht hatte. „Herr Dr. Niebaum wollte was Klassisches, wie Juventus Turin“, er wollte Weltformat, so sah er ja den BVB: als XXL-Klub. Deshalb glich das erste Trikot der Marke goool.de mit seinen schlichten Längsstreifen exakt den traditionsreichen Leibchen von Juventus Turin – nur dass es statt schwarz-weiß schwarz-gelb war. Zurück in Deutschland, reiste Kühne mit einer Kleiderstange über der Schulter von Karstadt zu Kaufhof und so weiter. Naiv, wer damals dachte, der BVB könne auf die Schnelle ein Vertriebsnetz aufbauen, wie adidas, Puma oder Nike es haben. Kühne versuchte fortan, seine Trikots übers Internet zu verkaufen.

Im Rückblick ist goool.de ein Sinnbild des Fußballhypes in Zeiten der New Economy, als die Chefs der Borussia dachten, sich Märkte erschließen zu können, auf denen sie unabhängiger wären von der Leistungs- und Laufbereitschaft ihrer launischen Mannschaft. An die Börse ging der Verein deshalb mit einer Reihe von Nebengeschäften: eigene Textilmarke, eigenes Reisebüro, eigenes Mannschaftshotel, Beteiligung am Reha-Zentrum neben dem Trainingsgelände. Denn auch die Verletzten durften kein brachliegendes Kapital mehr sein.

Bis heute ist Kühnes Firma nahezu chancenlos geblieben. Im Wettkampf der Sportartikler ordnet die Branche goool.de nur als Drittligisten ein. Der Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr: 4100 Euro. Der BVB ist nie die internationale Marke geworden, für die er sich bis heute hält. Er hat es noch nicht einmal zur gleichen nationalen Präsenz gebracht wie der FC Bayern München. Nicht bloß, dass er nur noch halb so viele Fanartikel verkauft wie die Münchner – der BVB wird die meisten schwarz-gelben Devotionalien auch nur in der näheren Umgebung los.

Frisches Geld aus London – 100 Millionen Euro stehen bereit

Der Mann, der zum rettenden Engel der Borussia werden könnte, residiert im vornehmen Londoner Stadtteil Mayfair. Gleich um die Ecke von Sotheby’s und der neuesten Rolls-Royce-Vertretung. Hinter einer geputzten Fassade ein kleines Büro, 50 Quadratmeter. Darin schwere Schreibtische aus dunklem Holz für die vier Mitarbeiter der Firma Schechter & Co. Ltd. Eine mögliche Geldquelle der Borussen. Eine „Finanzierungsboutique“ nennt Stephen Schechter seine Firma. Termine nur nach Absprache. Nicht einmal ein Messingschild hängt an der Haustür.

In Fußballkreisen wird der 58 Jahre alte Amerikaner auch der „Pate der Anleihenfinanzierung“ genannt. Ein halbes Dutzend englischer Klubs hat sich mit seiner Hilfe saniert. Die Geschäftsführer des BVB fühlten bei ihm schon vor einem Jahr vor und ließen sich sein Konzept erklären, blieben anfangs sehr skeptisch, vor ein paar Monaten kam es erneut zu einem Kontakt mit Schechter. Sein Prinzip ist einfach: Schechter, seit 40 Jahren an der Wall Street und in der Londoner City im Geschäft, geht zu Versicherungen oder Pensionsfonds, sammelt dort das Geld ein, und der Fußballklub verpfändet – als Sicherheit für die Geldgeber – einen Teil seiner Einnahmen über einen Zeitraum von zwanzig oder dreißig Jahren. Auf diese Weise erhielt der FC Schalke 85 Millionen Euro; wohlgemerkt, um damit alte Kredite abzulösen. Und so soll nun auch Borussia Dortmund mehr als 100 Millionen Euro bekommen, wohl auch, um damit drohende Löcher am Ende der laufenden Saison zu stopfen.

„Die Finanzierung ist gesichert“, erklärt Schechter gegenüber der ZEIT. Die Borussen hätten also, wenn sie denn zugriffen, einen Notausgang. Der Deal sei zwar noch nicht unterschrieben, aber die Geldgeber hätten sich schon dazu verpflichtet mitzuspielen. Die Geldgeber? „Ich habe beste Verbindungen zu rund 120 Finanzinstituten in New York und London“, sagt Schechter nur.

Um an Schechters Geld zu kommen, müssen Fußballvereine vor allem eines beachten: Geschäftsbereiche wie Kartenverkauf, Fanshop, Gastronomie, Sponsorenverträge und Fernsehrechte dienen Schechter und seinen Anlegern als Sicherheiten. „Wer einen Fußballklub führt, als ginge es nur um das Spiel, der kommt nicht weit“, meint er.

Auf Platz 62, Reihe 3 der Osttribüne des Westfalenstadions sitzt Lars Ricken, erst 27 Jahre alt und doch – nach Stefan Reuter – der dienstälteste Spieler im Kader. Und der letzte Dortmunder. Wer in der Geschäftsstelle durch die Flure läuft, kann auf den gerahmten Mannschaftsfotos sehen, wie seit elf Jahren um diesen Ricken herum eine ganze Mannschaft rotiert, wie Spieler kamen und gingen, große Namen wie Möller, Kohler, Riedle, Chapuisat. Auch die Trainer wechselten, auf Hitzfeld folgten Scala, Skibbe, Krauss, Lattek, Sammer. Nur Ricken saß bei jedem neuen Fototermin wieder vorne in der ersten Reihe. Das macht ihn zum Kronzeugen für die Entwicklung der Marke BVB, der Ware Fußball.

Deshalb sitzt er hier im Stadion und soll erzählen, mit welchem Gefühl er heute in ein Spiel geht.

„Verantwortung“, sagt er.

Verantwortung. Spielfreude entwickelt sich. Vielleicht. Wenn’s läuft. Ricken erzählt, man höre in der Kabine, tief in der Tribüne versteckt, nichts von den 83000 Menschen draußen, keinen Ton, nur das Räuspern und Klospülen der Mitspieler und das Klacken ihrer Stollen auf den Fliesen. Wenn sie dann rausgehen, knallen ihnen die Farben und Gesänge entgegen, die Erwartungen, der Druck, und über allem wacht hoch oben der Präsident, den die Spieler noch immer artig Dr. Niebaum nennen. Man geht nicht da raus, um Spaß zu haben. Man geht nicht mehr ins Stadion wie auf eine Wiese. Erst recht nicht in dieses.

Vor dem Trainingsgelände parkt ein Ordner die Wagen der Spieler

Rickens Karriere verlief parallel zu der des ganzen Clubs, Mitte der Neunziger der steile Aufstieg, dann die Stagnation. Sein letztes Länderspiel bestritt er im Frühjahr 2002, bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea wurde er nicht mehr eingesetzt. Heute, hier im Stadion, in dem er sonst nur Heimspiele hat, ist er defensiv bemüht, Balance zu halten zwischen der Loyalität zum Klub und seinem Selbstbild als Profi mit gewissem Abstand zu diesem ganzen Fußballbrimborium. Ein Interview in diesen Zeiten ist gefährlich. Der Pressesprecher sitzt neben ihm. Dennoch wird aus allem, was Ricken sagt und was er nicht sagt, deutlich, wie tief das Unternehmen Fußball in seinen Sport eingedrungen ist. Manchmal überlegt er schon auf dem Spielfeld, wie er nach dem Abpfiff einen Fehler erklären soll. Auch sage heute kaum noch jemand: Wir wollen in die Champions League, weil es toll ist, bei uns im Stadion gegen Real Madrid zu spielen, sondern weil das Millionen in die Kasse bringt.

Ricken war schon einmal allein im Westfalenstadion unterwegs, 1997, in einem Werbespot für die Firma Nike. Damals trat er als einsamer Kritiker des Profifußballs auf, tadelte „Männer in Nadelstreifen-Anzügen“ und „Geschäftemacherei ohne Ende“. Ricken war damals 20. Drei Jahre zuvor hatte er als jüngster Spieler aller Zeiten in der Bundesliga sein erstes Tor erzielt, war dann zweimal Deutscher Meister geworden, ein paar Monate später sollte er die Borussia zum Champions-League-Sieg schießen, kurz darauf würde ihn der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre zur literarischen Figur erheben. Ricken war öffentliches Gut geworden, Nachwuchshoffnung des deutschen Fußballs. Damals wollte sogar die Firma Wella mit ihm werben, obwohl Ricken eine Glatze trug.

„Geschäftemacherei ohne Ende.“ Ricken wurde damals als scheinheilig gescholten – heute muss man zugeben, dass er ein Prophet war: In einer Ecke des Stadions wird an jedem Spieltag ein Blackjack-Tisch der Spielbank Hohensyburg aufgeklappt, in einer anderen ist eine Golfplatz-Simulation in Planung. Geschäftemacherei ohne Ende ist das jetzt hier also auch, oder?

Ricken sagt, er meine mehr „so Spielerberater, nicht Leute, die den Fußball performen. Und 1997 war das ja auch noch gar nicht alles abzusehen, Börsengang und was dann alles kam.“

Was dann alles kam, waren immer höhere Gagen für ihn und seine Mannschaftskameraden; die Höhe der Bezahlung entsprach dabei nicht immer der Identifikation mit dem Verein. Einen seltsamen Menschenschlag hat diese Entlohnung hervorgebracht, das ist an jedem Morgen zu besichtigen, wenn die Spieler in schweren Limousinen auf dem Trainingsgelände vorfahren: Christian Wörns, Mercedes. Stefan Reuter, Porsche. Flavio Conceicao, BMW. Jan Koller, Mercedes. Torsten Frings, Porsche. Henrique Ewerthon, BMW. Tomá∆ Rosick∞, Mercedes. Christoph Metzelder, VW Phaeton. Sebastian Kehl, Mercedes. Leonardo Dede, BMW. Lars Ricken, Porsche. Den Wagen entsteigen junge Männer in Lederjacken mit Pelzbesatz, einige mit Häkelmützchen. Kleine Bohlens, für deren große Autos der Parkplatz am Trainingsgelände etwas knapp geworden ist. Wenn es zu eng wird, parkt ein Ordner ihre Wagen ein.

Kann man das alles wieder zurückschrauben? Lars Ricken schaut die Tribünen hinauf. Oben in den Dächern rauscht der Wind wie in einem Wald. 83000 Plätze, Werbebanden, VIP-Bereiche und unsichtbare Verpflichtungen, Verträge, Kredite.

Kann man das alles wieder zurückschrauben? „Das hier nicht.“

       Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1365518  
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Happy End:

Borussia Dortmund Downgrade

 
03.02.04 10:22
Die Experten vom "Falkenbrief" stufen die Aktie von Borussia Dortmund (DE0005493092/ WKN 549309) von "kaufen" auf "neutral" zurück".

Das Geschäftsjahr 2002/03 habe Borussia Dortmund mit Umsätzen in Höhe von 129,1 Mio. Euro beendet. Die sonstigen betrieblichen Erträge hätten bei 33,1 Mio. Euro gelegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe hierbei 3,5 Mio. Euro (+ 219% gg. Vorjahr), der Jahresüberschuss 3,3 Mio. Euro (+ 473% gg. Vorjahr) erreicht. In diesen Zahlen seien die Erfolge von Borussia in der Champions-League-Saison 2002/03 enthalten, in der es das Unternehmen bis in die Zwischenrunde geschafft und hierdurch allein ca. 33 Mio. Euro eingenommen habe.

Nach der misslungenen Champions-League-Qualifikation und dem frühen Scheitern im UEFA-Pokal dürften Borussia Dortmund in diesem Jahr ca. 20-25 Mio. Euro aus dem internationalen Wettbewerb entgehen. Präsident Niebaum schließe mittlerweile Spielerverkäufe nicht mehr aus, falls die Borussia auch nächste Saison nicht in der Champions League spielen werde. Des weiteren habe Niebaum bestätigt, dass ein Angebot zur Begebung einer Anleihe vorliege, welches derzeit geprüft werde. Kritisch anzumerken sei weiterhin, dass die IR-Politik des Unternehmens nicht gerade aktionärsfreundlich sei.

Die Marktkapitalisierung liege derzeit bei 63,5 Mio. Euro. Das Eigenkapital habe zum 30.06.03 noch 149,4 Mio. Euro betragen, was einem Buchwert von 7,67 Euro pro Aktie entspreche. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis betrage somit nur 0,43. Die liquiden Mittel hätten sich zum gleichen Zeitpunkt auf 70,0 Mio. Euro belaufen.

Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten empfehlen die Experten vom "Falkenbrief" konservativen Anlegern sich mit Neuengagements zurückzuhalten und stufen die Aktie von Borussia Dortmund von "kaufen" auf "neutral" zurück. Zudem setze man im Falkenbriefdepot einen Stoppkurs von 3,00 Euro, bei dessen Unterschreitung man die Aktie verkaufen werde.
Antworten
Happy End:

Reina wechselt von Dortmund nach Berlin

 
03.02.04 13:48
Giuseppe Reina soll dem abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin aus der Krise verhelfen. Wenige Stunden vor dem Ablauf der Wechselfrist einigten sich der 31 Jahre alte Angreifer von Borussia Dortmund mit den Berlinern auf einen Vertrag bis 30. Juni 2005.

Über die Höhe der Ablöse wurde nichts bekannt. Beim Wechsel von Reina im Juli 1999 hatte der BVB fünf Millionen Mark an Arminia Bielefeld überwiesen. «Wir freuen uns, dass es uns noch gelungen ist, ihn zu verpflichten, und hoffen, dass er dazu beitragen wird, die Klasse zu halten», sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß.

Damit reagierte der Tabellenletzte aus Berlin auf die Verletztenmisere im Angriff. Auch den Dortmundern kam der Wechsel des Edeljokers gelegen: Angesichts der Finanzmisere des Revierclubs hatte Präsident Gerd Niebaum bereits in der vorigen Woche den Verkauf von Profis in Aussicht gestellt. Der in Unna geborene Italiener mit deutschem Pass musste sich beim BVB in dieser Saison ohnehin zumeist mit einem Platz auf der Reservebank begnügen. Trainer Matthais Sammer beorderte ihn lediglich bei den Spielen gegen Freiburg und Frankfurt in die Anfangsformation. Reinas einziger Saisontreffer in Frankfurt bescherte seinem Club aber immerhin den einzigen Auswärtssieg des Jahres 2003.

«Für mich ist es eine große Herausforderung. Ich bin fest davon, überzeugt, dass die Hertha genug Potenzial hat, um in der Bundesliga zu bleiben», meine Reina. Sein Name war überraschend auf der Transferliste aufgetaucht. Mit der Verpflichtung des Brasilianers Anderson Thiago de Souza, den die Borussia am Wochenbeginn unter Vertrag genommen hatten, war die Chance von Reina auf einen Stammplatz im BVB-Team weiter gesunken.

Thiago erhielt beim BVB einen Vertrag bis zum 30. Juni 2005. Der 19 Jahre alte Angreifer hatte als Gastspieler in mehreren Testspielen einen überzeugenden Eindruck hinterlassen. Thiago spielte zuletzt beim Club Uniao Sao Joao Esporte und wechselt ablösefrei zur Borussia.

03.02.2004
Antworten
Parocorp:

up !

 
03.02.04 17:03
Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1366318
Antworten
Bruchbude:

Borussia Dortmund droht Millionenausfall

 
04.02.04 10:32
Dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund droht in dieser Saison ein Einnahmeausfall in Millionenhöhe. Wie der Hauptsponsor E.On gegenüber dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY bekräftigte, ist die Werbepartnerschaft mit dem börsennotierten Fußballclub stark leistungsbezogen. ?Der Vertrag ist sehr atmungsaktiv ? sowohl nach oben als auch nach unten?, sagte E.On-Sprecher Josef Nelles.

Nach Insiderberichten habe Borussia Dortmund in der vergangenen Saison durch die Qualifikation für die Champions League gut zwölf Millionen Euro von E.On erhalten, so FOCUS-MONEY weiter. Dies sei das Doppelte der vertraglich festgeschriebenen Grundvergütung. E.On wollte die Zahl auf Nachfrage nicht bestätigen. Allerdings räumte der Trikotsponsor ein, dass bei ?größtmöglichem Erfolg ein Aufschlag von 200 Prozent fällig wird?. Verpasst der BVB in der laufenden Saison die Qualifikation für die Königsklasse, dürften dem Club rund sechs Millionen Euro fehlen.


Tja, das kommt davon, wenn man "atmungsaktive Verträge" abschließt...hihi.


04.02.04
pagead2.googlesyndication.com/pagead/...9379%26streamsnr%3D274
Antworten
Happy End:

Alles wird grundsätzlich schlecht geredet

 
11.03.04 13:36
Für Borussia Dortmund sieht es momentan nicht gut aus - sportlich wie finanziell. BVB-Manager Michael Meier glaubt dennoch, dass der Club die Krise meistern wird. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE gibt der langjährige Funktionär den Medien eine Mitschuld an der Entwicklung. Es werde nur negativ über die Borussia berichtet.

SPIEGEL ONLINE: Herr Meier, Ihnen und Ihrem Präsidenten Gerd Niebaum ist der "Pannekopp 2004" verliehen worden, ein karnevalistischer Orden für Ihre "wirtschaftlichen Verdienste" um den BVB. Wie sehr schmerzt dieser Sarkasmus?

Michael Meier: Wenn es sich dabei tatsächlich um eine karnevalistische Angelegenheit handelt, dann hat das für mich weniger mit Sarkasmus zu tun. Ich bin grundsätzlich ein sehr humorvoller Mensch und habe deshalb damit auch keine Schwierigkeiten.

SPIEGEL ONLINE: Immerhin aber war das Maß an Humor nicht so groß, dass Sie diese zweifelhafte Auszeichnung auch angenommen hätten. Haben Sie gekniffen?

Meier: Ich muss gestehen, dass ich bis heute gar nichts von der Existenz dieses Ordens wusste und auch keine Einladung zur Verleihung bekommen habe. Ich kann aber begreifen, dass so der falsche Eindruck entstehen musste, dass wir nicht auch einmal über uns selbst lachen können, wenn andere sich die Münder über uns zerreißen.

SPIEGEL ONLINE: Den Mund zerrissen über den BVB haben sich zuletzt vor allem die "Süddeutsche Zeitung" und der "Kicker", gegen deren Berichterstattung Sie auch gerichtlich vorgegangen sind. Beide Blätter haben Ihnen und Club-Chef Gerd Niebaum vorgeworfen, dass Sie die Borussia an den Rand des Ruins geführt hätten.

Meier: Ich möchte diesbezüglich zunächst auf einen Leserbrief eines Journalisten an den "Kicker" verweisen, der uns vorliegt. Dieser Brief ist überschrieben mit dem Titel "Die Abrechnung". Besagter Journalist führt dezidiert auf, dass man beim "Kicker" offensichtlich tatsächlich mit der BVB-Führung abrechnen wollte.

SPIEGEL ONLINE: Das sind harte Vorwürfe. Wieso sollte man bei "SZ" und "Kicker" ein Interesse daran haben, Sie und Niebaum zu diskreditieren?

Meier: Aus Sorge um Borussia Dortmund, das sagen zumindest die Beteiligten, mit denen wir uns zu einem Gespräch getroffen haben.

SPIEGEL ONLINE: Der Informant für "SZ" und "Kicker" gehört offensichtlich dem innersten Zirkel Ihres Clubs an.

Meier: Es sieht in der Tat so aus, dass es innerhalb des Unternehmens eine Person gibt, die tatsächlich Informationen an die Presse lanciert, ob nun aus Leichtsinn, Unüberlegtheit oder auch ganz gezielt.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie sich nicht selbst auch durch eine mangelhafte Informationspolitik geschadet? Lange haben Sie den drohenden Verlust von 50 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr verschwiegen.

Meier: Wir haben tatsächlich den Fehler gemacht, nicht unmittelbar zu reagieren, als "Focus" noch vor "SZ" und "Kicker" über die Finanzkrise der Borussia berichtete. Uns aber vorzuwerfen, wir hätten versucht, die Verluste zu verschweigen, ist schlichtweg falsch.

SPIEGEL ONLINE: Warum?

Meier: Weil wir vor etwa zwei Wochen ein Halbjahresergebnis für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht haben.

SPIEGEL ONLINE: War das nicht eher die Flucht nach vorn, weil Ihnen nach den besagten Veröffentlichungen nichts mehr anderes übrig blieb?

Meier: Nein. Nennen Sie mir einen anderen Bundesligisten, der ebenfalls so verfährt wie wir und eine Halbjahres-Bilanz veröffentlicht. Sie werden keinen finden.

SPIEGEL ONLINE: Dortmund ist als einziger deutscher Club an der Börse notiert. Da gelten andere Veröffentlichungspflichten.

Meier: Wir machen unsere Arbeit grundsätzlich transparent. Mich ärgert kolossal, dass sich offensichtlich einige Medien, die über den BVB schreiben, nicht auch intensiv mit den Aussagen beschäftigt haben, die Borussia Dortmund veröffentlicht hat.

SPIEGEL ONLINE: Welche meinen Sie?

Meier: Schon im Geschäftsbericht für die Saison 2002/2003 stand, dass das Verpassen der Champions League in unser Gewinn- und Verlustrechnung deutliche Spuren hinterlassen wird. Unserem Börsenprospekt war zu entnehmen, dass gezielte Transfers zu unser Geschäftpolitik gehören. Wenn wir aber nun ankündigen, dass am Saisonende Spieler abgegeben werden sollen, dann ist sogleich die Rede von einem Ausverkauf beim BVB. Durch diese Art der Berichterstattung ist dem Verein in den vergangenen Wochen ein immenser Schaden entstanden.

SPIEGEL ONLINE: Wie wollen Sie der Misere begegnen, unabhängig davon, wer auch immer für diese verantwortlich ist?

Meier: Es wird immer vergessen, dass längst reagiert wurde. Wir haben im Management gespart. Dann ist es uns gelungen, einvernehmlich mit unseren Spielern einen 20-prozentigen Gehaltsverzicht durchzusetzen. Weiter haben wir Jens Lehmann und andere Spieler verkauft. Addiert man diese Posten, kommt man auf einen zweistelligen Millionen-Betrag, den wir schon einsparen konnten.

SPIEGEL ONLINE: Das reicht aber bei weitem nicht.

Meier: Ja, aber wir können darauf vertrauen, dass wir eine werthaltige Mannschaft haben, wie das Interesse großer europäischer Vereine an vielen unserer Spieler zeigt.

SPIEGEL ONLINE: Der Markt hat sich jedoch abgekühlt, die großen Ablösesummen werden nicht mehr gezahlt. Selbst wenn Sie Spieler wie Dede oder Tomas Rosicky verkaufen können, bleibt die Frage nach der sportlichen Perspektive. Nimmt der BVB künftig Mittelmaß in Kauf?

Meier: Nein, mich stört, dass alles immer negativ gesehen wird und wir daher stets in der Defensive sind. Nehmen wir den Fall Billy Reina (der Spieler wurde an Hertha BSC abgegeben; die Red.). Statt festzustellen, dass wir tatsächlich genau das in die Tat umsetzen, was wir vorher gesagt haben, heißt es dann: "Die haben kein Geld mehr".

SPIEGEL ONLINE: Ist diese Behauptung so falsch?

Meier: Natürlich gibt es eine finanzielle Schieflage, aber wir werden die Herausforderung meistern.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie angesichts der Erfolge in den neunziger Jahren das Maß verloren, was Spielergehälter angeht?

Meier: Unsere Ambition war immer, eine führende Rolle zu spielen, auch in Europa. Und dieser Spagat zwischen Zielen und Wirtschaftlichkeit ist ist nicht immer leicht.

SPIEGEL ONLINE: Ihre Zahlen und die Medienberichte lassen eher den Schluss zu, dass dies ein überaus schweres Unterfangen ist, vielleicht sogar ein zu schweres.

Meier: Alles, was wir unternehmen, wird grundsätzlich schlecht geredet. Beispiel: Wenn wir uns mit einer möglichen Anleihe befassen, wird bei uns verteufelt, was bei anderen Vereinen durchaus als normal angesehen wird.

SPIEGEL ONLINE: Wird es die Millionen-Anleihe des Londoner Investmentbankers Stephen Schechter geben?

Meier: Das ist durchaus möglich. Wir sind mit den Investoren im Gespräch.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie angesichts der vergifteten Atmosphäre schon einmal daran gedacht zurückzutreten?

Meier: Nein, für mich ist ganz klar, dass ich den Weg mit Gerd Niebaum weiter und zu Ende gehen werde. Und ich glaube, dass wir dem Verein in unser Zeit eine vernünftige Struktur gegeben haben (Niebaum ist seit 18 Jahren im Club, Meier drei Jahre weniger; die Red.).

SPIEGEL ONLINE: Würden Sie Ihre Kritiker mit ins Boot holen?

Meier: Warum nicht? Nur dazu müssen wir diese Leute erst einmal kennen. Es gibt bei Borussia Dortmund niemanden, der diese Ambitionen hat, wie sie nun Wolfgang Overath in Köln zeigt. Gerd Niebaum und ich sind sicher nicht die allein Seligmachenden auf der Welt, aber ich frage noch einmal: Wo sind denn diese Leute?
Antworten
Happy End:

BVB plant schon für den UI-Cup

 
11.03.04 13:51
Dortmund - Die Königsklasse wieder einmal kläglich verspielt, die Teilnahme am Uefa-Cup noch im Visier - die sportlichen Perspektiven von Borussia Dortmund sind derzeit so ernüchternd wie die wirtschaftliche Bilanz. Manager Michael Meier musste sich nach dem blamablen 0:2 gegen den VfB Stuttgart im Kampf um Platz drei und die verpasste Chance zur Qualifikation für die lukrative Champions League äußerst unangenehmen Fragen stellen. "Ja, wir haben in dieser Saison für den UI-Cup gemeldet", bestätigte er nach dem Sturz der Westfalen auf den siebten Tabellenplatz.

Die Enttäuschung über die Pleite war ihm anzusehen. Der Rückstand auf die Schwaben ist nun auf neun Punkte angewachsen, der Albtraum vom UI-Cup droht Realität zu werden. "Das ist doch alles nur dummes Gequatsche, wenn erzählt wird, wir robben uns ran, und dann machen wir die Big Points nicht", wetterte Sportdirektor Michael Zorc. Die Pfiffe im ausverkauften Westfalenstadion hatten ihm offenbar noch in den Ohren geklungen, als er feststellte: "Wer so spielt wie in der ersten Hälfte, braucht von der Champions League nicht zu reden."

Bei allen faden Vorstellungen des BVBs in dieser Saison war die am Samstag wohl die bitterste. Ohne Herz, ohne Laufbereitschaft, mannschaftliche Geschlossenheit und Organisation hatte der VfB leichtes Spiel. Das 1:0 durch Alexander Hleb, dem ersten Stuttgarter Pflichtspieltor nach 360 Minuten, brachte die Gastgeber aus dem Rhythmus, bevor sie ihn so richtig gefunden hatten. Was bis zum Halbzeitpfiff folgte, war Grusel-Fußball.

"Es war wie ein Finale um die Champions League. Es ist mir unverständlich, wie die Mannschaft in den ersten zehn Minuten so passiv agieren konnte. Wir haben eine große Chance verpasst, das ärgert mich maßlos", schimpfte Trainer Matthias Sammer.
Antworten
klecks1:

Kümmer Dich um Kaiserslautern

 
11.03.04 13:52
und Trier.


www.eklein.de
Antworten
Parocorp:

Warum schmeissen sie Sammer nicht raus?

 
11.03.04 13:54
Hat er soviel fuer den BVB getan?

Hitzfeld war ne Nummer, aber Sammer...
Antworten
garfield.01:

...Sammer,

 
11.03.04 13:57
...wer ist Sammer ???

Hauptsache mein Verein ist vor die Zecken :-) ...!

So4 - Fan !
Antworten
spalter:

garfield

 
11.03.04 14:00
wir sprechen uns wieder wenn Dein S04 im nächsten
Jahr keinen C-L Platz erreicht,

Hallo FIXKOSTEN  
Antworten
ruhrpott:

Hehehehehehehe

 
11.03.04 14:12

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1420780Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1420780Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1420780

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1420780


Viele Grüße


aus dem Ruhrpott

Antworten
bilanz:

Das waren noch Zeiten mit Chapuisat!

 
11.03.04 14:19
Da waren sie noch wer. Ja dann wurde er abgegeben, die Geschichte danach ist bekannt.
Und heute? Ich würde keine einzige Aktie kaufen von Borussia.
Stehen kurz vor Pleite und dann Turnaround?
Antworten
Parocorp:

Mailand, Madrid, Rom, Milan, Liverpool,. Dortmund?

 
11.03.04 14:25
Das passt doch irgendwie nicht... selbst mit extrem viel Geld, kanst Du nicht einfach eine Mannschaft "zusammenschustern", die vor allem von einem zusammengehalten wird, den hohen Gehaeltern.....

Antworten
spalter:

Doch

 
11.03.04 14:28
..mußt nur einen 8 fachen Euro Milliardär haben der alles bezahlt
siehe Chelsea London

und eine gute sportliche Leitung die auch zusammen passende Spieler holt
Antworten
Parocorp:

aber...

 
11.03.04 14:43
die genannten vereine haben historie... die spieler "leben" den verein (chelsea ausgeschlossen)... identifizierung stimmt... ich weiss nicht, ob es sowas bei dortmund gibt, wenn man den ein oder anderen dortmunder spieler in der presse hoert, klingt das nicht so...
Antworten
spalter:

wenn Du

 
12.03.04 08:46
mal einen Profi-Fussballer etwas näher als das übliche
BlaBla reden hörst, bwz. besser kennst, wirst Du feststellen
die interessiert eigentlich nur die Kohle, und das kann ich sogar
nachvollziehen und der ganze andere Quatsch von wegen mein Verein
oder so .... VERGIß es !!  
Antworten
spalter:

endlich

 
01.04.04 11:39
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund und Marcio Amoroso lösen Arbeitsverhältnis

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Borussia Dortmund und Marcio Amoroso lösen Arbeitsverhältnis

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA und Stürmer Marcio Amoroso haben mit sofortiger Wirkung einvernehmlich ihren Arbeitsvertrag aufgelöst.

Der Vertrag mit Marcio Amoroso, der dem BVB nach einer Knieverletzung seit September nicht mehr zur Verfügung stand, wäre im Sommer nächsten Jahres ausgelaufen. Borussia Dortmund hatte den Brasilianer 2001 vom AC Parma verpflichtet.

Im Falle eines Wechsels von Amoroso zu einem Bundesligaclub hat Borussia Dortmund Anspruch auf eine Kompensationszahlung in Höhe von 5 Millionen Euro.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 01.04.2004



Antworten
Happy End:

Florian Homm: Retter oder Totengräber des BVB?

 
25.09.04 09:43
Was will Börsenhai Florian Homm mit den Aktien von Borussia Dortmund? Die Club-Führung ist arglos, doch der neue Großaktionär droht schon mit deren Absetzung. Im Pott laufen bereits die ersten Wetten, ob der Börsenhai nun Retter oder Totengräber des sechsfachen deutschen Meisters ist.

Die Umgebung, in der Florian Homm arbeitet, ist ein Hort des Friedens. Von seiner Villa aus hat der Großneffe des verstorbenen Versandhauskönigs Josef Neckermann einen prächtigen Blick auf die Bucht von Palma de Mallorca, im Garten grasen Schafe, und das herrschaftliche Anwesen ist umgeben von einer Orangenplantage, einem Tennisplatz und einem Swimmingpool.

Doch das Idyll trügt. Homm, 44, gehört zu den gefürchtetsten Hedge-Fonds-Managern Europas, die unter anderem mit so genannten Leerverkäufen Millionen machen. Die Transaktionen, die der Börsenhai von seinem Domizil aus einfädelt, lösen bisweilen ein Beben an den Aktienmärkten und Panik bei den Unternehmen aus, die Homm ins Visier genommen hat.

So attackierte der frühere Basketball-Juniorennationalspieler in den letzten zwei Jahren mit seinen brachialen Methoden die Kurse des Finanzdienstleisters MLP, der Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft WCM und des Autoverleihers Sixt - was ihm zuletzt nicht nur eine Geldbuße, sondern auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Wertpapierhandelsgesetz bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt eingebracht hat.

Spitzname "Zerstörer"

Nun will der "Zerstörer" ("Wirtschaftswoche") auch im Fußball-Business kräftig verdienen. Ende vorvergangener Woche kam heraus, dass der berüchtigte Spekulant über seine auf den Cayman-Inseln ansässige FM Fund Management Limited 11,22 Prozent an der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA erworben hat.

Homm konnte einsteigen, weil ein bisheriger BVB-Großaktionär, der bibelfeste Godesberger Verleger Norman Rentrop, seine Borussia-Aktien abgestoßen hatte. In den nächsten Wochen kann sich Homms Anteil sogar noch erhöhen - wenn der Harvard-Absolvent seine Bezugsrechte bei der eingeleiteten Kapitalerhöhung wahrnimmt. Offen lässt der passionierte Zigarrenraucher bislang, ob er darüber hinaus noch weitere BVB-Anteile erwerben will.

Schon laufen im Pott die ersten Wetten, ob der Aktien-Junkie von Palma zum Retter oder zum Totengräber des finanziell arg gebeutelten Traditionsclubs wird. Der Verein ist mit 150 Millionen Euro verschuldet und hat allein die vergangene Saison mit einem Defizit von 67 Millionen abgeschlossen. Der Wert des einzigen börsennotierten Bundesligisten rauschte vom Ausgabekurs von 11 Euro im Oktober 2000 zuletzt auf ein historisches Tief von 2,26 Euro.

Formal kein Durchgriff aufs operative Geschäft

Beim BVB ist man bislang völlig arglos. Nein, mit dem neuen Großaktionär habe man noch keinen Kontakt aufgenommen. Nein, man wisse auch nicht, was Herr Homm mit seinem Aktienpaket vorhabe. Weder von dessen legendär schlechtem Ruf noch von dessen aggressivem Geschäftsgebaren lässt sich die Club-Führung irritieren. "Wieso soll Homm diesmal nicht eine langfristige Strategie fahren?", sagt Borussen-Manager Michael Meier. "Ich kann doch nicht bei jedem neuen Investor einen Charaktertest machen." Ohnehin könne der frisch eingestiegene Shareholder bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, die der BVB nun mal sei, "keinen Einfluss auf die Geschäftsführung ausüben".

Wenn sich Meier da nicht täuscht. Homm, der seit Juli intensiv seinen Scoop vorbereitete, will sich keinesfalls mit der Rolle eines passiven Salonaktionärs zufrieden geben: "Ich bin ein Straight Shooter." Er sei eingestiegen, um das aus seiner Sicht unterbewertete Unternehmen "mittelfristig" nach vorn zu bringen - um jeden Preis. Da schert ihn auch wenig, dass er mit seinen Anteilen formal keinen Durchgriff auf das operative Geschäft beim BVB hat. Homm hat schon oft genug bewiesen, dass er weiß, wie man ein Management unter Druck setzt. "Wenn die Sanierung des Clubs sich nicht schon in den nächsten Halbjahreszahlen niederschlägt, können wir sehr unbequem werden."

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1652881
Spekulant Homm: "Wir können sehr unbequem werden

Ein auf Englisch verfasstes internes Strategiepapier seiner FM Fund liest sich wie eine Kampfansage an die BVB-Führung. Gnadenlos watscht Homm die Vereinspolitik ab: "schwacher finanzieller Auftritt, schwacher Management-Auftritt, zuletzt schwache sportliche Leistungen". Den Vorstand werde er nur "unter drei Bedingungen aktiv unterstützen: Die Fehler der Vergangenheit dürfen nicht wiederholt werden; die Finanzstruktur wird gestärkt; die sportliche Entwicklung verbessert sich".

"Phantastischer Markenname"

Schließlich hält der Börsenjongleur die BVB-Aktie für unterbewertet. Die Marktkapitalisierung betrage gerade einmal 5 Prozent des derzeitigen Werts von Manchester United; Borussia sei ein "phantastischer Markenname, den mehr als 90 Prozent aller Deutschen kennen".

Sein Fazit: "Jeglicher Fortschritt beim Abbau der Schulden, jegliche Stärkung der Glaubwürdigkeit des Managements und jegliche Verbesserung der sportlichen Entwicklung" würden den Aktienkurs nach oben treiben. "Als aktiver Anteilseigner sehen wir es als unsere Pflicht an, den Shareholder-Value der Aktie zu maximieren."

Für den Fall, dass die Club-Bosse Gerd Niebaum und Meier seine Vorgaben nicht umsetzen, kündigt Homm in dem zweiseitigen Papier deren Demission an. "Um es klar zu sagen: Sollte das Management den BVB nicht erfolgreich auf eine solidere finanzielle Basis stellen, wird es durch fähigere Personen ersetzt werden müssen."

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,319649,00.html
Antworten
Happy End:

Niebaum gibt Rücktrittsverpflichtung zu

 
14.10.04 16:09
Niebaum gibt Rücktrittsverpflichtung zu

Bis heute sprach BVB-Präsident Gerd Niebaum von Fälschungen und Falschinformationen, wenn über ein von ihm unterzeichnetes Drei-Punkte-Papier berichtet wurde, in dem er Großaktionär Homm seine Demission 2006 zusichert. Jetzt wurde dieses Schreiben veröffentlicht - Niebaum schließt einen vorzeitigen Rücktritt nicht mehr aus.

Dortmund - In einer heute Morgen veröffentlichen offiziellen Erklärung des börsennotierten Bundesliga-Clubs Borussia Dortmund nahm Niebaum Stellung zu aktuellen Berichten der "Süddeutschen Zeitung" und des "Kicker" und gab zu, den in dem Blatt veröffentlichten Brief des Großaktionärs Florian Homm "unter Zeitdruck vor der Bilanzpressekonferenz" unterzeichnet zu haben. Darin verpflichtet sich Niebaum, spätestens zum Jahre 2006 sein Amt zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll die von Homm geleitete "FM Fund Management Limited" drei Positionen im Beirat der geschäftsführenden GmbH und zwei Entsendungsrechte in den Aufsichtsrat der KGaA erhalten.

Unterzeichner waren Niebaum und BVB-Manager Michael Meier. "Ich habe diesen Brief als Goodwill-Erklärung verstanden, um die Kapitalerhöhung nicht zu gefährden und um Schaden von Borussia Dortmund abzuwenden", heißt es in der Erklärung Niebaums weiter. Nach Gesprächen mit Homm habe dieser bestätigt, "dass die Zeichnung neuer Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung ohne Bedingungen erfolgt sei. Mit dieser Erklärung war für Michael Meier und mich klar, dass über den Inhalt neu verhandelt werden konnte".

Zuvor hatte Niebaum die Existenz eines solchen Papiers dementiert und sogar als Fälschung bezeichnet. Laut Niebaum soll sich dieses Dementi auf ein zweites dubioses Papier vom 7. Oktober beziehen. Dieser Brief habe dem Club nie vorgelegen, so Niebaum.


Die Posse um das Schriftstück und die Irreführung der Öffentlichkeit stößt auf große Kritik bei Anlegern, Fans und Mitgliedern. "Niebaum kann doch nicht mit einem Anleger Sondervereinbarungen treffen und mit anderen nicht. Das ist moralisch absolut anstößig. Wir werden eine Sonderprüfung beantragen und prüfen, ob es juristisch angreifbar ist", sagte Stefan ten Doornkaat von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger. Ten Doornkaat spricht von einer "Besitzstandswahrung in winkeladvokatischer Art und Weise".

In einem Gespräch mit der "Westfälischen Rundschau" schloss der seit 18 Jahren amtierende Vereinsboss Niebaum seinen Rücktritt vor der Jahreshauptversammlung am 14. November nicht mehr aus. Als möglicher Nachfolger von Niebaum wird der frühere BVB-Präsident und kurzzeitige NRW-Justizminister Reinhard Rauball gehandelt.  
Antworten
Knip:

BvB

 
14.10.04 16:24
Der Club der Deppen !
Antworten
bammie:

WestLB soll Borussia Dortmund helfen

 
25.12.04 13:04
Hoffnung für Borussia Dortmund: Die WestLB soll dem finanziell angeschlagenen Bundesligisten bei dem geplanten Rückkauf des Westfalenstadions mit einem Millionenkredit unter die Arme greifen.


Dortmund - Der neue BVB-Präsident Reinhard Rauball will dafür eine Stadiongesellschaft gründen, an der sich neben dem Verein lokale Firmen beteiligen sollen – allerdings hat mit dem Versicherer Signal Iduna nach Informationen des SPIEGEL bereits ein Kandidat abgesagt. Der WestLB würde die Aufgabe zufallen, den Restbetrag der geschätzten 100 Millionen Euro für den Rückkauf von der Commerzbanktochter Molsiris bereitzustellen.

Um die Bank dafür zu gewinnen, hat Rauball offenbar seine exzellenten Kontakte zur nordrhein-westfälischen Landesregierung bemüht. Dass der neue WestLB-Chef Thomas Fischer den Retter für den Traditionsclub spielen wird, halten Insider dennoch für eher unwahrscheinlich.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Friedel Neuber, für den die Bank immer auch ein strukturpolitisches Instrument war, will Fischer das Haus von politischer Einflussnahme möglichst freihalten. Zu einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Rauball und Fischer wird es frühestens im Januar kommen. Der Banker verschwand Ende vergangener Woche erst einmal für einen längeren Aufenthalt ins Ausland.
Antworten
Timchen:

Warum sollte die WestLB, die ohnehin schon

 
25.12.04 13:23
genug Leichen im Keller zu beseitigen hat, mit dreistelligen Millionenbeträgen einspringen ? Zumal ab 2005 die Staatsgarantien wegfallen. Auch die WestLB muss um ihr Rating für ihre Refinanzierung kämpfen. Der BVB wäre da nur ein Sargnagel.

Vielleicht wäre für den BVB ein Präsident besser gewesen, der gute Kontakte zu Lüdenscheid, Hamm und Wattenscheid hat. Die könnten jetzt mit Benefizspielen helfen, bevor es später dann mal richtig um Punkte geht.
Antworten
bammie:

Der Krieger der Liga

 
25.01.05 22:51
Gesund ist das nicht. Dafür ziemlich zynisch. Es ist Mitternacht, und Florian Homm, 45, schiebt sich in seinem Herrenhaus auf Mallorca die letzte seiner täglich 10 Havannas in den Mund: „Früher habe ich fünf Schachteln Zigaretten weggehauen. Seit fünf Jahren paff" ich nur noch Zigarillos und Zigarren. Jetzt kann ich nur noch Zungen- und Halskrebs kriegen.“

Homm bewegt Milliarden. Noch mehr als seine fetten Havannas genießt der durchtrainierte Zwei-Meter-Riese, der in vier Jahren von 125 Kilo auf 100 Kilo abspeckte, seinen Ruf als umstrittener Hedge- Fonds-Manager. „Schon okay,“ sagt er, „wenn man mich Plattmacher, Kurskiller oder Aasgeier nennt. Viel Feind, viel Ehr’. Man darf sich nicht immer so ernst nehmen.“

Dann strafft der ehemalige Basketball-Nationalspieler seinen ansehnlichen Brustkorb: „Ich habe Dutzende Firmen an die Börse begleitet, viele Arbeitsplätze geschaffen und etliche Investment-Auszeichnungen bekommen, darunter ,bester US-Manager’.“

Homm sieht sich als Krieger. Sein neues Schlachtfeld ist das Westfalenstadion. Etwa 20 Millionen Euro hat er bereits in den krisengeschüttelten Traditionsverein Borussia Dortmund gebuttert. Etwa 25 Prozent der Aktien hält er.

Das Management, den Trainer und vor allem die Spieler sieht er als Gegner. Die ihn auch. Also provoziert er die Borussen-Profis: „Blei aus den Füßen! Matsch aus der Birne! Kämpfen, kämpfen, kämpfen!“ Homm genießt es, dass die Leute ihn als harten Hund sehen. Da ist er wie sein Großonkel, der legendäre Versandhauskönig Josef Neckermann. Homm nennt ihn Necko. Wenn der Dressur-Olympiasieger Homm anherrschte, weil er nicht korrekt im Sattel saß, fühlte sich der wie im Straflager. Heute spricht er voller Hochachtung von Necko, dem Lehr- und Zuchtmeister: „Der Drill hatte was. Das war teilweise paramilitärisch.“

Homm, dessen Vater ein mittelständischer Handwerksunternehmer war, sieht sich als Rocky. Kleiner Unterschied: Statt der Fäuste benutzt er seinen Kopf. Von früher erzählt er gern. Immer im Stakkatostil: Mit elf auf dem Bau, Schulferien finanziert. Mit 16 weg von zu Hause. Mit 17 Detroit, Begabten-Stipendium. Mit 18 Harvard. Mit knapp 19 die erste Firma.

Sofort Millionär? „Keine Zahlen.“ Attacke auf Warren Buffet? „Das ist, als wollte man mich mit Dirk Nowitzki vergleichen, gegen den ich Basketball gespielt habe. Ich war ein Talent. Er ein Jahrhunderttalent. Der Vergleich mit Warren Buffet ist ein bisschen peinlich.“

Gleichwohl zeigte er extremen Ehrgeiz. Er legte los wie Getty. Milliardär wollte er werden. Fuhr Ellenbogen aus. Bückte sich auf der Straße nach jedem Cent. Und ging, wenn es sein musste, über Leichen.

Doch dann schaute er sich den Club der Milliardäre an. Und fand den zum Kotzen: „Die haben sich nur über ihre Spielzeuge unterhalten: Wer hat das größte Flugzeug, die meisten Frauen? Fast wie früher im Sandkasten oder ein pubertärer Penisvergleich. Wenn sie nicht geschieden waren, lebten viele in miserablen Ehen. Die Kinder waren oft im Wohlstand verwahrlost. Sie waren nicht nur unhöflich, sie waren meistens auch unglücklich.“

Wollte er das seiner Familie nicht zumuten? „Bevor meine Kinder Conrad und Isabell laufen konnten und Papa sagten, war ich kein guter Vater. Dann kam eine entscheidende Phase. Bis dato hatte ich nur gearbeitet. Plötzlich saß ich da und dachte: Wenn ich jetzt einen Unfall hätte und sterben würde, hätte ich was verpasst. Mit diesen kleinen Lebewesen und meiner Frau mehr Zeit verbringen war mein Wunsch. Auch mal einen Freund anzurufen, einen Ausflug machen – das hatte ich damals verpasst. Nun nicht mehr. Dafür nehme ich mir jetzt die Zeit.“

Seine Frau Susan Devine, 43, ist in Rio geboren und in Amerika aufgewachsen. Homm sagt: „Es ist ein Weltwunder. Jede andere Frau hätte dieses Leben nicht durchgestanden. Im siebten Ehejahr hatte ich meine absolute Kontrollphase. Ich fing plötzlich an, meine Frau als Angestellte zu behandeln. Sie sagte: ,Ändere dich, oder ich packe unseren Sohn ein und ziehe aus.’ Da musste ich überlegen, wo ich stehe. Andererseits bin ich einer, der wie ein Pitbull rangeht.“

Kürzlich am Wochenende ließ sich Florian Homm von Palma nach Granada (London: GAA.L - Nachrichten) fliegen. Sein Flugzeug nennt er Flugvehikel. Sein Pilot heißt Schnell. Dass die Borussia-Aktie in diesen Tagen auf unter zwei Euro stürzte, interessierte den Abenteurer weniger. Abfahrten in der Sierra Nevada waren angesagt. Stets das Letzte aus sich rausholen.

Im Sommer springt er von Klippen ins Meer, fährt Wasserski: „Man kann sich auch zu Tode analysieren. Verhält man sich nur kopfgesteuert, verpasst man die Hälfte im Leben. Schalte ich mein Hirn aus, fühle ich mich gut. Das geht auch bei einer phantastischen Liebesnacht.“

Der Morgen danach. Das Wochenende ist vorbei. Wie ein Feldherr steht er auf der Terrasse seines Herrenhauses in Palma, blickt auf die Kathedrale. Höchste Zeit für ein paar Fragen.

Statt an der Bundesliga-Spitze mitzumischen, kämpft Dortmund gegen den Abstieg. Bereut er sein Engagement? „Dafür ist es zu früh. Trainer van Marwijk und die Spieler haben enormes Potenzial. Fünf Millionen Borussen-Fans fiebern und leiden mit dem Verein. Kein Verein in Europa hat mehr Zuschauer. Ein weiterer Großaktionär scheint dieses Potenzial auch erkannt zu haben. Trotzdem ist die Gesellschaft gefährdet.“

Was heißt das? „Die Sünden der Vergangenheit waren eklatant. Jetzt gibt es nur eine Marschrichtung: runter mit den Kosten, Besinnung auf essenzielle Werte wie Fleiß, Strebsamkeit, Sparsamkeit. Jeder muss sein Bestes geben: Management, die Vereinsbosse und die Spieler. Auch mit den Kreditoren, den Banken und den Aktionären muss gearbeitet werden, um die angeschlagene Bilanz und Gewinnrechnung nachhaltig zu stärken. Dies ist die oberste Management-Aufgabe.“

Schmeißt er hin beim Abstieg? „Diese Frage müssen Sie mir in sechs Monaten stellen. Als Investor sehe ich mittelfristig schwarz. Und zwar eine schwarze Null. Der Leistungsdruck liegt aber auf dem Verein und dem Management. Als Großaktionär ist unser Einfluss auf starke Impulse beschränkt.“
Und doch zieht Homm die Schrauben an: „Bei einem überzeugenden Finanzierungskonzept beabsichtigen wir, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen. Aber die klar definierten Vorgaben des Restrukturierungsplans müssen auch gewissenhaft und zeitgemäß vom Management umgesetzt werden.“

So spricht ein Mann, der Sieger schätzt und Menschen verachtet, die sich nicht mit aller Kraft gegen die Niederlage stemmen. Auch das hat er von Onkel Necko.

Dessen Credo war: Was du machst, mach es richtig! Sei unbequem, wenn es sein muss! Geh deinen Weg! Lass dich nicht beirren!

Vita

Florian Homm gilt als eine schillernde und umstrittene Figur in der internationalen Finanzwelt. Der Spross aus der Necker- mann-Dynastie wuchs in der hessischen Kurstadt Bad Homburg auf und gründete bereits mit 18 Jahren seine erste Aktiengesellschaft. Noch bevor er sein Examen an der Harvard Business School absolvierte, gehörte er zu den jüngsten Aktienanalysten von Merrill Lynch (NYSE: MER - Nachrichten) , einer der größten Investmentbanken der Welt. Einige Zeit später folgte dann der Wechsel zur Fondsgesellschaft Fidelity. Homm kaufte 1993 die „Krösus“ Vermögensverwaltungsgesellschaft. Weitere Investmentgesellschaften gründete er auf den Cayman-Inseln. Dem früheren Basketball-Nationalspieler werfen Gegner vor, durch gezielte Spekulationen, wie zum Beispiel beim Software-Haus Trius, Unternehmen in Bedrängnis zu bringen oder zu zerschlagen.
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neuklecks:

auf nach Hannover

 
05.02.05 07:41
und den BVB unterstützen. Wir freuen uns auf ein torreiches Spiel.

Schönen Tag wünscht allen

K1
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moya:

@Neuklecks

 
05.02.05 10:48
Du heute in Hannover?

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1802043

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moya:

BVB-Fans planen Aufstand gegen Niebaum und Meier

 
05.02.05 10:55

BVB-Fans planen Aufstand gegen Niebaum und Meier

Dortmund (dpa) - Die Krise von Borussia Dortmund ist nun auch auf der Südtribüne angekommen. Selbst bei den treuesten Fans wächst der Widerstand gegen die Geschäftspraktiken des hochverschuldeten Fußball-Unternehmens.

Auf einem Demonstrationszug vor dem Heimspiel in einer Woche gegen den VfL Bochum wollen sie die Absetzung von Geschäftsführer Gerd Niebaum und Michael Meier fordern. «Das Maß ist endgültig voll, die Volksseele kocht. Es wird definitiv Proteste geben - schon am Samstag in Hannover», kündigte Olaf Suplicki, stellvertretender Vorsitzender der Fan-Abteilung des Vereins, in einem Gespräch mit der dpa an.

Die jüngsten Nachrichten über einen bereits im Jahr 2000 abgeschlossenen Vertrag, in dem der Verein Markenrechte an den Versicherungskonzern Gerling als Sicherheitsleistung abgetreten hat, brachte das ohnehin randvolle Fass zum Überlaufen. Laut Suplicki werden sich die Fans um die Genehmigung eines Demonstrationszuges vom Dortmunder Friedensplatz zum Westfalenstadion bemühen. Unmissverständlich gab der Fan-Vertreter die Stimmung wieder: «Es wird 20 Jahre dauern, diesen Imageschaden zu reparieren. Wir wurden jahrelang an der Nase herumgeführt. Es ist Zeit für einen Neuanfang. Alles muss auf den Tisch.»

Nichts ist geblieben von der verhaltenen Freude über das Comeback von Leitfigur Christoph Metzelder, den wichtigen Sieg zum Rückrundenauftakt in Wolfsburg oder den nach wochenlanger Talfahrt ansteigenden Börsenkurs. Die Vergangenheit hat den Club wieder eingeholt. Fast täglich gab es zuletzt unliebsame Veröffentlichungen: Nicht nur der Vertrag mit Gerling sorgte für Gesprächsstoff. Das Ende der noch im Herbst verkündeten Zusammenarbeit mit der Münchner Beraterfirma Metrum, das Ende der Gespräche mit Investmentbanker Stephen Schechter und die Kündigung von mindestens sechs Mitarbeitern sorgten für zusätzliche Unruhe. «Was soll denn noch alles kommen», klagte Suplicki, «wir machen uns in der Öffentlichkeit doch nur noch lächerlich.»

Seit seinem Amtsantritt im November 2004 ist Reinhard Rauball um Schadensbegrenzung bemüht. Weil vor einer Woche durchgesickert war, dass sich der neue Präsident 480 000 Euro jährlich als Sportlicher Leiter zusichern ließ, war er selbst in das Zentrum der Kritik geraten. Nun geht er in die Offensive. «Ich habe der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA erklärt, dass ich auf eine Bezahlung für meine Tätigkeit als Sportlicher Leiter verzichte», hieß es in einer vom BVB verbreiteten persönlichen Erklärung des Juristen. Auch bisher habe es keinerlei Entlohnung gegeben.

Rauball ahnt: Die negativen Schlagzeilen der vergangenen Tage machen die Suche nach Wegen aus der Schuldenfalle nicht leichter. Dabei steht vor der Abgabe der Lizenzunterlagen für die kommende Saison noch ein echter Herkulesakt ins Haus. Von besonderer Bedeutung wird sein, ob es der Borussia gelingt, das Westfalenstadion zurückzukaufen. Niebaum bestreitet, dass der Ausstieg von Schechter den BVB in dieser Angelengeheit zurückwirft. «Die Schechter-Anleihe war schon lange nicht mehr erste Priorität», sagte der KGaA-Geschäftsführer der «Westfälischen Rundschau». Offenbar wird nun die Gründung einer Stadiongesellschaft favorisiert, mit deren Hilfe der Arena-Rückkauf finanziert werden könnte.

Klecks das kann ja heiter werden und wir beide mitten drin und live dabei.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1802045

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neuklecks:

schönes Spiel, nette Stadt, gute Toiletten

 
06.02.05 06:52
BVB wird noch in den Uefa-Cup kommen und die Aktie über 3 € steigen. Ich sehe keine Gefahr, dass die Aktie vom "Börsenzettel" verschwindet. Aufstand der Fans am nächsten Spieltag ist wohl gerechtfertigt. Ich hätte M & N so viel Mist und Geldvernichtung nicht zugetraut.

K1
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moya:

BVB bekommt Kredit - wenn Meier geht

 
08.02.05 15:33
BVB bekommt Kredit - wenn Meier geht


Der hoch verschuldete Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund soll nach Zeitungsinformationen angeblich finanzielle Hilfe von der Düsseldorfer Großbank WestLB erhalten. Die Zahlung von 110 Millionen Euro an den BVB sei aber personelle Konsequenzen geknüpft, berichtet die "Bild"-Zeitung.


Demnach soll das Geld nur fließen, wenn die Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, Gerd Niebaum und Michael Meier, ihre Ämter aufgeben. Die Zeitung berief sich in ihrem Bericht auf Informationen aus Kreisen der nordrhein-westfälischen Landesregierung.

Mit dem von der WestLB geliehenen Geld wolle Borussia Dortmund die an die Commerzbank-Tochter Molsiris AG einst für etwa 75 Millionen Euro verkauften Anteile am Westfalenstadion zurückkaufen, hieß es. Nach Club-Angaben sind die an Molsiris geleisteten jährlichen Stadion-Leasingraten von rund 17 Millionen Euro eine zu große finanzielle Belastung für den BVB.

Für das angebliche Geschäft mit der WestLB gab es von keiner Seite eine Bestätigung oder ein Dementi. „Bei uns wird dazu niemand etwas sagen“, sagte Borussen-Sprecher Josef Schneck auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Auch aus der Landesregierung hieß es: „Kein Kommentar.“ Die WestLB wollte sich ebenfalls nicht äußern.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1805377

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grazer:

NEUES? aus dem spiegel online

 
09.02.05 11:26
Borussia-Aktie droht das Börsen-Aus

Weil Borussia Dortmund Markenrechte am Vereinsnamen verpfändete und dies verschwieg, könnte der Club nun von der Börse ausgeschlossen werden. Verhandlungen über einen dringend nötigen Kredit für den Krisenclub kommen nicht voran.



DDP
Borussia-Fans: Für große Kredite nicht solvent genug
Dortmund/Hamburg - Die Zulassungsstelle der Frankfurter Wertpapierbörse habe sich per Auskunftsersuchen an die Borussia gewandt und warte nun auf eine Erklärung des Clubs wegen der Verpfändung von Markenrechten an den Kölner Versicherungskonzern Gerling, zitiert die "Financial Times Deutschland" (FTD) eine Börsensprecherin. Mit einer Entscheidung werde frühestens kommende Woche gerechnet. Borussia Dortmund hatte die Verpfändung seines Namens beim Börsengang im Jahr 2000 verschwiegen.

Der Börsenclub hatte vergangene Woche bestätigt, dass sechs Markenrechte, bei denen der Vereinsname und das Vereinsemblem Bestandteil sind, übertragen wurden. Darstellungen, wonach der Verein nicht mehr uneingeschränkt über den Traditionsnamen verfügen könne, widersprachen die Verantwortlichen. "Die ideelle Nutzung von Vereinsnamen und Vereinsemblem steht dem Verein und allen Fanclubs uneingeschränkt zu, und zwar auch im Verwertungsfall", sagte Manuel Neukirchner, Leiter der BVB-Abteilung Investor Relations.

Die Verpfändung fand ihm Rahmen eines Vertragswerkes statt, dass der BVB rund um seine Sportartikelmarke goool.de mit Gerling abgeschlossen hat. Kurz vor dem Börsengang hatte Gerling die Marke für 20 Millionen übernommen und für eine jährliche Leasinggebühr von gut 1,4 Millionen Euro an Borussia zurückvermietet. Als Sicherheit für die Pünktlichkeit seiner Ratenzahlung an Gerling verpfändete Dortmund die Markenrechte.

Da der Vorgang vor dem Börsengang stattfand und in Teilen nicht im Anlegerprospekt beschrieben wurde, wären theoretisch auch Klagen seitens der Aktionäre möglich. Beobachter rechnen allerdings nicht damit, dass der Club Schadenersatz leisten muss. "Bei Prospekthaftung gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Da der Börsengang im Herbst 2000 stattfand, ist diese verstrichen", sagte Carsten Heise, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Die Lage des einzigen an der Börse notierten Bundesligaclubs bleibt weiter prekär. Eine Finanzspritze in dreistelliger Millionenhöhe von der Westdeutschen Landesbank (WestLB) sei vorerst nicht in Sicht, berichtet die "FTD" unter Berufung auf Finanzkreise weiter. Trotz Drucks der Düsseldorfer Landesregierung wolle WestLB-Chef Thomas Fischer kein Kapital bereitstellen. Ein Engagement bei der Borussia passe nicht zur Strategie der WestLB. Außerdem sei der Kunde Borussia Dortmund für einen Kredit in dieser Größenordnung nicht solvent genug.  
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lassmichrein:

Jetzt kriegen sie also doch ihr Geld...

 
10.02.05 16:40
ADE: Anleihenspezialist Schechter will wieder mit dem BVB zusammenarbeiten
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Londoner Fußballanleihen-Spezialist Stephen
Schechter ist nach dem Rücktritt von Gerd Niebaum als Geschäftsführer des
finanziell angeschlagenen Fußballvereins Borussia Dortmund wieder
bereit, mit dem Verein über eine Anleihe zu reden, die den Rückkauf des
Westfalenstadions ermöglichen könnte. Schechter sagte dem " Handelsblatt"
(Freitagausgabe), " wir wären erfreut, mit Vereinspräsident Reinhard Rauball
zusammenzuarbeiten" .
Es stelle sich aber die Frage, wer derzeit im Club das Sagen habe und wer
künftig als Geschäftsführer arbeiten soll. " Meine einzige Bedingung ist, das wir
vollen Zugang zu allen Dokumenten und ehrliche Aussagen bekommen" , sagte
Schechter. Vor allem der ominöse Leasing-Vertrag mit Gerling habe ihm nicht
vorgelegen.
In der vergangenen Woche hatte Schechter auf Anfrage des " Handelsblatts"
erklärt, der Vertrag mit Dortmund sei ausgelaufen. Unter Berufung auf
vereinsnahe Kreise schreibt die Zeitung, es solle zu Unstimmigkeiten zwischen
ihm und Niebaum gekommen sein./sb

NNNN

[BORUSSIA DORTMUND KG,BVBR.EU,,549309,DE0005493092]
2005-02-10 14:24:43
2N|SPO MGT|GER|LEI|
Antworten
bammie:

Borussia Dortmund: Interview mit Großaktionär Homm

 
13.02.05 14:40
Bei Borussia Dortmund bleibt es turbulent. In der vergangenen Woche erklärte Vorstands-Chef Gerd Niebaum seinen Rücktritt. EURO sprach mit Großaktionär Florian Homm über die Zukunft des Vereins.Euro: Kam der Rücktritt von Gerd Niebaum für Sie überraschend?Homm: Nein, mich hat das überhaupt nicht überrascht. Er hat einfach die Konsequenzen gezogen, da er für viele Fans der Schuldige für die ganze Misere ist. Auf der anderen Seite glaube ich, daß eine Refinanzierung des Vereins nicht ohne eine Änderung des Managements machbar ist. Wir haben ja auch schon gesagt, daß wir im Management eine Neuausrichtung wollen.

Euro: Fordern Sie auch den Rücktritt von Manager Michael Meier?

Homm: Nein, auf keinen Fall. Herr Meier macht zur Zeit einen extrem guten Job. Das meine ich ehrlich. Die Sanierungsarbeiten, die jetzt vor ihm liegen, sind alles andere als angenehm. Er ist mit seiner Arbeit auf einem guten Weg.

Euro: Meiers Vertrag läuft aus. Soll er verlängert werden?

Homm: Das kann ich mir gut vorstellen. Allerdings hängt das alles von seiner Leistung in den kommenden drei bis sechs Monaten ab.

Euro: Wird Herr Meier die Aufgaben dauerhaft allein bewältigen?

Homm: Mit Sicherheit nicht. Man sollte aber auch nichts übers Knie brechen. Wir hätten damals ja auch sofort handeln können. Das Team war aber eingespielt. Das Spiel wollten wir nicht abrupt unterbrechen. Wenn es einen Nachfolger gibt, darf sich sein Können nicht nur auf die wirtschaftliche Kompetenz beschränken. Die Chemie zwischen dem Verein, dem Management, den Aktionären, Banken und Medien muß stimmen. Ein Kandidat muß diese Kriterien erfüllen.

Euro: In Dortmund selbst wird Schatzmeister Hans-Joachim Watzke als Kandidat für die Niebaum-Nachfolge gehandelt. Was sagen Sie zu seiner Person?

Homm: Herr Watzke macht auf mich einen sympathischen und intelligenten Eindruck. Letztlich entscheidet diese Personalie der Präsidialausschuß. Allerdings sollten die Gremiums-Mitglieder diesen Schritt genau überlegen. Für die Investoren wäre es nicht schlecht, wenn jemand von außen kommt.

Euro: Wie lange wollen Sie noch beim BVB investiert bleiben?

Homm: Wir haben bisher immer gesagt, daß wir einen Horizont von zwei Jahren sehen, beziehungsweise bis die Sanierung abgeschlossen ist. Ich hoffe, daß Dortmund auf der Finanzierungsseite bis März etwas Positives meldet. Dann wäre das Gröbste geschafft. Die Sanierung ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Aktuell habe ich deshalb kein Interesse, auszusteigen.

Euro: Was streben Sie für ein Kursziel bei der Borussia-Aktie an?

Homm: Vier bis fünf Euro sollten möglich sein. Der Verein ist auf einem guten Weg. Die Voraussetzungen wurden durch die Kostenreduktion erfüllt. Die Gesellschaft geht im Jahr 2005/2006 dem Break-even entgegen. Das wäre eine extreme Ergebnisverbesserung.

Euro: Sehen Sie das Ganze nicht zu positiv?

Homm: Auch wenn andere Personen den BVB als möglichen Pleitekandidaten handeln, sehe ich den Sachverhalt anders. Im Kurs sind kaum Chancen, aber alle Risiken eingepreist.

Euro: Das größte Risiko ist die ungelöste Stadionfinanzierung. Wie geht es dort weiter?

Homm: Die Stadionfrage kann über eine Fremdfinanzierung gelöst werden. Es besteht bereits Kontakt zu einigen Investoren, die mitmachen würden. Dies könnte dann in Form einer eigenen Stadion-Betreibergesellschaft passieren. Eine Kapitalerhöhung macht beim derzeit niedrigen Aktienkurs keinen Sinn.

Euro: Trotz der Finanznot ist Präsident Reinhard Rauball ein üppiges Gehalt von 41000 Euro im Monat angeboten worden. Erst nachdem die Öffentlichkeit Wind bekam, hat er abgelehnt. Was sagen Sie dazu?

Homm: Ich würde diesen Schritt als schlechte Angewohnheit aus der Vergangenheit betrachten. Die Herren im Ausschuß sollten sich mal überlegen, daß sie sehr großzügig mit dem Geld der Aktionäre umgehen. Ich zahle in Dortmund selbst für mein Ticket. Die Führungspersonen haben auch einen Vorbildcharakter. Bei Herrn Rauball handelt es sich hoffentlich um einen Ausrutscher, der sich nicht wiederholt.  
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moya:

Schechter bricht Gespräche mit BVB ab

 
17.02.05 07:40
'Handelsblatt': Schechter bricht Gespräche mit BVB abDÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der auf Fußballanleihen spezialisierte Londoner Finanzier Stephen Schechter hat nach einem Pressebericht seine Kontakte zu dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund abgebrochen. "Es gibt keine Beziehung mehr zu Borussia Dortmund", sagte der Investment-Banker dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe), Schechter nannte einen Vertrauensbruch des Dortmunder Präsidiums als Grund für das Ende der Verhandlungen. Ein für Donnerstag angesetztes Treffen hat Schechter abgesagt.Gruß Moya  
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moya:

BVB es ist eine existenzbedrohende Lage eingetrete

 
17.02.05 08:19
DGAP-Ad hoc: Borussia Dortmund

Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG
Finanzsituation
Borussia Dortmund: Konsequente Sanierung zur Zukunftssicherung
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------
Für die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (nachfolgend "Gesellschaft" genannt) ist eine existenzbedrohende Ertrags- und Finanzsituation eingetreten. Diese ist gekennzeichnet durch - einen vorläufigen operativen Verlust für die Zeit vom 01.07. bis 31.12.2004 von EUR 27,2 Mio., - die Berücksichtigung eines zusätzlichen, im laufenden Geschäftsjahr bei konservativer Betrachtung zu berücksichtigenden Markenwertrisiko von EUR 24,0 Mio., - dies berücksichtigend, für den Fall, dass Sanierungsmaßnahmen unterbleiben, die Erwartung eines Gesamtfehlbetrages per 30.06.2005 von EUR 68,8 Mio., so dass unter Berücksichtigung kumulierter Verluste aus Vorjahren (per 30.06.2004: EUR 73,3 Mio.) rund 79 % des eingezahlten Kapitals der Aktionäre (EUR 179,5 Mio.) durch Verluste aufgezehrt sind, - kurzfristig darzustellende cash flows zur Bedienung teilweise bereits fälliger Verpflichtungen und zur Abdeckung notwendiger Investitionen im Zeitraum vom 01.01. bis 30.06.2005 in Höhe von EUR 29,7 Mio., die derzeit nicht zur Verfügung stehen, da keine Investoren für die Gesamtrückabwicklung der Stadionfonds-Konzeption gewonnen werden konnten.

Die Gesellschaft befindet sich aufgrund der äußerst knappen Finanzmittel in ständigem, nach Einschätzung des Managements konstruktivem Dialog mit den Gläubigern, um den gegenwärtigen Engpass dauerhaft zu überwinden.

In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RölfsPartner ein Sanierungskonzept gemäß IDW- Standard erstellen lassen, das nunmehr vorliegt. Das Sanierungskonzept bescheinigt der Gesellschaft unter der Voraussetzung der Durchführung erforderlicher Sanierungsmaßnahmen die Sanierungsfähigkeit und -würdigkeit.

Ohne Sanierungseffekte weist die Gesellschaft für den Planungszeitraum (01.01.2005 bis 30.06.2006) einen negativen operativen cash flow von insgesamt EUR 17,4 Mio. aus. Für einen notwendigen Investitionsbedarf werden im gleichen Zeitraum zusätzlich EUR 10,3 Mio. neue Finanzmittel benötigt. Zwar wird für die Geschäftsjahre 2006/07 bis 2008/09 erwartet, dass bedingt durch auslaufende Spielerverträge, Einmalerlöse etc. positive operative cash flows von voraussichtlich EUR 18,9 Mio. erwirtschaftet werden; dies ermöglicht jedoch nicht die vertragsgemäße Bedienung aller Finanzschulden, die sich ohne Sanierung im selben Zeitraum auf voraussichtlich EUR 134,7 Mio. belaufen werden.
Die vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen bestehen im Wesentlichen aus folgenden Komponenten: - Mietstundungen für das Westfalenstadion, - Teilrückabwicklung des Verkaufs der Anteile an der Westfalenstadion Dortmund GmbH & Co. KG (WFS) bei Freigabe von Sicherheiten (Bardepot) durch die an WFS beteiligte Fondsgesellschaft sowie Anpassung der Rückkaufbedingungen, - Teilerfüllung von sale & lease back-Geschäften über Markenrechte bei Verzicht des Lizenzgebers auf vorzeitige Vertragskündigung bzw. Ausübung von Optionsrechten, - mittelfristige Zins- und Tilgungsmoratorien der Finanzgläubiger mindestens bis zum Geschäftsjahr 2006/07, - Aktualisierung und Umsetzung der definierten operativen Sanierungsmaßnahmen.

Bei stringenter Umsetzung des Sanierungskonzepts ist zu erwarten, dass - die Finanzschulden aus zukünftigen Liquiditätsüberschüssen im Zeitablauf vollständig rückgeführt werden können, - bereits ab den Geschäftsjahren 2006/07 bis 2008/09 Rückführungen von Altverbindlichkeiten in Höhe von EUR 34,1 Mio. erfolgen, - das Ergebnis vor Steuern der Gesellschaft sich voraussichtlich auch ohne Teilnahme am internationalen Spielbetrieb nachhaltig bei rund EUR 3 bis 4 Mio. p.a. einpendeln wird, - der cash flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit sich nachhaltig bei rund EUR 12 Mio. p.a. darstellen wird, und - der free cash flow voraussichtlich nachhaltig rund EUR 10 Mio. p.a. betragen wird. Voraussetzung für die konsequente Umsetzung aller Sanierungsmaßnahmen ist die Zustimmung aller Finanzgläubiger. Deren überwiegende Mehrheit hat die Zustimmung bereits zugesagt. Mit lediglich drei Finanzgläubigern werden gegenwärtig noch weiterführende Verhandlungen geführt.
Die gegenwärtigen Liquiditätsengpässe sollen durch Überbrückungsdarlehen einzelner Gläubiger aufgefangen werden; entsprechende Absichtserklärungen liegen der Gesellschaft bereits vor.

Diese Meldung enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "einschätzen", "sollten", "voraussichtlich" und ähnliche kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese sind Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Die Gesellschaft beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.

Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA Strobelallee 50 44139 Dortmund Deutschland
ISIN: DE0005493092 WKN: 549309 Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 17.02.2005

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1819909

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moya:

BVB-Aktien verlieren wegen drohender Pleite 20 %

 
17.02.05 11:04

Borussia Dortmund verlieren wegen drohender Pleite 20 Prozent
 
FRANKFURT (dpa-AFX) -

Die Aktien von Borussia Dortmund (BVB) sind am Donnerstag eingebrochen. Das Papier des einzigen börsennotierten Fußballbundesligaclubs brach bis 10.25 Uhr um 20,00 Prozent auf 2,12 Euro ein. Im bisherigen Verlauf schwankten die Aktien zwischen 1,98 und 2,17 Euro. Der CDAX (Composite DAX) stieg gleichzeitig um 0,10 Prozent auf 386,88 Punkte. Der Borussia droht die Pleite - die finanziellen Schwierigkeiten des Ruhrgebietsclubs sind nach eigenen Angaben zu einer "existenzbedrohenden Ertrags- und Finanzsituation" ausgewachsen.


"Die BVB-Aktien gehören aus meiner Sicht überhaupt nicht an die Börse", sagte Fidel Helmer, Aktienhändler bei Hauck & Aufhäuser. Ein weiterer Börsianer stimmte ein, dass die undurchsichtigen Finanzierungspraktiken des Unternehmens besorgniserregend seien und damit negativ auf den Gesamtmarkt wirkten.


"Wir bewerten die Aktien mit 'Sell' beim Kursziel von 1,00 Euro", sagte Aktienanalyst Peter-Thilo Hasler von der HypoVereinsbank. Dies spiegele die Situation um den Fußballverein wieder, der mit den besten Voraussetzungen an der Börse gestartet sei und diese nicht nutzen konnte. Die Maßnahmen, die vom Management ergriffen wurden, reichen nicht aus und der Turnaround wird nicht gelingen, wie der Experte sagte. Den Zustand habe das Unternehmen aber mit dem "ineffizienten verprassen" von Kapital selbst verschuldet. Mittlerweile sei der Fußballverein auch für einen neuen Investor offenbar unattraktiv.


Borussia habe nun endlich mal klar gesagt wie es aussieht - das sei schlimmer als befürchtet, sagte ein weiterer Händler. Nun komme es auf ein durchdachtes Rettungskonzept an. Zudem müssten alle an einem Strang ziehen. Allerdings könnte dann sicherlich eine Rettung gelingen, zumal Borussia Dortmund aus der deutschen Fußballszene nicht wegzudenken sei.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820298

Antworten
Schorsch Dab.:

Auf Aktien von Wattenscheid, Hamm und Lüdenscheid

 
17.02.05 11:16
kaufen!!!
Da geht es wohl bald ab, bei den zu erwartenden Derbys in der Amateurklasse.
Wo Verlierer sind, sind auch immer Gewinner.
Antworten
moya:

DFL äußert sich nicht zu Lizenzierung von BVB

 
17.02.05 11:30
der Kommentar der DFL:

DFL äußert sich nicht zu Lizenzierung von BVB
Donnerstag 17 Februar, 2005 10:18 CET



Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) wollte sich am Donnerstag zunächst nicht dazu äußern, ob der Bundesligist Borussia Dortmund angesichts einer drohenden Pleite für die kommende Saison mit dem Verlust seiner Lizenz rechnen muss.

Derzeit berate die DFL noch darüber, ob sie zu dem Thema Stellung beziehe, sagte ein Sprecher des Liga-Verbandes am Morgen in Frankfurt. Die DFL gehe mit Informationen über Lizenzen sehr zurückhaltend um, weil damit stets auch Aussagen über die finanzielle Situation der Klubs verbunden seien. Um eine Lizenz zu erhalten, muss ein Verein beweisen, dass er eine Spielzeit lang Liquidität sicherstellen kann.

Der Vorstand des hoch verschuldeten Traditionsvereins Borussia Dortmund hatte zuvor überraschend mitgeteilt, finanziell in einer akuten existenzbedrohlichen Lage zu sein. Ohne eine rasche und umfassende Sanierung mit Beteiligung aller Gläubiger sei ein Überleben des mehrfachen Deutschen Meisters und Champions-League-Siegers von 1997 nahezu unmöglich.

Die Bundesliga-Vereine müssen nach Angaben der DFL bis zum 15. März ihre Unterlagen einreichen, um eine Lizenz für die kommende Saison 2005/06 zu beantragen. Ziel des Lizenzierungsverfahrens sei, den Spielbetrieb während einer kompletten Spielzeit zu sichern, betonte der Sprecher. In Deutschland sei bisher noch nie ein Verein während einer Spielzeit Pleite gegangen. Erfülle ein Klub die Voraussetzungen für eine Lizenz nicht, habe die DFL zwei Möglichkeiten: Entweder der Verein bekomme sie unter Auflagen und müsse etwa jeden Monat Auskunft über seine Liquidität geben, oder die DFL erteile zunächst keine Spielberechtigung und stelle dem Verein Bedingungen, die er vor einer Lizenzierung erfüllen müsse.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820397

Antworten
börsenfüxlein:

also eine Lizenz dürfte es

 
17.02.05 11:37
eigentlich keine geben...

füx
Antworten
IDTE:

kommt darauf an

 
17.02.05 11:43
wieviel geld von den millionen direkt an die DFL geflossen sind...

der fussball hat wieder einmal an glaubwürdigkeit verloren.

ich bin wirklich gespannt, was sie mit dortmund machen. alles andere als ein lizenzentzug wäre wohl ein skandal.

da wird die dfl wohl ein sanierungskonzept vorgelegt bekommen vom bvb...

auf jeden fall müssen die raus aus der liga! schade für die fans, aber ein ganz klein wenig gerechtigkeit sollte es auch bei dfl und dfb geben.


Antworten
moya:

Das würde bedeuten, will kommen in der

 
17.02.05 11:43
Oberliga-Westfalen mit bekannten Umfeld Schalke und Bochum aber Amat.
und dem Pleite Verein aus der 2. Liga Gütersloh.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820430

Antworten
garfield.01:

BVB

 
17.02.05 12:19
...irgendwie konnte man damit doch rechnen - sind doch alles Millionäre am Spielen...
und der Vorstand (und wer weiß noch) zieht sich wieder (mit ein paar Millionen) aus der Schlinge.
Das klingt wie damals mit dem "Neuen Markt".... kaufen, kaufen kaufen...verkaufen, verkaufen, verkaufen... und puff ist der Laden tod.
Und so wird's wohl mit BVB enden... wenigstens 2. Liga.
Alles Andere wäre ein Skandal.

Aber wieder will's keiner gewesen sein.

Aber Konzequenzen müssen getroffen werden.

Ich (Schalker) bin echt mal gespannt wie's weiter geht. Nicht das ich ihnen das gönne, aber wehe wenn das S04 gewesen wäre.
Tschau Leute
Antworten
falke65:

ich glaube hier wird naher gezockt.

 
17.02.05 12:32
um 14:00 presse beschprechung..
und dann geht aktie hoch...
runter nicht mehr denke  ich..
ich werde ein paar aktien kaufen noch unter 2,00€...
Antworten
garfield.01:

Kommt...

 
17.02.05 12:50
...darauf an was sie heute sagen.
Aber ein Zock ist es wert :)
Unter 2€ ist gar nicht so verkehrt, aber engen stop-loss auch nicht :)
Viel Glück... allen!
Bin nicht dabei!
Antworten
falke65:

top news..positiv

 
17.02.05 13:08

BVB-Großaktionär Homm: Im Notfall mit Geld einspringen

DORTMUND - Borussia Dortmunds Großaktionär Florian Homm wäre im Notfall bereit, dem börsennotierten Fußballclub auch mit Geld aus der Finanzkrise zu helfen. "Es geht ums wirtschaftliche Überleben", sagt Homm dem Wirtschaftsmagazin "Capital". "Im Falle einer möglichen Illiquidität ist Geld vorhanden - aber nur unter härtesten Bedingungen." Die an den Gerling-Konzern verpfändeten Rechte am Namen und am Vereinslogo des BVB stören Homm nicht, er will den Traditionsclub im Notfall eben umbenennen: "Dann heißt der Verein künftig eben FC Dortmund", sagte Homm, der 26 Prozent der BVB-Aktien besitzt./ac/DP/she  


© dpa - Meldung vom 17.02.2005 12:43 Uhr

Antworten
karl ranseier:

bin bei 2,08 rein,hätte noch 3 min.warten sollen

 
17.02.05 13:09
egal,was mich verunsichert,sind die grossen pakete mit denen es ganz schnell runter geht,un dass es nur mit sehr kleinen orders wieder hoch geht.im moment wieder etwas harmonischer
Antworten
Sylvester05:

Ohhhh man

 
17.02.05 13:12
wärste lieber in Walter Bau rein!

Ein Sport Verein kann man bei solch einer Meldung nicht kaufen und schon gar nicht

bei 2,08!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die bekommste noch bei 0,50......hmmmmmmmmmmmmmmmmmm

Das ist doch erst der Anfang des Sell offs ...................

Der Ausverkauf hat doch erst begonnen!

VG Sylvester
Antworten
IDTE:

she ich genauso

 
17.02.05 13:19
hier waren zu viele instis investiert.

und das die ihren kunden erklären wollen, dass sie ein wert im depot haben, der insolvenz anmelden musste, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen.

im übrigen sollte auch der homm mit seiner gesellschaft kunden haben...

jeder insti der jetzt noch nicht raus ist, muss wohl (berechtigterweise)damit rechnen, dass er am tag der insolvenzmeldung seinen arbeitsplatz los ist.

ich würde das risiko nicht eingehen.
Antworten
Boersiator:

muss nicht sein!

 
17.02.05 13:20
Rebound schnell möglich bei entsprechenden News.
Allerdings halte ich den Einstiegszeitraum und Kurs für zu früh, sorry!
Antworten
karl ranseier:

bei walter geh ich nicht über 40 cent rein;)

 
17.02.05 13:21
hab stoploss bei 1,83 gesetzt

gruss
Antworten
moya:

Schulden ohne Sanierung nicht mehr zu bedienen

 
17.02.05 13:21
Borussia Dortmund schockt Anleger
[Von ftd.de, 12:47, 17.02.05]

Der einzige börsennotierte deutsche Fußball-Verein Borussia Dortmund hat seine Finanzlage als existenzbedrohend bezeichnet. Gegen den Bundesligisten ermittelt die Finanzaufsicht.Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft, ob der Verein bei seiner Mitteilung am Donnerstag gegen Regeln der Ad-hoc-Publizität verstoßen hat. "Wir schauen uns das an", sagte eine Sprecherin der Behörde. Es werde auch routinemäßig untersucht, ob der Fußballverein alle notwendigen Informationen rechtzeitig veröffentlicht hat. Der Vorstand der hochverschuldeten Borussia hatte zuvor in einer Pflichtveröffentlichung mitgeteilt, der Verein sei finanziell in einer akut existenzbedrohlichen Situation.
Die Aktie brach nach der Mitteilung mehr als 25 Prozent auf 1,98 Euro ein.
Ohne eine umfassende, schnelle Sanierung unter Beteiligung aller Gläubiger sei das Überleben des mehrmaligen Deutschen Meisters und Champions-League-Siegers von 1997 nahezu unmöglich, hieß es darin. Voraussetzung für die Umsetzung des Konzepts sei die Zustimmung aller Finanzgläubiger. "Deren überwiegende Mehrheit hat die Zustimmung bereits zugesagt", versicherte  Borussia Dortmund am Donnerstag in der Mitteilung. "Mit lediglich drei Finanzgläubigern werden gegenwärtig noch weiterführende Verhandlungen geführt."

Schulden ohne Sanierung nicht mehr zu bedienen

Die bedrohliche Schieflage besteht nach BVB-Angaben aus der Summe von Verlusten, hohen Zahlungsverpflichtungen und dem Fehlen eines Investors für die Umsetzung eines neuen Stadionkonzeptes. Falls Sanierungsmaßnahmen unterbleiben, sei für das gesamte Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von insgesamt 68,8 Mio. Euro zu rechnen, so dass unter Berücksichtigung kumulierter Verluste aus Vorjahren rund 79 Prozent des eingezahlten Kapitals der Aktionäre "durch Verluste aufgezehrt" seien. Borussia Dortmund war im Jahr 2000 an die Börse gegangen. Damals war das Papier noch 11 Euro wert gewesen.
In der Vergangenheit hatte die Vereinsführung Medienberichte über die prekäre Finanzlage immer wieder als falsch zurückgewiesen. Gerd Niebaum musste inzwischen allerdings als Präsident und Geschäftsführer der börsennotierten Gesellschaft zurücktreten. Manager Michael Meier blieb dagegen im Amt. Zudem rückte inzwischen der bisherige Schatzmeister des Vereins, Hans-Joachim Watzke, in die Geschäftsführung auf.
Auf Grund der äußerst knappen Finanzmittel befindet sich die Gesellschaft laut der Mitteilung vom Donnerstag "in ständigem, nach Einschätzung des Managements konstruktivem Dialog mit den Gläubigern, um den gegenwärtigen Engpass dauerhaft zu überwinden". In diesem Zusammenhang habe die Gesellschaft von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rölfs Partner ein Sanierungskonzept erstellen lassen, das nunmehr vorliegt. Es bescheinige der Gesellschaft unter der Voraussetzung der Durchführung erforderlicher Sanierungsmaßnahmen die Sanierungsfähigkeit und -würdigkeit. Als wesentliche Komponenten bezeichnete der BVB die Mietstundung für das Westfalenstadion und eine Teilrückabwicklung des Verkaufs der Borussia-Arena.

Großaktionär Homm hält sich weitere Finanzspritze offen

BVB-Großaktionär Florian Homm schließt einem Medienbericht zufolge eine weitere Finanzspritze für den Verein nicht aus. Allerdings werde er zusätzliche Hilfen an "härteste Bedingungen" knüpfen, berichtete das "Manager-Magazin" online. Homm, der zuletzt mit 26 Prozent am BVB beteiligt war, zeigte sich vom Ausmaß der Krise bei Borussia Dortmund überrascht. Er habe nicht erwartet, dass sich die Situation des Vereins derart dramatisch zuspitzen würde, hieß es.
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) wollte sich zunächst nicht dazu äußern, ob die Borussia für die kommende Saison um ihre Lizenz bangen muss. Derzeit berate die DFL noch, ob sie Stellung beziehe, sagte ein Liga-Sprecher der Agentur Reuters in Frankfurt. Der Verein will am Nachmittag auf einer Pressekonferenz in Dortmund nähere Einzelheiten zur prekären Lage erläutern.
__________________________________________________

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820647

Antworten
falke65:

was wollt ihr den die geht doch wieder hoch.

 
17.02.05 13:25

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820657bid 2,05  ask 2,06


Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820657und nacher wenn gute meldung kommt  und die wird kommen gehts sie bis über 2.30€ Heute..
immer positiv denken jungs...

******************************
Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820657Walter war gestern   borrisa ist Heute..

Antworten
börsenfüxlein:

....

 
17.02.05 13:27
ist wieder ne typische Meldung von Homm...immer schön Gerüchte streuen um den Kurs in die gewünscht Richtung zu bekommen...

nur wirds in diesem Fall kaum klappen...

füx
Antworten
falke65:

bid 2,06 ask2,07

 
17.02.05 13:34
bis 14:00 sind wir bei über 2,10... und danach schauen wir mall.
Antworten
karl ranseier:

noch bekommst du welche für 2,08 sylvester ! o. T.

 
17.02.05 13:38
Antworten
falke65:

bid 2,07 ask 2,08 o. T.

 
17.02.05 13:39
Antworten
falke65:

aktie will einfach wieder .hoch

 
17.02.05 14:00
jetzt presse konfenerz.. bei ntv
Antworten
falke65:

aktie reaagiert positv. bid 2,07 ask2,10 o. T.

 
17.02.05 14:04
Antworten
karl ranseier:

na also ist doch alles in butter!! nix neues! o. T.

 
17.02.05 14:05
Antworten
falke65:

aktie spinnt in moment

 
17.02.05 14:13
weisst nicht wohin...über oder unter 2,10
Antworten
IDTE:

der meier spinnt auch

 
17.02.05 14:18
verplant schon irgendwelche zukunftscashflows von mitte 2006 bis 2009...

völliger realitätsverlust
Antworten
karl ranseier:

klasse !fast alle schon zugestimmt lizenzgesichert o. T.

 
17.02.05 14:19
Antworten
moya:

NRW lehnt Hilfen für Borussia Dortmund ab

 
17.02.05 14:22

NRW lehnt Hilfen für Borussia Dortmund ab

Die Krise bei Borussia Dortmund ist schlimmer als befürchtet, dem Club droht die Pleite, sollten nicht rasch Geldgeber gefunden werden. Das Land Nordrhein-Westfalen will den Fußball-Bundesligisten dennoch nicht finanziell unterstützen.

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787
GroßbildansichtDPABorussia-Fanproteste: Operativer Verlust von 27,2 Millionen Euro

Düsseldorf/Dortmund/Frankfurt am Main - "Wir dürfen keine öffentlichen Gelder einsetzen, um die Millionen-Gehälter für Profis abzusichern", erklärte der für Sport zuständige Bauminister Michael Vesper. Die Politik könne dem BVB nur Gespräche, Rat und Moderation anbieten. Eine Bürgschaft sei ausgeschlossen. "Das Land darf und dürfte in so einer labilen Situation keine Gelder bewilligen", sagte Vesper weiter.

Dass der hoch verschuldete mehrfache Deutsche Meister um seine Existenz kämpfen muss, sei ein herber Schlag. "Der BVB ist ein Sympathieträger par excellence weit über Nordrhein-Westfalen hinaus. Er darf nicht aus der Bundesliga verschwinden", sagte der Grünen-Politiker, der auch stellvertretende Ministerpräsident ist. Er könne sich aber nicht vorstellen, dass "ein so hervorragendes Produkt wie Borussia Dortmund für Investoren und Banken nicht interessant" sei.

Hiobsbotschaft aus der BVB-Zentrale

Borussia Dortmund hatte am Morgen in einer Pflichtmitteilung erklärt, dass die finanzielle Situation des Clubs existenzbedrohende Züge angenommen habe. Da keine Investoren für den Rückkauf des Westfalenstadions gefunden worden seien, stünden die Mittel zur Bedienung teilweise bereits fälliger Verpflichtungen und zur Abdeckung notwendiger Investitionen bis Jahresmitte nicht zur Verfügung, erklärte der Verein. Allein für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 sei mit einem operativen Verlust von 27,2 Millionen Euro zu rechnen, hieß es weiter.

Ohne Sanierungsmaßnahmen sei per 30. Juni 2005 ein Gesamtfehlbetrag von 68,8 Millionen Euro zu erwarten. Damit sei unter Berücksichtigung der Verluste aus Vorjahren rund 79 Prozent des eingezahlten Kapitals der Aktionäre aufgezehrt. Zugleich gebe es bis Ende Juni 2005 Verpflichtungen in Höhe von 29,7 Millionen Euro, "die derzeit nicht zur Verfügung stehen".

Böse Überraschung für Aktionäre

Der Kurs der Borussia-Aktie  brach nach der Erklärung ein. "Der Verlust von 27,2 Millionen Euro ist sehr enttäuschend. Ein Sanierungsfortschritt ist nicht zu erkennen", sagte Carsten Heise, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, SPIEGEL ONLINE. "Die Frage ist jetzt: Wer soll in Borussia Dortmund investieren? Das alles ist sehr esorgniserregend", erklärte der Aktionärsschützer.

BVB-Großaktionär Florian Homm zeigte sich vom Ausmaß der Krise nicht überrascht. Allerdings habe er nicht erwartet, dass sich die Situation des Vereins derart dramatisch zuspitzen werde, sagte Homm. Er schloss nicht aus, weiteres Geld in den klammen Verein zu stecken. Allerdings werde er zusätzliche Finanzspritzen an "härteste Bedingungen" knüpfen, sagte der Investor.

"Kapital verprasst"

Nach Einschätzung von Börsianern hat der Fußballclub Borussia Dortmund seine prekäre Situation durch "undurchsichtige Finanzierungspraktiken" und das "Verprassen von Kapital" selbst verschuldet. Das Geld, das Borussia aus dem Börsengang eingenommen habe, sei leichtfertig und völlig überstürzt investiert worden, sagte ein Händler.

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787
GroßbildansichtDPABorussia-Spiel: Kein Geld vom Land für die Profis

Noch deutlicher wurde Fidel Helmer von Hauck & Aufhäuser: "Die BVB-Aktien gehören aus meiner Sicht überhaupt nicht an die Börse." Der BVB sei mit besten Voraussetzungen an der Börse gestartet und habe diese nicht nutzen können, betonte Peter-Thilo Hasler von der HypoVereinsbank. Mit dem "ineffektiven Verprassen" von Kapital habe das Unternehmen seinen jetzigen Zustand selbst verschuldet.

Begrüßt wurde an der Börse lediglich, dass die Situation jetzt klar benannt sei. "Borussia hat nun endlich mal klar gesagt, wie es aussieht. Und das ist schlimmer als befürchtet", betonte ein weiterer Händler. Mit einem durchdachten Sanierungskonzept könne der Verein aber gerettet werden, wenn alle an einem Strang zögen. "Borussia Dortmund ist aus der deutschen Fußballszene nicht wegzudenken."

Im Dialog mit den Gläubigern

Die Gesellschaft befinde sich in einem konstruktiven Dialog mit den Gläubigern, teilte Borussia Dortmund weiter mit. In diesem Zusammenhang habe die Gesellschaft von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rölfs Partner ein Sanierungskonzept erstellen lassen, das nunmehr vorliege. Unter anderem sieht der Plan Mietstundungen für das Westfalenstadion vor. Auch Zins- und Tilgungsmoratorien bis zum Geschäftsjahr 2006/2007 werden erwähnt.

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787
ZUM THEMA IN SPIEGEL ONLINE
Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 DFL zur BVB-Krise: "Das ist sehr beunruhigend" (17.02.2005)Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 Interview mit Michael Meier: "Fühle mich persönlich getroffen" (13.02.2005)Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 Mögliche BVB-Hilfe: "Leute mit Geld wie Heu" (12.02.2005)Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 Namensaffäre: Borussia-Aktie droht das Börsen-Aus (09.02.2005)Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 Ist noch eine Rettung möglich? Diskutieren Sie mit! (17.02.2005)


SPIEGEL-DOSSIERS>>
Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 Borussia Dortmund: Abpfiff für die fetten Jahre [€] (18.10.2004)

Voraussetzung für die Umsetzung dieses Konzeptes sei aber die Zustimmung aller Finanzgläubiger. "Deren überwiegende Mehrheit hat die Zustimmung bereits zugesagt", versicherte die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. "Mit lediglich drei Finanzgläubigern werden gegenwärtig noch weiterführende Verhandlungen geführt."

Der Börsengang im Oktober 2000 hatte Borussia 130 Millionen Euro in die Vereinskassen gespült. Die Dortmunder hatten damit in Deutschland eine Vorreiterrolle eingenommen. Heute aber belasten den Verein knapp 120 Millionen Euro Schulden. Schon in der vergangenen Saison hatte die Borussia, die auch durch eine unerwartete sportliche Talfahrt finanziell ins Trudeln geraten war, 73,3 Millionen Euro Miese angehäuft.

Finanziers wenden sich ab

Die Bereitschaft von Investoren, für den Club einzuspringen, hat in den vergangenen Wochen deutlich abgenommen. Der Londoner Anleihespezialist Schechter, der unter anderem auch bei Schalke 04 engagiert ist, hat laut "Handelsblatt" seine Verhandlungen mit dem BVB abgebrochen.

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787
ZUM THEMA IM INTERNET
Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 BVB-Großaktionär Homm: "Ich bin ein emotionsloser Investor" (manager-magazin.de)Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 Borussia Dortmund: Niebaum tritt zurück (manager-magazin.de)Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 Fußball AG: Borussia Gerling 09 (manager-magazin.de)Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787 Sportfinanzierung: Stephen Schechter - der Millionen-Mann (manager-magazin.de)

SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

"Es gibt keine Beziehung mehr zu Borussia Dortmund", wird der Investment-Banker in dem Blatt zitiert. Der Grund sei ein Vertrauensbruch des Dortmunder Präsidiums, hieß es. Der Club sei bislang Aufforderungen nicht nachgekommen, ihm Finanzinformationen zu geben.

Zwischenzeitlich hieß es auch, die WestLB könne einsteigen. Eine Finanzspritze in dreistelliger Millionenhöhe von der Landesbank ist jedoch vorerst ebenfalls nicht in Sicht. Trotz Drucks der Düsseldorfer Landesregierung wolle WestLB-Chef Thomas Fischer kein Kapital bereitstellen. Ein Engagement bei der Borussia passe nicht zur Strategie der WestLB. Außerdem sei der Kunde Borussia Dortmund für einen Kredit in dieser Größenordnung nicht solvent genug.

Die Krise bei dem Club hatte bereits personelle Konsequenzen nach sich gezogen. Vor gut einer Woche hatte Gerd Niebaum sein Amt als Geschäftsführer der Kommanditgesellschaft auf Aktien niedergelegt. Vor drei Monaten war er bereits als Präsident des Bundesligisten zurückgetreten. Sein Nachfolger als Präsident des westfälischen Traditionsvereins ist Reinhard Rauball, der schon einmal den BVB führte.

Angeschlagen trotz Zuschauerrekord

Durch die finanziellen Schwierigkeiten von Borussia Dortmund sind die Existenzen weiterer Unternehmen bedroht. Derzeit hält die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA jeweils 100 Prozent Anteile an den Unternehmen goool.de Sportswear GmbH und Sports & Bytes GmbH.

Zudem ist der börsennotierte Club am Reisebüro B.E.S.T. (51 Prozent) und am Rehabilitationszentrum Orthomed (33,4) beteiligt. Die Vermarktung des Westfalenstadions bildet einen weiteren Wirtschaftszweig.

Mit einem Schnitt von 71.806 Zuschauern ist der BVB auch in dieser Saison Bundesliga-Krösus. Mit einem Fassungsvermögen von über 83.000 Zuschauern im Westfalenstadion verfügt die Borussia über die größte Fußballarena Deutschlands. Rund 24.000 Mitglieder gehören dem Verein an. Im Konzern beschäftigte Borussia Dortmund im Geschäftsjahr 2003/2004 inklusive aller Teilzeitbeschäftigten laut Geschäftsbericht durchschnittlich 401 Mitarbeiter.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1820787

Antworten
IDTE:

nee karl ist klar

 
17.02.05 14:22
alle verbindlichkeiten nach hinten verlagern. dann irgendwelche postiven cash-flows planen und lizenz gesichert????

was für ein quatsch.

wenn die für die nächste saison die lizenz bekommen sollten, dann erlebt die  bundesliga die erste pleite innerhalb des spielbetriebs!
Antworten
falke65:

bid 2.09 ask2.13

 
17.02.05 14:26
was wollt ihr denn geht doch
Antworten
karl ranseier:

für mich ist pleite ausgeschlossen,irgendwie

 
17.02.05 14:30
kommt dieser verein mit der besten stadionatmosphäre und den treuesten fans über den berg,es gibt genug fussballverrückte investoren,die das potenzial bald erkennen müssten,das hier noch vorhanden ist,oder die gläubiger müssen eben noch länger warten.mein vfb ist das beste beispiel,wie man mit strenger disziplin von den schulden runter kommt !!
Antworten
karl ranseier:

aha!!homm wird weiter investieren ! o. T.

 
17.02.05 14:51
Antworten
falke65:

ich verkaufe jetzt.. genug gewinn. o. T.

 
17.02.05 14:56
Antworten
Hille34:

ich seh schwarz (gelb-schwarz)

 
17.02.05 15:30
Ich bin durchaus davon überzeugt, dass man hier kurzfristig gutes Geld verdienen kann denn jetzt werden erstmal Rettungspläne ausgearbeitet und BVB wird sicher nicht den Bach runtergehen. Sportlich bevorzuge ich zwar die andere Borussia aber das nur nebenbei.
Langfristig sehe ich schwarz denn dieses Jahr wird Dortmund wohl keinen Internationalen Wettbewerb mehr erreichen. Stellt sich dann die Frage, wie es mit den Spielern aussieht. Ich bin davon überzeugt, dass mancher den Verein aus Einspargründen verlassen muss. Und dem eingefleischten Fussballfan brauche ich nicht zu erzählen, dass damit auch ein gutes Stück Qualität verkauft würde. Ein Erreichen lukrativer Wettbewerbe rückt damit auch in weitere Ferne. Das Zuschauerpotential wird bleiben, denn auch wenn ein paar Stars gehen sollten und Dortmund Grottenkick spielen sollte, die Dortmunder Fans sind ähnlich verrückt wie die Schalker und rennen denen weiterhin die Bude ein.
Bin mal gespannt, wann diese Durststrecke überstanden ist.

Kurzfristig viel Spaß beim Geldverdienen, ich steig auch jetzt noch ein.
Antworten
karl ranseier:

*B* orussia *V* erdoppelt *B* bald ?

 
17.02.05 17:46
haha ein wortspiel,aber ein guter abgang heute bei respektablen 12650stck kauf bei  2,19.
morgen 2,30 locker,hoffe ich
Antworten
bammie:

Borussia Dortmund droht das Aus

 
17.02.05 17:51
Borussia Dortmund droht das Aus - Meier: 'In Hand der Gläubiger'


LONDON/DORTMUND - Dem einzigen börsennotierten Fußball- Bundesligaclub Borussia Dortmund GmbH & Co KGaA (BVB) droht das Aus. Nach monatelanger Verschleierungstaktik mit diversen Dementis hat der einstige Branchenriese erstmals einen tiefen Einblick in seine desaströsen Bilanzen gewährt. Demnach hat sich die Krise des Traditionsclubs dramatisch zugespitzt. Nur eine Zustimmung der Gläubiger zu dem am Donnerstag vorgestellten Sanierungskonzept kann den sechsmaligen deutschen Meister noch vor der Pleite bewahren. "Das Schicksal des Traditionsclubs liegt in der Hand der Gläubiger", bekannte BVB- Geschäftsführer Michael Meier.

Eine Pflichtmitteilung des Unternehmens am frühen Donnerstagmorgen versetzte den durch den Wettskandal erschütterten deutschen Profi- Fußball erneut in helle Aufregung. "Für die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ist eine existenzbedrohende Ertrags- und Finanzsituation eingetreten", räumte der BVB ein. Keine acht Jahre nach dem umjubelten Triumph in der Champions League haben die Sünden der Vergangenheit den Club endgültig eingeholt. Die verschwenderische Ausgabenpolitik der Geschäftsführung hat den Club an den Abgrund geführt. Allein für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2004/2005 ist mit einem operativen Verlust von 27,2 Millionen Euro zu rechnen. Bleiben Sanierungseffekte aus, droht der Gesellschaft im Planungszeitraum bis zum 30. Juni 2006 ein Schuldenstand in Höhe von 134,7 Millionen Euro.

LIQUIDITÄTSPROBLEME STIMMEN BEDENKLICH

Besonders die Liquiditätsprobleme stimmen bedenklich. "Ich mache ich mir große Sorgen aufgrund der Ad-hoc-Mitteilung des Vereins", sagte der Vorsitzende der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Werner Hackmann, dem "Tagesspiegel" in Berlin. Zugleich stellte er dem BVB schnelle finanzielle Hilfe in Aussicht. "Wir haben für solche Fälle einen Solidaritätsfonds eingerichtet, um sicherzustellen, dass alle Bundesligisten die Saison zu Ende spielen können." Er gehe deshalb davon aus, "dass Dortmund nach wie vor die Saison 2004/2005 zu enden spielen kann". Die Lizenzunterlagen für die neue Spielzeit müssen bis zum 15. März eingereicht werden, und ohne den schnellen Nachweis der Zahlungsfähigkeit droht dem Verein der Lizenzentzug.

Mit Leichenbittermiene warb Michael Meier auf einer Pressekonferenz um die Gunst der Gläubiger. "Die zentrale Botschaft ist, dass wir alle Verbindlichkeiten zurückführen werden. Das Unternehmen Borussia Dortmund ist sanierungs- und lizenzfähig", meinte der Geschäftsführer. Bei der Suche nach Wegen aus der Schuldenfalle kann der BVB jedoch nicht auf weitere finanzielle Hilfe der Politik hoffen. "Der BVB darf nicht aus der Bundesliga verschwinden. Aber wir dürfen keine öffentlichen Gelder einsetzen, um die Millionengehälter von Profis abzusichern", sagte NRW- Sportminister Michael Vesper (Grüne).

SANIERUNGSKONZEPT SETZT WOHLWOLLEN VORAUS

Das von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RölfsPartner vorgelegte Sanierungskonzept setzt allerdings das Wohlwollen aller Gläubiger voraus. "Deren überwiegende Mehrheit hat die Zustimmung bereits zugesagt", versicherte Meier, "mit lediglich drei Finanzgläubigern werden gegenwärtig noch weiterführende Verhandlungen geführt." Das Konzept sieht laut Meier unter anderem "eine Stundung der landesverbürgten Darlehen" und eine "Teilrückabwicklung des Verkaufs der Anteile an der Westfalenstadion GmbH & Co KG" vor.

Das noch vor wenigen Monaten vom Verein mit viel Optimismus vorgestellte Restrukturierungsprogramm allein kann dem Verein nicht aus der Bredouille helfen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2004/2005 muss ohne Sanierungsmaßnahmen mit einem Fehlbetrag von insgesamt 68,8 Millionen Euro gerechnet werden. Unter Berücksichtigung kumulierter Verluste aus Vorjahren seien rund 79 Prozent des eingezahlten Kapitals der Aktionäre in Höhe von 179,5 Millionen Euro "durch Verluste aufgezehrt".

Wie das Unternehmen einräumte, steht derzeit kein Geld für Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 29,7 Millionen Euro bis Ende Juni 2005 zur Verfügung. Die gegenwärtigen Engpässe sollen durch "Überbrückungsdarlehen einzelner Gläubiger aufgefangen werden, entsprechende Absichtserklärungen liegen der Gesellschaft bereits vor". Die leere Vereinskasse bringt selbst den WM-Standort Dortmund in Gefahr. Schließlich muss der Verein nach Einschätzung von Meier knapp fünf Millionen Euro aufbringen, um das Westfalenstadion für die vorgesehenen sechs WM-Spiele im kommenden Jahr zu modernisieren.

KURSEINBRUCH

Auf die Existenzkrise des Vereins reagierte die Börse mit einem neuerlichen Kurseinbruch. Gleich zu Handelsbeginn sackte der Kurs der Aktie am Donnerstag um bis zu 26 Prozent auf zeitweise 1,94 Euro ab. Bis 17.05 Uhr fiel das Papier im Xetra-Handel um 18,49 Prozent auf 2,16 Euro. Die Wertpapiere waren Ende 2000 zum Kurs von 11 Euro ausgegeben worden. Selbst eine im September 2004 durchgeführte Kapitalerhöhung, die dem Unternehmen einen Mittelzufluss von etwa 25 Millionen Euro bescherte, konnte der Borussia nicht aus der Schuldenfalle helfen. Großaktionär Florian Homm, der 26 Prozent der Anteile hält, will helfen. "Im Falle einer möglichen Illiquidität ist Geld vorhanden - aber nur unter härtesten Bedingungen", sagte er dem Wirtschaftsmagazin "Capital".

Auch der Londoner Finanzinvestor Stephen Schechter, der am Mittwoch alle Kontakte zur Borussia abgebrochen hatte, brachte sich wieder ins Spiel. "Wir können die Restrukturierung schaffen", sagte er dem Handelsblatt (Freitag-Ausgabe)./DP/ck  
Antworten
karl ranseier:

des wissema doch alles schon !

 
17.02.05 17:59
parketthandel weiter aufwärts,2,24 !
Antworten
Calibra21:

Die BILD hat es schon mal geschrieben,

 
17.02.05 21:27
wer sich mit Hoeneß anlegt wird untergehen. :)

ich freu mich drauf!
Antworten
karl ranseier:

ask wird immer dünner !

 
18.02.05 11:26
mit stoploss bei 1,90 kann man hier nicht viel falsch machen
Antworten
Illuminator:

Alles Falsch gemacht !!

 
18.02.05 11:49
Wer streut denn hier immer noch Durchhalteparolen ??? Klingt wie bei EM-TV in den letzten Zügen. Hier ist der Sack zu u. wer immer noch glaubt Tradition hat Anrecht auf Gläubigerschutz liegt falsch !!
Tatsache 1.: Dem Verein gehört der Name nicht mehr !!!
Tatsache 2.: Dem Verein gehört das Stadion schon lang nicht mehr !!!
Tatsache 3.: Der Verein kann seine Spieler nicht mehr bezahlen !!!
Tatsache 4.: Florian Homm ist in der Nähe u. das bedeutete noch NIE was GUTES !!!
Tatsache 5.: Die Vereinsspitze befindet sich in Auflösung !!!

Wer, frage ich Euch , wer steckt in so ein Konstrukt noch GELD !!! ???

und irgendwelche K R`s die hier Durchhalteparolen streuen sollten mal ganz schnell den Mund halten !!!

Das Ding geht in die Hose !!!  
Antworten
karl ranseier:

gut gebrüllt löwe ! osram !

 
18.02.05 12:04
wer nichts zu sagen hat, spricht am lautesten.

du glaubst nich daran

ich glaube es

punkt


Antworten
Hille34:

Kurzfrist-Invest

 
18.02.05 12:20
Was Illuminator sagt, würde auf ein "normales" Wirtschaftsunternehmen wohl auch passen aber beim Fussball sind ganz andere Emotionen im Spiel weil sich alles in breiter Öffentlichkeit abspielt. Daher bin ich weiterhin davon überzeugt, dass hier erstmal alle negativen Nachrichten raus sind und sich die Gläubiger in Kürze auf das Sanierungskonzept einlassen. Zumal die Alternative (Pleite und Rückstufung in den Amateurbereich) für die Gläubiger weitaus schlechter wäre.
Ich baue bei meinem Engagement daher auch nicht auf eine langfristige Entwicklung sondern auf die positiven Nachrichten der kommenden Tage oder Wochen. Und da kann ein Jeder mitmachen oder es lassen.
Antworten
karl ranseier:

also wirklich;diese dummerchen kaufen immer noch:) o. T.

 
18.02.05 12:22
Antworten
karl ranseier:

und morgen kriegt bayern auf die nüsse

 
18.02.05 12:37
irgendwo muss ja der frust raus und.
oder die bayern sind so betroffen,dass sie den ball nicht über die linie bekommen.
Antworten
Byblos:

@karl ranseier

 
18.02.05 13:19
glaube ich nicht.
Ich bin zwar kein Bayernfan ( 100% SV Werder !!! ), aber in der derzeitigen Situation sehe ich persönlich für den BVB echt schwarz.
Klar tun mir die vielen Fan'S leid, doch was soll es, lieber ein Ende mit Schmerzen, als Schmerzen ohne Ende.
Die Aktie wird heute schon spöttisch als Fanartikel bezeichnet.
Die finanzielle Lage scheint ausweglos zu sein, denn nur Investoren die eine Schweißerbrille tragen, investieren in ein Faß ohne Boden.
Durch das ganze Aufgebausche der jetzigen Situation, durch die Medien, werden die Köpf der Spieler nicht 100% frei sein. Das sollten Sie aber, wenn gegen den FCB ein Sieg eingefahren werden soll. Ich glaube nicht, das sie es schaffen werden.
Dann wird sich das Rad weiter drehen ! Aber wie ? Bestimmt nicht im positiven Sinne.
Kritik wird aufkommen und alles wird noch schlimmer ! Der Zerfallsprozess wird beschleunigt und das Ende vom einst erfolgreichen BVB ist besiegelt. Schade eigentlich, das es so weit kommen müßte.

P.S.: Lob an Happy End ! Sehr guter Beitrag !

Gruß Byblos
Antworten
Illuminator:

Träumerle !

 
18.02.05 13:20
Den "Gott hab in selig" Kostolani wohl nicht gelesen.:

Never catch a falling knife !

Es ist absolut unseriös in Foren den Leuten Parolen und Kaufhinweise "die ehrlich gesagt im LÄCHERLICHBEREICH liegen" und wahrscheinlich auf Stützungskäufe irgendwelcher Borussianahen Kreise rückschliessen lassen zu propagieren.
Ich habe über die Angelegenheit in meinem THREAT  - Florian "negativ" Homm u. seine 11 Freunde - auf Ariva schon sehr viel dazu gesagt und daß bereits seit letztem November und Herr Homm hat gestern im Interview klar gesagt.: "ich bin ein emotionsloser Investor" . Alles was ich dazu seit November schreibe trat bisher ein.
Allein auf die Zahlen gestützt und die Sicherheiten welche Dortmund im Moment am Start hat " eine unsichere Ligalizenz " - die Art der Behandlung aus Tradition wurde gestern bereits auf DFB Basis behandelt. Wenn noch mehr Druck von den anderen Vereinen kommt, die sich ehrlich gesagt "Verarscht" fühlen kommt es beim CHAOS "DFB" zum Exodus !!
Ahnung vom Fussball habe ich ausreichend um das Lebensgefühl in die Angelegenheit einzupreisen aber Realitätsfremdheit sollte man nicht feiern K R !!
Denn wenn es zum Exodus kommt, werden Deine sehr kurzen und reichlich nach Pushing! aussehenden Einwürfe hier im Forum der LÄCHERLICHKEIT Preis gegeben.
Ich denke , ich habe hiermit mehr gesagt als Du in Deinen letzten 10 so aufregenden Beiträgen.
Viel Spass beim Verlust einfahren. Scheint in Deutschland langsam zum Volkssport zu werden.
Übrigens.: Es glaubt doch nicht wirklich jemand daran, daß Dortmund morgen gegen die Bayern zu Hause was auf die Beine stellt - Träumerle !!
Antworten
1stclass:

doch ,ich glaube fest daran und

 
18.02.05 13:23
habe bei Oddset auf BVB gesetzt und fahre sogar noch heute Abend nach München: Ich glaube daran, dass alles zu einem guten Ende kommt.

Antworten
1stclass:

Das fehlte

 
18.02.05 13:24
Chart
Antworten
Illuminator:

ODDSET ?

 
18.02.05 13:32
Ach ja ich vergaß,

da gibt es ja noch Herrn Hoyzer und seine ach so standfesten Schiedsrichter-Kollegen !

Echt ein toller Tip bei Oddset auf Dortmund zu wetten. Ich glaube ich wechsle das Forum. Entweder tollen sich hier Träumer rum oder "Wann gewinne ich den Jackpot" - Jünger.
Ich dachte es gibt hier Leute mit Ahnung und Grundlagenideen und nicht nur solche die schnell mal einen Chartflug einwerfen. Guck ma mal wo das ganze heute Abend landet ! Ein Spiel dauert 90 Minuten und der Börsentag geht bekanntlich bis um 20 Uhr !!
Antworten
moya:

@1stclass

 
18.02.05 13:35
Beim Heimspiel bist du nicht da, aber fährst zum Auswärtsspiel.
Ist ja nicht zu glauben.
Und dann noch ins Ausland, dann nimm bloß deinen Pass mit sonst
lassen die dich nicht über den 'Weißwurst' equator.

Wünsche dir eine gute Anreise.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1822709

Antworten
Illuminator:

Betrachtungsweise !

 
18.02.05 13:46

Hier noch der Wochenchart für alle Neulinge u. Liebhaber von Chartflügen.:

Es liegt also immer aus der Sicht der Betrachtungsweise und dann sieht das Ding gar nicht mehr so dolle aus.:

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1822738

Die Gläubiger beraten ab 15 Uhr . Auf dieses Ding setzten jetzt einige Shorties. Wenn da nichts klares dabei rauskommt liegt das Ding bis heute abend bei round about Eur 2.00  . Und am Montag nach verlorenem Ligaspiel geht der Download weiter.

Das ist ein Ding für Vabanquespieler . Nix für Leute die kein Spielgeld haben !!!

Antworten
karl ranseier:

@illuminati,probiers mal mit johanniskraut o. T.

 
18.02.05 14:15
Antworten
karl ranseier:

lieber allwissender illuminator

 
18.02.05 14:29
ich könnte hier genauso wichtig tun wie du,schreien und brüllen ein paar kluge texte kopieren und hier reinsetzten,jedoch ist das für mich zeitveschwendung,für dich profilneurotiker eine bestätigung wie toll du bist,oder sein willst







Antworten
Illuminator:

Sehr persönlich !

 
18.02.05 14:55
Aha , fühlt sich da jemand auf den Schlips getreten und fängt an persönlich zu werden.
Armer Thor, da stehst Du da, und bist genauso klug wie zuvor.
Ich bin weder toll noch sonst in irgendeiner Weise Profilneurotiker. Nichts von dem was ich in diesen Threat eingebracht habe war - im gegensatz von anderen - kopiert oder geklaut.
Ich betreibe seit einigen Jahren Recherchen bezüglich F. Homm und seine Machenschaften und dies auch aus beruflichem Grunde.
Abgesehen davon ist es manchmal durchaus gut wenn hier im Forum Recherchen von anderen Finanzdiensten als Grundlagen für Threats verwendet werden.
Es bewegt sich soviel am Markt und wenn ich zu meinem sogenannten Finanzdienstleister gehe und nach Klöckner frage und er dann eine viertel Stunde damit verbringt nach einer Firma Glöckner im Computer zu suchen weiss ich , daß ich nicht toll bin, aber im Detail sicher manchmal genauer als so mancher Profi !!
Aber Maulfaulheit mit "ich habe keine Zeit" zu bezeichnen ist ARMSELIG. Und immer schön locker bleiben. Persönliche Angriffe bringen ja nicht wirklich was. Aber PUSHING ist zum einen verboten und zum anderen ein armseliger Versuch Orientierungslose zu beeinflussen. Ich bin mir aber sicher, daß die Leute welche sich für die Sache interessieren, solche Versuche leicht durchschauen.
Johanniskraut ist übrigens nicht so schlecht. Aber keine guter Anlagetip. Wächst viel zu viel davon und überall. ;-)
Antworten
börsenfüxlein:

@illuminator

 
18.02.05 15:07
bin schon gespannt, wann Homm die ersten Pakete auf den Markt wirft...seine Ankündigung von gestern (eventuell noch mehr Geld...*LOL*) glauben wohl nur diejenigen die ihn nicht wirklich kennen...

Dortmund ist seit gestern reines Zockerpapier...gegen ein paar Prozente mitnehmen hat doch niemand was; aber wenn hier einige meinen, dass Dortmund über dem Berg ist wenn heute die Gläubiger zustimmen sollten, dann sollte diese Leute lieber mal Bilanzen lesen lernen...

sag nur Cash Burn Rate...

füx
Antworten
Illuminator:

@Börsenfüxlein

 
18.02.05 15:30
schön das es noch Leute gibt, die den Ernst der Lage begriffen haben. Eines der tollen Vorschläge ist nun die Gehälter der Spieler faktisch zu halbieren. Jetzt muss man nur noch im Internet checken wann die Spieler auf der Transferliste stehen.Die Transferlisten sind auf verschiedenen Webpages einzusehen. Ist ein wenig mit Arbeit verbunden. Ende der Saison ist dann praktisch der 1. Kader weg oder glaubt irgendjemand an EMOTIONSVOLLE PROFIFUSSBALLER die für Lau beim tollen Traditionsclub spielen . Da kann man dann den Florian Homm Spruch wahrscheinlich kopieren und hinter jeden Spieler setzen.  
Mit wem wollen die denn dann noch in der Liga so mitspielen, dass die angehäuften Schulden in der angezeigten Zeit von 2 Jahren mal schnell zurückbezahlt werden. Championsliga ade, Uefa ade u. im Pokal zerreissen die dann auch nichts mehr. Mit Freundschaftsspielen gegen FC Herzerbarmen ist aber dann auch kein Geld mehr zu verdienen. Soviel zur mentalen Seite dieses ach so traurigen Fallbeispiels... !!
Antworten
Happydepot:

BVB und FC Bayern

 
18.02.05 15:35
wenn der FC Bayern sich solche Sorgen um den BVB macht ,dann können die Bayern ja den BVB am Samstag gewinnen lassen. lol :-)
Soll ich euch mal was sagen ,andere Vereine wie Offenbach und wie sie nicht alle heißen wurden abgeschossen,nur bei den großen überlegt man wie man sie noch retten kann.Ich bin der Meinung wer so wirtschaftet hat nichts in der Bundeslige verloren,obwohl ich auch sehr viel freude mit dem BVB schon hatte.Aber prinzip ist prinzip.
Antworten
CashFlow:

BVB gehört bald der Russenmafia ?

 
18.02.05 15:35

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 5063  - CashFlow-     

                                                      Hilft ein Russe den Borussen?


 

Die Ad-hoc-Meldung über die "existenzbedrohende Ertrags- und Finanzsituation" von Borussia Dortmund hat eingeschlagen wie eine Bombe. Zwar war der Öffentlichkeit seit längerem klar, das sich der Bundesliga-Verein wirtschaftlich in schwierigem Fahrwasser befindet, doch die Dimension des Defizits sprengt alle Vorstellungen. Allein für die laufende Saison ist mit einem Fehlbetrag von 68,8 Millionen Euro zu rechnen. Manager Michael Meier bekennt: "Unser Schicksal liegt in der Hand unserer Gläubiger." Gibt es noch einen Weg aus der Krise? Immer wieder fällt der Name des Milliardärs Roman Abramowitsch.

 

Na, . . . dann kann es ja losgehen !

 

Borussia Dortmund: Größenwahn AG 5063
Antworten
börsenfüxlein:

@illuminator

 
18.02.05 15:38
zur Halbierung der Gehälter...das muss erst mal durchgehen...Dortmunder Profis haben ja schon 1 oder 2 Mal Gehälterkürzungen akzeptiert...

einzige Möglichkeit ist aber trotzdem der Verkauf der teuren Spieler und dann versuchen mit Nachwuchsleuten irgendwie über die Runden zu kommen...Kruska, Gambino, Senesie, Kringe, Bzrenska, Weidenfeller, Odonkor....+ einige gestandene Spieler...und wer weiß ???

Koller, Rosicky, Dede, Metzelder, Evanilson und Konsorten müssen wohl vom Gehaltszettel verschwinden..

was bleibt ihnen sonst für Wahl ?


aber wenns nach mir geht, dann dürfen sie so oder so keine Lizenz für die 1 Liga bekommen...

füx


Antworten
karl ranseier:

oooh,ich wollte dich kränken schneewittchen :(

 
18.02.05 15:45
pushen könnte ich mit meinem gewissen nicht vereinbaren,denn ich bin davon überzeugt dass im leben alles zurückkommt,ich teile hier nur meine freude,skepsis,oder zuversicht mit.

persönliche beleidigungen sind wohl eher deine stärke.
erst rennst du mein blumenbeet über den haufen und erwartest dann,dass ich dir eine rose schenke.

na gut bitte schön!aber pass auf dass die dornen dich nicht pieksen !
so und jetzt gehe in frieden deinen weg und möge etwas demut in deinen gedanken einkehren.




Antworten
Illuminator:

Bittere Aussichten !

 
18.02.05 15:59
Eben Füx , mit Deiner Aufzählung der Spieler liegst Du richtig. Aber einen Koller mit 2 Metern ;-) , der nachgewiesen in den letzten Wochen positiv Spielentscheidend war , kann man nicht mit dem 2. Anzug ersetzen und selbst da sehe ich bei so manchem Deiner Liste Gedanken aufkeimen sich abzusetzen bevor das Boot komplett untergeht.
Ändert letztlich alles nichts. Man kann da in der Restmannschaft in jedem Fall kein Rettungsboot für den Verein  sehen und wie Du sagst. Eigentlich ist so eine Finanzschimäre nicht Lizenzfähig, wenn man mal die Entscheidungen der DFL bezüglich Lizenz u. nicht Lizenz der Vergangeheit sieht.
Schönen Gruss noch an Märchenonkel K R  . Sehe mich nicht als Elefant im Porzellanladen u. Blumen sind meine Sache nicht. Aber trotzdem Danke für die Blumen und viel Freude am BVB - Toiletten - Papier.  
Antworten
Byblos:

Meine Meinung

 
18.02.05 17:34
Der BVB wird sich aus der Bundesliga in Kürze verabschieden ! Da geht kein Weg mehr dran vorbei. Aus die Maus.

Die Dortmunder sind an ihrer jetzigen Situation selber schuld ! ( nicht die Fan's, aber das Management )
Mit so einem Management würde selbst eine Aldifiliale pleite gehen !

Gruß Byblos

P.S.: Kopf hoch, vielleicht wird es ja doch noch was, ansonsten hat Dortmund das größte Regionalligastadion der Welt ! Is doch auch was. Zum Finale könnten alle Fan's der Reginalligamanschaften auf einmal untergebracht werden. Platz genug wäre ja vorhanden.
Oder das Stadion wird kurzerhand demontiert und verkauft ! Wir in Bremen könnten ein größeres Stadion gut gebrauchen !
Antworten
Waleshark:

Alle Gläubiger haben...

 
18.02.05 19:47
dem Sanierungsplan ZUGESTIMMT.Das kam eben im ZDF. Der Kurs zieht in F schon an. Plus 12,8% auf 2,47€ im Moment. Glückwunsch an den, der um 1€ eingestiegen und die Nerven behalten hat. Grüße vom Waleshark.
Antworten
Waleshark:

Meinte natürlich um die 2€ o. T.

 
18.02.05 19:48
Antworten
Nobody II:

Das mit dem Stadion wird wohl nix.

 
18.02.05 19:59
Das hat schon die Commerzbank.



Gruß
Nobody II
Antworten
karl ranseier:

so leicht kann man geld verdienen,wenn...

 
18.02.05 20:16
man solche pseudo-experten wie illuminator nicht beachtet.

20%in 2 tagen und weiter gehts.brecht euch noch weiter den kopf darüber,stellt kalkulationen auf!
bvb wird gerettet!aktie steigt und fällt und steigt und fällt und steigt und fällt wie viiiiiiiiiiiele andere auch ;)

Antworten
moya:

@1stclass

 
20.02.05 15:37
Zurück aus München??

Brauchst nicht schreiben wie das Spiel war, ich habe es abends in der Sportschau gesehen. Hatte am Samstag keine Ruhe und mußte nach Bochum fahren und es hat ja auch geklappt mit dem dreier.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1825227

Antworten
börsenfüxlein:

Dortmund verpfändet Rosicky

 
21.02.05 09:47
Transferrechte an Rosicky verpfändet


Borussia Dortmund kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus: Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, hat der BVB offenbar die Transferrechte an Mittelfeldstar Tomas Rosicky verpfändet.

Der ehemalige Geschäftsführer Gerd Niebaum und Manager Michael Meier sollen die Tranferrechte als Sicherheit für eine 15-Millionen-Euro-Geldspritze an den Grevener Bauunternehmer Sahle abgetreten haben.

Bei einem Verkauf des Spielmachers müsste der BVB einen Teil der Ablöse abtreten.


hehe...wundert mich nicht, warum sie den plötzlich behalten wollen..

füx
Antworten
Illuminator:

Halbschlau

 
21.02.05 10:16
Wer das Spiel vom Samstag gesehen hat und die 3 Stooges vom BVB auf der Ehrentribüne weiss wie es um den Verein steht. Bälle die senkrecht in die Luft steigen und dann wenn sie runterkommen nochmal verschlagen werden. Echt Kreisligaverdächtig. Die Vorstellung ist Symptomatisch für den Verein.
Die neuen Spielerverpfändungsnachrichten deckeln die ganze Misere. Die am Freitag doch noch nach aussen hin gefällig abgegebene "Wir halten zusammen" Parole hatte dann ja für so manchen Zocker noch das entsprechende Ergebnis parat.
Fundamental gesehen ist das Ding erledigt und diese Aktie als SERIÖS anzupreisen im Sinne. Sie steigt und fällt wie andere auch, verstärkt meinen Verdacht des PUSHENS !!!
Genau ... K. R. !  Das hat nichts mit Wissen oder Aktienkultur zu tun. A la long verliert das Papier oder guckt Ihr alle nur TAGESCHARTS an ?
Das am Freitag gegebene Finanzierungsversprechen ist noch nicht mal ratifiziert und eine Sicherheit dafür, daß solche SUPER-AKTIONÄRE wie Florian H. ausstiegen ist das mit Sicherheit noch lange nicht.
Ein Verein definiert sich über den Sportlichen Erfolg u. der bleibt seit 2 Jahren aus und für die nächste Saison , insofern die überhaupt noch in der 1 Liga für den BVB stattfindet ist auch kein Land zu sehen.
Genau betrachtet, kauft man mit einer BVB Aktie im Moment NICHTS !!!  
Antworten
börsenfüxlein:

....

 
21.02.05 10:39
aber andererseits könnte man schon mal etwas spekulieren...soweit ich alles richtig mitbekommen (Doppelpaß am Sonntag) habe ist die Sache mit dem Fonds (was einen Tag vor dem Einreichen der Lizenzunterlagen entschieden wird) wohl eine klare Sache...sollten die Fondseigentümer mit nein stimmen  sind sie ihr Geld sicher los; also was bleibt ihnen anders über als mit Ja zu stimmen ?

und zur Lizenzvergabe: maßgeblich sind ja anscheinend nicht die Schulden/Verbindlichkeiten, sondern der BVB muss lediglich die Liquitdität für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bereitstellen...woher das Geld kommt scheint, nach dem aktuellen Lizensierungsverfahren, unwichtig zu sein...

das heißt: die Kurse vor den bad news vor ein paar Tagen könnten relativ schnell wieder erreicht werden...wenn nicht sogar 3+ wenn sie irgendwelchen neue Sponsoren bekanntgeben sollten...

nur mal so meine Überlegungen

füx
Antworten
Illuminator:

Sicher, sicher

 
21.02.05 10:53
Möglich ist alles, alles ist möglich. Aber zu glauben, daß alle beteiligten dem bereits verlorenem Geld noch gutes hinterher werfen ist natürlich eine unsichere Bank.
Grundsätzlich denke ich, daß den Stadionbetreibern es letztlich egal ist in welcher Liga der BVB spielt. Das Stadion ist auch in der 2. Liga voll.
Aber guckt mal die Auswärtsbilanz an, da sind die Stadien schon lange nicht mehr so knackig voll wie einst wenn der BVB da war. Siehe auch vergangenen Samstag in München.
Man wird sehen wie sich das entwickelt. Aber trotzdem ist es eine HAB ACHT ! Aktie mit Tendenzen, welche sich täglich durch neue Geschichten gegen Null drehen können.
Für Mittelfristige Anleger eher nicht zu empfehlen.
Wer Spielgeld hat und auch keine Sorgen dieses zu verlieren. Gerne. Man sollte aber seine Realtimecharts ständig im Auge halten.
Antworten
Illuminator:

Ad hoc

 
21.02.05 11:26
Borussia Dortmund: Verkaufen
In einer Studie vom 18. Februar stuft Independent Research die Aktie des deutschen Bundesligatitels Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) von "Spekulativ Kaufen" auf "Verkaufen" herab. Das Kursziel wird mit 1,80 Euro angegeben.

Laut der Ad-hoc vom 17. Februar sei in den ersten sechs Monaten 2004/2005 ein operativer Verlust von 27,2 Mio. Euro angefallen und es drohe in 2004/2005 ein Verlust von 68,8 Mio. Euro. Durch ein neues Sanierungskonzept solle die Situation gelöst werden. Die sportliche Situation des BVB habe sich in den letzten Monaten noch nicht verbessert und die im November angekündigten Maßnahmen (KON:TER) seien großteils noch nicht umgesetzt worden.Zudem sei der Newsflow in den letzten Monaten verwirrend und widersprüchlich gewesen.

Die Zahlen für das erste Halbjahr hätten erheblich unterhalb der Schätzungen der Analysten gelegen. Diese haben ihre Prognosen deutlich reduziert. Die Analysten erwarten in den Geschäftsjahren 2004/2005, 2005/2006 und 2006/2007 ein EPS von -2,21 Euro, -0,74 Euro beziehungsweise -0,09 Euro. Sollte das Sanierungskonzept nicht umgesetzt werden, sei eine Insolvenz nicht ausgeschlossen.


Und das ist jetzt nicht von mir !! Also immer schön den Ball flach halten, wer sich in dieses Spiel stürzt.
Antworten
moya:

Dortmund gerät ins Visier von Wirtschaftsjuristen

 
21.02.05 13:49

Dortmund gerät ins Visier von Wirtschaftsjuristen
Derzeit vergeht kein Tag ohne neue Schreckensmeldung für Borussia Dortmund. Nun wird der angeschlagene Verein ins Visier von Wirtschaftsjuristen genommen. Sie wollen Unregelmäßigkeiten bei der Lizenzvergabe aufdecken.
Der nächste Schreck für den in unruhiges Fahrwasser geratenen Bundesligisten Borussia Dortmund: Die Finanzkrise ist ins Visier der Juristen geraten. Nach Einschätzung des Bochumer Rechtsanwalts Christof Wieschemann hat sich entweder der BVB oder die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH im Lizenzierungsverfahren für die laufende Saison schwere Versäumnisse zu schulden kommen lassen.

"Die vom BVB selbst bekannt gemachten Zahlen lassen einen Verlust und eine Liquiditätslücke in einer Größenordnung erkennen, bei der nur schwer vorstellbar ist, dass deren Eintritt zum Zeitpunkt des Lizenzverfahrens im Vorjahr bei sorgfältiger Prüfung nicht erkennbar war. Kritische Beobachter können damit eine Verletzung der Informationspflichten des BVB oder der Prüfungspflichten der DFL als Grundlage der Lizenzentscheidung nicht ausschließen", lautet das Fazit einer Untersuchung des Falls durch den Juristen.

Schadensersatzklage wäre möglich

Nach Ansicht des Anwalts würde diese Schlussfolgerung eine Schadensersatzklage der Dortmunder Ligakonkurrenten ermöglichen. "Beide Umstände würden zu einer Schadensersatzpflicht entweder des BVB oder des Ligaverbands/der DFL gegenüber den betroffenen Bewerbern, zum Beispiel Eintracht Frankfurt, führen", erklärte Wieschemann.

Zweitligist Frankfurt hatte rechtliche Schritte angekündigt, wenn sich herausstellen sollte, dass die Dortmunder falsche Unterlagen eingereicht haben. Die Frankfurter hätten als Drittletzter der Saison 2003/04 von einem möglichen Lizenzentzug des BVB profitiert und wären erstklassig geblieben.

Auch der Börsengang der Dortmunder im Oktober 2000 wird von Juristen kritisch beleuchtet. Nach Ansicht der Anwälte Andreas Kühne und Klaus Rotter könnte der Vertrag zwischen dem BVB und dem Kölner Versicherungskonzern Gerling ein Fall für die Staatsanwaltschaft werden. Dies berichtet das Handelsblatt.

Ausstiegsoption von Gerling nicht erwähnt

Der Klub hatte seine Sportartikelmarke gool.de vor dem Börsengang für 20 Millionen Euro an Gerling verkauft. Nach Angaben des Handelsblatts hat der Klub im Börsenprospekt allerdings verschwiegen, dass beiden Seiten eine Ausstiegsmöglichkeit ab dem 30. Juni 2005 gewährt wird. Im Prospekt werde nur eine Ausstiegsoption für den BVB erwähnt.

Kühne hält diese Option aber für einen erheblichen Punkt, um damals die neue Aktie zu bewerten: "Schließlich kann eine solche Option wesentliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Vereins haben." Rotter sieht das ähnlich: "So etwas muss natürlich in den Prospekt." Beide Juristen halten ein Einschreiten der Staatsanwaltschaft für möglich. Zwar seien Verstöße gegen die Prospekthaftung verjährt. Werde der Fall jedoch als Kapitalanlagebetrug interpretiert, sei die Verjährungsfrist noch nicht abgelaufen.

Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1826527

Antworten
moya:

Borussia Dortmund droht Strafanzeige

 
22.02.05 17:25

Borussia Dortmund droht Strafanzeige
Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1828769
22. Februar 2005 Der insolvenzgefährdete Fußball-Bundesligaklub Borussia Dortmund sieht sich immer neuen Enthüllungen und Verdächtigungen ausgesetzt. Nach jüngsten Berichten hat der börsennotierte Fußballverein die Transferrechte an seinem vermeintlich wertvollsten Spieler Thomas Rosicky an einen Immobilien-Unternehmer aus dem Münsterland verpfändet, um sich Mittel in Höhe von 15 Milionen Euro zu verschaffen.
Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1828769

Sollte Rosicky transferiert werden, flösse zumindest ein Teil des Erlöses dem Unternehmer Sahle zu. Der Inhaber einer Baufirma aus Greven hat wie 66 andere Gläubiger dem jüngst vorgelegten Sanierungskonzept zugestimmt.

Strafanzeige noch in dieser Woche

Außerdem soll der BVB zum Börsengang im Jahr 200 gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen haben. Die Münchner Anwaltskanzlei Rotter kündigte eine umfassende Strafanzeige gegen den ehemaligen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Gerd Niebaum, den amtierenden Geschäftsführer Michael Meier und gegen andere Verantwortliche der Gesellschaft an. „Diese Strafanzeige wird noch in dieser Woche erfolgen”, bestätigte Kanzlei-Sprecher Stephan Holzinger.

Nach Einschätzung der Kanzlei hat sich die Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA möglicherweise des Kapitalanlagebetrugs schuldig gemacht. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß die Mitteilung über die Verpfändung der Markenrechte im Börsenprospekt bewußt unterlassen wurde”, sagte Klaus Rotter in einer Erklärung der Münchner Kanzlei.

Falsche Angaben im Börsenprospekt

Michael Meier schaltete einen Verteidiger ein. „Die Staatsanwaltschaft soll prüfen - sie wird nichts Strafbares finden”, sagte der Kölner Rechtsanwalt Christian Richter. Meier selbst sagte: „Ich sehe dieser Sache gelassen entgegen.” Der Emissionsprospekt sei „höchst sorgfältig” von einer auf „Börsenzulassungen spezialisierten Kanzlei” aus Frankfurt erstellt worden. Diese Kanzlei habe „der konsortialführenden Großbank im Hinblick auf die Prospekterstellung direkt Bericht erstattet”.

Vor dem Börsengang hatte die Borussia die Marke ihres Sportartikelherstellers goool.de für 20 Millionen Euro an den Versicherungskonzern Gerling veräußert und als Sicherheit Teile der Markenrechte am Vereinslogo und -namen hinterlegt. Beiden Seiten wurde eine Ausstiegsoption zum 30. Juni 2005 gewährt. Im Börsenprospekt wurde jedoch nur die Ausstiegsmöglichkeit für den BVB, nicht aber die für Gerling erwähnt.

Andreas Kühne von der Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei Velten Franz Jakoby hält dies für einen wesentlichen Punkt, um die Aktie zu bewerten. „Eine solche Option kann wesentliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Vereins haben”, sagte er dem „Handelsblatt”.

„Pflichtverstoß”

Die Prospekthaftung sei normalerweise nach drei Jahren verjährt. Sollte die Formulierung jedoch wissentlich gewählt worden sein, schließen die beiden Juristen Rotter und Kühne Prozesse in Sachen Kapitalbetrug nicht aus. Dessen Verjährung beginne erst mit Bekanntwerden des Verdachts.

Zudem glaubt die Kanzlei, daß die Borussia auch gegen Pflichten aus dem Wertpapierhandelsgesetz massiv verstoßen hat. „Wir gehen in höchstem Maße davon aus, dass Michael Meier und Gerd Niebaum bereits in den vergangenen Monaten wesentliche Aspekte der katastrophalen BVB-Finanzmisere per Ad-hoc hätten kommunizieren müssen”, sagte Rotter. Deshalb können Privataktionäre und institutionelle Investoren, die erst 2004 in die Aktie eingestiegen sind, nach Einschätzung des Juristen Schadenersatz geltend machen. „Es ist nun höchste Zeit für die Aktionäre, sich effektiv gegen die unsauberen Praktiken der Geschäftsführung zu wehren”, meinte Rotter.

Schadenersatz für Eintracht Frankfurt?

Nicht nur die Aktionäre haben nach Ansicht von Wirtschaftsjuristen allen Grund, eine Schadenersatzklage zu erwägen. Auch ehemalige Dortmunder Ligakonkurrenten wie etwa Eintracht Frankfurt sollten nach Meinung des Bochumer Rechtsanwalts Christof Wieschemann intensiv darüber nachdenken.

„Die finanzielle Schieflage der Borussia hätte man schon zu Beginn des Lizenzierungsverfahrens für die laufende Saison erkennen müssen. Es könnte sein, daß entweder der BVB nicht ordnungsgemäß informiert, oder die Deutsche Fußball Liga nicht ordnungsgemäß überprüft hat”, sagte Wieschemann. Beide Umstände könnten „zu einer Schadensersatzpflicht entweder des BVB oder der DFL gegenüber den betroffenen Bewerbern wie z.B. Eintracht Frankfurt führen”.

Heribert Bruchhagen, Vorstandschef beim Bundesliga-Absteiger Frankfurt, hatte bereits vor Tagen mit rechtlichen Schritten gedroht, falls der BVB die DFL falsch informiert hat.


Gruß Moya Borussia Dortmund: Größenwahn AG 1828769

Antworten
börsenfüxlein:

....

 
22.02.05 19:11
BVB verkauft Transferrechte


Der finanziell angespannte Bundesligist Borussia Dortmund hat nach Berichten des "Handelsblatts" über den Fall Rosicky hinaus Transferrechte von Spielern verpfändet.

Die Transferrechte aller Spieler "von Wert" seien als Sicherheit für Darlehensverträge hinterlegt worden. BVB-Wirtschaftsprüfer Jochen Rölfs erklärte, es handele sich dabei um einen normalen Vorgang.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass der Klub die Transferrechte Rosickys für 15 Millionen Euro an einen Bauunternehmer verkauft hatte.

füx
Antworten
börsenfüxlein:

Anzeige fix ....PK am Montag..

 
25.02.05 11:25
Strafanzeige gegen BVB-Verantwortliche



Die Luft für Dr. Gerd Niebaum und Michael Meier wird dünner. Gegen den ehemaligen und den aktuellen Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat eine Münchner Rechtsanwaltskanzlei Strafanzeige eingereicht.

 
Begründung der Kanzlei Rotter Rechtsanwälte: "Konkreter Verdacht auf Kursmanipulation durch die Fußball-Manager Niebaum und Meier." Der Bundesligist ist mit 98 Millionen Euro verschuldet.

Am Montag will die Kanzlei auf einer Pressekonferenz in Dortmund Details bekannt geben.

füx
Antworten
Lalapo:

BVB mal anschauen

 
09.02.06 12:52
ich habe die Wochen die ersten Pos. gekauft .. noch hat kaum einer den sportlichen und auch wirtschaftlichen Turnaround auf Watch

;)
Antworten
potti65:

bvb aktie sell

 
09.02.06 13:13
im juli 2006 wollen die gläubiger ihr geld.es sind an die siebzig.die rechnungen müssen bezahlt werden.
Antworten
Lalapo:

potti65

 
09.02.06 14:10
warum sollen die Rechnungen nicht bezahlt werden .??.. Kredite sind doch m.W.verlängert worden .. und mit dem sportlichem Erfolg sollte es schnell zur weiteren Entschuldung kommen ...
Geh mal auf GSC und lese den HV Bericht vom 22.11.2005 ..
Das die Aktie kein Valueinvestment ist..sollte klar sein... aber insolvent gehen die m.E so schnell nicht .. ..schau Dir mal den Chart von Manu an .. zeigt was möglich ist in diesem Geschäft  
Antworten
CDUCSU:

fragt Happy, der weiß alles o. T.

2
09.02.06 14:16
Antworten
Lalapo:

klar

 
09.02.06 14:44
wenn man diesen Thread hier liest (hab ich )... dann bekommt man das große Kotzen .. Gänsehaut .. Würgegefühl ..No Future Felling .. gerade wenn man die Dinger damals gekauft hat ....
BVB ist für alle Pleite ... ohne Zukunft .. verbrannt .. bis in alle Ewigkeiten ...

-und genau das gefällt mir ;),darum habe ich den Thread mal hoch geholt ..eine sicherere Looser/Pleiteaktie gibt es ja kaum noch ;);)denkt man

Antworten
maggusm:

warten auf Einstieg

 
12.03.06 14:41
Ich warte schon über ein Jahr darauf, dass es günstig ist einzusteigen. Der Preis ist aber immer noch viel zu hoch. Lalapo hat völlig Recht, wenn man unter die ersten fünf kommen würde (und das nicht nur diese Saison!), würde es nur noch halb so schlimm aussehen ...

aber:
...
                    §
         5§VfB Stuttgart 25 7 14 4 27:22 5 35
...

        10§Borussia Dortmund 25 7 10 8 29:29 0 31
...
                    §
        16§1. FC Kaiserslautern 24 6 6 12 34:51 -17 24

so toll siehts halt wirklich nicht aus
Antworten
maggusm:

jau, heute gewonnen immerhin

 
18.03.06 22:27
wenn die Aktie bei 90 cent ist (entspricht dem Buchwert), werd ich auch als Aktionär Fan vom BVB. Hoffentlich schaffe mer de Uefa Cup
Antworten
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