BÖRSE am MORGEN


Thema
abonnieren
Beiträge: 4
Zugriffe: 453 / Heute: 1
Happy End:

BÖRSE am MORGEN

 
01.03.02 08:42

Wall Street verdirbt die Party


Dax mit Verlusten gesehen

Hatte die Wall Street während der europäischen Handelszeiten noch die freundlichen Konjunkturdaten in den USA gefeiert, und den Dax damit über die Marke von 5.000 Punkten gehievt, ging's im späten Handel mit den Aktien wieder in die Verlustzone. Der Chipsektor hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Umsatz verbucht als es die Analysten erwartet hatten. Zudem rechnet der Branchenverband auch für 2002 mit rückläufigen Daten. Diese Meldung sorgte für Ernüchterung inmitten der Konjunkturparty. Daher dürfte der Dax am Freitagmorgen zunächst mit Verlusten notieren.

Konjunktur spricht gegen Renten

Schwache Vorlagen aus den USA liefern keine guten Vorgaben für den europäischen Rentenmarkt. Die guten Konjunkturdaten vom Donnerstag ließen dort die Hoffnung auf eine baldige Erholung der Wirtschaft aufleben. Am Donnerstag hatte der Bund-Future mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent auf 107,77 Prozent eine Verschnaufpause im kurzfristigen Abwärtstrend eingelegt. Langfristig befindet er sich immer noch - wenn auch nur noch haarscharf - in einem Aufwärtstrend.

Euro im Fernen Osten bei impulslosem Handel kaum verändert

Der Euro hat sich am Freitag an den Märkten des Fernen Ostens bei impulslosem Handel kaum verändert. Händler in Tokio sprachen von geringen Umsätzen, wobei sich die Gemeinschaftswährung in nur engen Kursspannen bewegt habe. Neue Anregungen könnte der Euro von den am Vormittag anstehenden Daten des Reuters-Einkaufsmanagerindex für Deutschland und die Euro-Zone sowie dem am Nachmittag erwarteten Index des Verbrauchervertrauens der Universität von Michigan erhalten, hieß es. Gegen 06.30 Uhr MEZ wurde der Euro mit 0,8678/83 nach einer Schlussnotiz am Vorabend in New York von 0,8687/91 Dollar gehandelt. Zur japanischen Währung kostete die Gemeinschaftswährung 115,96/01 Yen. Die US-Valuta notierte mit 13,59/64 (133,61/69) Yen.

Aktien Tokio schließen sehr fest

Sehr fest haben die Aktienkurse in Tokio den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index erhöhte sich um 2,1 Prozent auf 10.812,00 Yen. Händler begründeten die Aufschläge mit Käufen ausländischer Investoren im Vorfeld der für den 6. März erwarteten Verschärfung der Shortselling-Regeln durch die Regierung. In der kommenden Woche sollten die aktuellen Gewinne zunächst verteidigt werden können, da das Shortcovering anhalten dürften, meint Analyst Masatoshi Kikuchi von Merrill Lynch.

Aktien Hongkong am Mittag leichter

Leichter präsentieren sich die Aktienkurse am Freitagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Der Hang-Seng-Index (HSI) reduziert sich bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte um 0,7 Prozent auf 10.405,35 Punkte. Der HSI befinde sich weiter in einem Abwärtstrend Richtung 10.000 Punkte, sagt ein Händler. Besonders Gewinnmitnahmen beim Schwergewicht HSBC belasteten. Der Titel hatte am Vortag überdurchschnittlich zugelegt. Vorschläge eines Regierungsausschusses für Änderungen der Steuergesetze sieht er dagegen nicht als Grund für die Abgaben. Die Vorschläge stimmten mit den Marktgerüchten der vergangenen Wochen überein und seien in vielen Titeln längst eingepreist.

Nach US-Börsenschluss

Auf leichten Erholungskurs gingen die amerikanischen Aktien nachbörslich. Der Future auf den S&P 500 stieg 1,80 Punkte auf 1.108,70 Zähler und der Future auf den Nasdaq 100 legte 1,50 Zähler auf 1.362 Stellen zu. Unter Druck standen die Titel von Protein Design Labs, die einen Verlust für das laufende Jahre ankündigten. Die Aktien verbilligten sich um acht Prozent auf 14,60 Dollar. Sun Microsystems legten vier Cents auf 8,55 Dollar zu und Microsoft 16 Cents auf 58,50 Dollar. Novell büßten zehn Cents auf 3,99 Dollar ein, nachdem das Unternehmen die Umsatzprognosen gesenkt hat.

Halbleiteraktien sorgen für Verluste an der Nasdaq

Kursverluste bei den Halbleiterwerten haben die Technologiebörse Nasdaq am Donnerstag deutlich in die Minuszone gedrückt. Überraschend starke US-Konjunkturdaten hätten demgegenüber die Blue Chips vor größeren Verlusten bewahrt, sagten Händler. Der Dow Jones schloss 0,21 Prozent tiefer auf 10.106,13 Punkten. In der Spitze hatten die Standardwerte zuvor um rund ein Prozent zugelegt. Der Nasdaq-Index bröckelte nach zunächst positivem Start 1,16 Prozent auf 1.731,52 Zähler ab. Der breiter gefasste S&P 500-Index verlor 0,28 Prozent auf 1.106,73 Punkte.

Die Halbleiterwerte seien vor allem von der Mitteilung des Branchenverbandes SEMI belastet worden, sagten Händler. Der Verband hatte mitgeteilt, die Umsätze der Hersteller von Teilen für die Chipindustrie seien im vergangenen Jahr um 41 Prozent eingebrochen. Diese Zahl übertraf vorläufige Angaben vom Dezember und bedeutet den bisher deutlichsten Jahresrückgang. Für das laufende Geschäftsjahr 2002 erwarten Analysten einen weiteren Rückgang der Umsätze um 20 bis 25 Prozent. Die Titel des Chipkonzerns Intel büßten rund 4,5 Prozent auf 28,55 Dollar ein.

Auch negative Unternehmensnachrichten hätten die Technologiewerte gedrückt, sagten Börsianer. Die Aktien des Computerherstellers Gateway brachen rund zehn Prozent auf 4,60 Dollar ein. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, die Verluste im ersten Quartal könnten höher als erwartet ausfallen und die Rückkehr in die Gewinnzone könne sich um ein Jahr verschieben. Die Titel von Genesis Microchip verloren rund 42 Prozent auf 23,49 Dollar. Das Unternehmen habe zwar seine Finanzprognosen bekräftigt, sagten Händler. Die Hoffnung auf eine Verbesserung der Prognosen durch die jüngste Akquisition hätten sich jedoch nicht erfüllt.

Positive Prognosen von Dow-Unternehmen wie United Technologies und die US-Konjunkturdaten hätten dagegen den Dow-Jones-Index vor größeren Verlusten bewahrt, sagten Händler. Im frühen Geschäft hätten die US-Konjunkturdaten für positive Stimmung gesorgt, sagten Händler. Das US-Handelsministerium hatte seine Schätzung für das Wachstum der US-Wirtschaft im Schlussquartal 2001 unerwartet kräftig nach oben revidiert. In Chicago hatte die Vereinigung der Einkaufsmanager einen deutlich über den Prognosen liegenden Anstieg ihres viel beachteten Konjunkturbarometers veröffentlicht.

US-Anleihen schließen sehr schwach nach US-Konjunkturdaten

Sehr schwach präsentierten sich die US-Staatsanleihen am Donnerstag im späten Handel in New York nach deutlich über den Erwartungen ausgefallenen US-Konjunkturdaten. Zehnjährige Staatspapiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent verloren 17/32 auf 99-28/32 und rentierten mit 4,887 Prozent, nach 4,827 Prozent am Mittwoch. Der Longbond mit einem Kupon von 5-3/8 Prozent gab um 1-3/32 auf 99-2/32 nach, die Rendite kletterte von 5,409 auf 5,437 Prozent. “Die Daten deuten auf eine Erholung der US-Konjunktur hin“, erklärte David Coard von Williams Capital Group. “Wenn die Aussagen von Greenspan am Vortag nicht so zurückhaltend gewesen wären, hätte der Markt sicher noch ein größeres Minus verzeichnet“, fügte er hinzu.

Die besser als erwartet ausgefallenen Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowie zum Einkaufsmanager-Index Chicago waren Hauptgrund für die Abschläge bei den Anleihen. Wie das US-Handelsministerium berichtete, erhöhte sich das BIP um annualisiert 1,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 0,8 Prozent gerechnet, nachdem das Handelsministerium in einer ersten Schätzung eine Rate von 0,2 Prozent gemeldet hatte.
 
Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters


BÖRSE am MORGEN 594519www.faznet.de/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...D}&mode=picture" style="max-width:560px" >


Medienschau


Unternehmensnachrichten

Notfallplan für MobilCom

Das Wirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein arbeitet nach einem Bericht des “Handelsblatt“ (Freitagausgabe) offenbar an einem Notfallplan für die MobilCom. Demnach soll die Landesbank Schleswig-Holsten (LB Kiel) kurzfristig als Partner bei MobilCom einsteigen, falls Großaktionär France Telecom sich zurückzieht, erfuhr die Zeitung aus Kreisen der Landesregierung. Die Landesregierung reagiere damit auf den eskalierenden Streit zwischen dem deutschen Mobilfunkanbieter und France Telecom. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen soll die französische Regierung den halbstaatlichen Telekomkonzern aufgefordert haben, die Beziehung zu MobilCom zu beenden. (Handelsblatt, S. 1)

Texas Instruments-Gebot dürfte Condat-Aktien explodieren lassen

Texas Instruments hat heute die Absicht bekanntgegeben, den Aktionären der Condat AG ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zu unterbreiten. Texas Instruments wird den Aktionären für den Erwerb der Anteile einen Preis von 12,00 Euro je nennwertlose Inhaberaktie mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR bieten. Vorstand und Aufsichtsrat halten das Angebot für fair und angemessen und werden den Aktionären die Annahme empfehlen. (Ad-hoc)

EADS rechnet mit Kapazitätsabbau in Deutschland

Der Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co (EADS) rechnet nach einem Bericht der Tageszeitung “Die Welt“ angesichts fehlender inländischer Rüstungsaufträge mit dem weiteren Abbau von Produktionskapazitäten in Deutschland bis hin zu Werksschließungen sowie dem Verlust technologischer Kompetenz. “Wenn hier wichtige Aufträge weiter ausbleiben, kann man nicht Werke in Frankreich schließen“, wird EADS-Rüstungschef Thomas Enders zitiert. (Die Welt, S. 15)

Lockheed erhält Auftrag über 12,7 Milliarden Dollar

Lockheed Martin hat nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums einen Auftrag für die Betreuung von F-16-Kampfjets für 16 andere Länder über 12,7 Milliarden Dollar (rund 14,6 Milliarden Euro) erhalten. Die Vertragsdauer belaufe sich auf 23 Jahre, teilte das Pentagon am Donnerstag weiter mit. Zu den Leistungen im Rahmen des so genannten „Falcon 2020"-Programms gehören ingenieurtechnische Dienste, technische Unterstützung und die Integration von Waffensystemen. Zu den Ländern, die die F-16-Jets benutzen, zählen den Angaben zufolge unter anderem Belgien, Dänemark, die Niederlande, Norwegen, Griechenland, Israel, Ägypten, Thailand und die Türkei. (Reuters)

AMR erwartet beträchtliche Verluste für erstes Quartal 2002

Der US-Konzern AMR, Muttergesellschaft der größten US-Fluggesellschaft American Airlines, geht nach eigenen Angaben davon aus, im ersten Quartal und wahrscheinlich auch im gesamten Geschäftsjahr 2002 als Folge der Anschläge vom 11. September einen „beträchtlichen“ Verlust zu verzeichnen. „Auf Grund der hohen Unsicherheit ist das Unternehmen zurzeit nicht in der Lage, eine Prognose für das Gesamtjahr 2002 abzugeben", teilte AMR am Donnerstag in ihrem jährlichen Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC weiter mit. Analysten erwarten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge bei AMR für das Gesamtjahr 2002 durchschnittlich einen Verlust von vier Dollar je Aktie. (Reuters)

Novell überrascht mit Gewinn

Der US-Hersteller von Netzwerksoftware Novell hat entgegen den Prognosen von Analysten im abgelaufenen Geschäftsquartal schwarze Zahlen geschrieben. Für das laufende Quartal kündigte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss zugleich aber niedrigere Umsätze wegen einer erwarteten weiteren Verschlechterung im Bereich IT-Beratung an.
Die Novell-Aktie fiel nach dem Ausblick im nachbörslichen Geschäft auf 3,85 Dollar nach einem Schlusskurs im offiziellen Nasdaq-Handel von 4,09 Dollar. Novell teilte mit, der Reingewinn habe im ersten Geschäftsquartal (zum 31. Januar) 8,4 Millionen Dollar oder zwei Cent je Aktie betragen, verglichen mit einem Nettoverlust von 7,8 Millionen Dollar oder zwei Cent je Aktie im Vorjahresquartal. Die Kostenkontrolle und die Übernahme von des IT-Beraters Cambridge Technology Partners hätten zu diesem Ergebnis beigetragen, teilte Novell weiter mit. Der Umsatz sei auf 271,1 (Vorjahreszeitraum 245) Millionen Dollar gestiegen. (Reuters)

BNP-Quartalsgewinn gestiegen

BNP-Paribas konnte den Nettogewinn im vierten Quartal trotz höherer Rückstellungen um mehr als 19 Prozent auf 866 (726) Millionen Euro steigern. Profitiert hat die größte börsennotierte Bank Frankreichs nach eigenen Angaben vom Freitag von ihren Maßnahmen zur Straffung der Kosten. Zudem hätten sich die Bereiche Retail, Corporate sowie Investment-Banking gut entwickelt. Im Gesamtjahr wurde ein Nettogewinn von 4,02 (4,12) Milliarden Euro erzielt. Er lag damit leicht über den Prognosen der meisten Analysten. Das Institut sei damit weiter eine der profitablesten Banken in der Euro-Zone, hieß es. (vwd)

Fiat rutschte 2001 in die Verlustzone

Fiat ist 2001 wie erwartet erstmals seit 1993 in die Verlustzone gerutscht und rechnet auch für das laufende Jahr mit schwierigen Marktbedingungen. Nach Sonderbelastungen von 850 Millionen Euro fiel den Angaben zufolge 2001 ein Konzernverlust von 791 Millionen Euro an, verglichen mit einem Gewinn von 578 Millionen Euro im Vorjahr. Im Dezember hatte Fiat einen Verlust von rund 800 Millionen Euro vorausgesagt. Der operative Gewinn brach im Konzern auf 318 (Vorjahr 855) Millionen Euro ein. Der Gruppenumsatz stagnierte bei 58 (57,55) Milliarden Euro. Die Auto-Sparte verzeichnete einen operativen Verlust von 549 Millionen Euro nach einem Gewinn von 44 Millionen Euro im Jahr 2000 und verbuchte einen Umsatzrückgang von 3,6 Prozent. (Reuters)

Klöckner besitzt noch genügend liquide Mittel

Klöckner verfügt angeblich noch über ausreichende liquide Mittel. Wie die “Financial Times Deutschland“ (FTD - Freitagausgabe) unter Berufung auf Kreise des Klöckner-Controllings berichtet, beläuft sich die aktuelle Liquidität des Stahlhandelskonzerns auf eine Summe im “mittleren zweistelligen Millionenbereich“. Ein Unternehmenssprecher habe dies nicht kommentieren wolle, da es sich um interne Informationen handele. Er dementierte jedoch einen Zeitungsbericht, dem zufolge in der Klöckner-Zentrale bereits 200 Millionen bis 250 Millionen Euro fehlen.  “Das stimmt definitiv nicht“, sagte er. Aus bislang unbekannten Gründen sind aus den Kassen des weltweit größten unabhängigen Werkstoffhändlers rund 120 Millionen Euro verschwunden. Klöckner wurde im Oktober 2001 vom britischen Stahlhändler Balli Group übernommen. (FTD, S. 3)

Neue Turbulenzen bei der Bankgesellschaft Berlin

Die Bankgesellschaft Berlin befindet sich in neuen Turbulenzen. Wie die “Berliner Zeitung“ (Freitagausgabe) berichtet, steht der Rückzug von Fritz Salditt vom Aufsichtsratsvorsitz der Immobiliendienstleistungstochter IBAG unmittelbar bevor. Sowohl die IBAG als auch Salditt selbst hätten dies gegenüber dem Blatt bestätigt, heißt es weiter. Salditt zufolge erfolge der Amtsverzicht freiwillig und stehe in keinem Zusammenhang mit der Kritik daran, dass er sein Aufsichtsratsmandat dazu genutzt habe, sich persönlich zu Lasten der Bankgesellschaft Zusatzeinkünfte zu sichern. (vwd)

Sunways-Chef legt Amt zum 31. März nieder

Der Vorstandschef des Konstanzer Solarzellenherstellers Sunways AG, Franz Heim, legt nach Unternehmensangaben sein Amt zum 31. März nieder. Die am Neuen Markt gelistete Firma gab in der Nacht zum Freitag persönliche Gründe für diesen Schritt an. Heim bleibe Sunways weiter als Berater und Großaktionär verbunden. (Ad-hoc)

Condomi mit Umsatzplus

Condomi hat den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im ersten Halbjahr 2001/2002 um 37,5 Prozent auf 3,3 (2,4) Millionen Euro gesteigert. Wie das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mitteilte, erhöhten sich die Umsatzerlöse um 22 Prozent auf 13,1 (10,7) Millionen Euro. Trotz erhöhter Abschreibungen auf Grund der Investitionen im Zusammenhang mit der planmäßigen Kapazitätserweiterung am Standort Erfurt wurde ein EBIT auf Vorjahresniveau (1,6 Millionen Euro) erzielt. Im laufenden Quartal hat Condomi der Mitteilung zufolge für das Jahr 2002 im Vergleich zum Vorjahr zusätzliche Aufträge über die Lieferung von 124,3 Millionen Kondomen erhalten. (Ad-hoc)

Augusta Technologie - Umsatz 2001 um rund ein Drittel gestiegen

Die Beteiligungsgesellschaft Augusta Technologie AG hat im Geschäftsjahr 2001 ihren Umsatz um rund ein Drittel gesteigert. Auf Basis des vorläufigen und ungeprüften Jahresabschlusses betrage der Umsatz 277,1 Millionen Euro nach 204,3 Millionen Euro im Jahr 2000, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in einer Pflichtveröffentlichung mit. Der Unternehmensgewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) habe sich auf rund 27 Millionen Euro belaufen. Eine Vergleichszahl zum Vorjahresergebnis gab das Unternehmen nicht an. (Ad-hoc)

buch.de internetstores plant Wechsel in den Geregelten Markt

Der am Neuen Markt notierte Internetbuchhändler buch.de internetstores AG will nach eigenen Angaben in den Geregelten Markt wechseln. buch.de internetstores sei überzeugt, dass der Neue Markt mit seinem aktuellen Regelwerk und Rahmenbedingungen für das Unternehmen nicht mehr das ideale Umfeld wie zum Börsengang im Jahre 1999 biete, teilte die Firma am Donnerstagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit. (Ad-hoc)

Wirtschaftsnachrichten

Preise im Großraum Tokio den 30. Monat in Folge gefallen

Der Deflationsdruck im Großraum Tokio hat sich im auch im Februar fortgesetzt. Wie die Regierung am Freitag berichtete, lag der Verbraucherpreisindex in saisonal nicht bereinigter Rechnung um 1,7 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Januar wurde ein Minus von 0,4 Prozent verzeichnet, saisonbereinigt ergab sich ein Rückgang von 0,2 Prozent. In der Kernberechnung, die die Preise für frische Nahrungsmittel nicht berücksichtigt, lag die Jahresrate bei unbereinigt minus 0,9 Prozent.  Gegenüber dem Vormonat wurde ein Rückgang der Preise um 0,1 Prozent registriert. (vwd)

Brasilianische Wirtschaft gleitet in Rezession ab

Brasilien, die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas, ist im Schlussquartal 2001 in die Rezession geraten. Dies sei unter anderem auf Energieengpässe und hohen Zinssätze zurückzuführen, teilte das Brasilianische Statistikinstitut (IBGE) am Donnerstag mit. Im Vergleich zum dritten Quartal schrumpfte das brasilianische Bruttoinlandsprodukt den Angaben zufolge im Schlussquartal um 1,67 Prozent. Dies sei der dritte Quartalsrückgang in Folge gewesen. „Technisch ausgedrückt befinden wir uns in einer leichten Rezession", erläuterte Carlos Kawall, Chefvolkswirt der Citibank in Sao Paulo. Im Gesamtjahr 2001 ging das Wachstum der brasilianischen Wirtschaft auf 1,51 Prozent zurück nach 4,36 Prozent im Vorjahr. (Reuters)

Gruß
Happy End
Antworten
Wikinger:

meine geldbörse am morgen!

 
01.03.02 08:54
da ist ein stark abnehmender trend in sicht.

hey happy um 6.14uhr schon die ersten news reingestellt.
mannomann da hab ich mich noch mal rumgedreht.
was bringt dich so früh raus?

BÖRSE am MORGEN 594542gfx.finanztreff.de/images/tw/11.gif" style="max-width:560px" > mfg wikinger BÖRSE am MORGEN 594542gfx.finanztreff.de/images/tw/11.gif" style="max-width:560px" >
Antworten
Happy End:

Damit Ihr gut informiert in den Tag startet,

 
01.03.02 08:58
bin ich Euer Info-Sklave *lol*
Antworten
Happy End:

Deutsche Bank im Visier

 
01.03.02 09:18
Eine von der Deutschen Bank organisierte Investorenkonferenz erregt die Gemüter in Frankfurt und sorgt für heftige Kursschwankungen. Die Vorgaben aus den USA sind trotz guter Konjunkturdaten schwach.

Frankfurt am Main - Die deutschen Aktienmärkte könnten zum Wochenschluss leicht schwächer in den Handel starten. Im späten Donnerstagshandel sind die amerikanischen Börsen ins Minus gerutscht, obgleich zuvor überraschend gute Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Händler machten für die Kursrückgänge Gewinnmitnahmen verantwortlich.
   
In Frankfurt steht eine von der Deutschen Bank ausgerichtete nichtöffentliche Investorenkonferenz im Blickpunkt. Nach einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Papier hatte die Deutsche Bank  auf dem Treffen den Verkauf weiterer Beteiligungen angekündigt. Die Erlöse könnten für einen denkbaren Aktienrückkauf eingesetzt werden.

Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) hat inzwischen wegen dieser Konferenz Ermittlungen eingeleitet. Das BAWe untersuche dabei, was die an der Konferenz beteiligten Firmen präsentiert und gesagt haben. Es seien lediglich hundert internationale Analysten und Fondsmanager eingeladen worden. "Dieser kleine Kreis erhält Informationen, die kursbewegend sind", so ein Börsenhändler. Nach positiven Aussagen der Vorstände auf eben dieser Konferenz seien die Kurse stark gestiegen. Auf der Konferenz in Frankfurt nehmen nahezu alle Dax-30-Konzerne und viele Unternehmen vom Neuen Markt teil. Am heutigen Freitag stellen sich hauptsächlich Neue-Markt-Unternehmen vor.

Der Berliner Pharmakonzern Schering  legt an diesem Freitag seine Bilanz für das Jahr 2001 vor. Nach vorläufigen Zahlen von Anfang Februar steigerte der Weltmarktführer für Antibabypillen seinen Jahresüberschuss um 24 Prozent auf 418 Millionen Euro. Der Umsatz legte um acht Prozent auf 4,84 Milliarden Euro zu. Für 2002 rechnet Schering mit dem siebten Rekordjahr in Folge. Der Jahresüberschuss und das operative Ergebnis sollen zweistellig, der Umsatz im hohen einstelligen Bereich zulegen. Mit Spannung wird erwartet, ob Vorstandschef Hubertus Erlen Einzelheiten zu der angekündigten Firmenübernahme im Wert von mehr als 500 Millionen Dollar bekannt gibt. Mit dem Verkaufserlös aus der Beteiligung am Pflanzenschutzhersteller Aventis CropScience will Schering in weitere junge Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen einsteigen.

In Essen werden heute mehr als 5000 Aktionäre zur dritten ordentlichen Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG  erwartet. Aktionärsvertreter haben angekündigt, den Vorstand unter anderem nach der zukünftigen Strategie des Stahl- und Industriegüterkonzerns befragen zu wollen. Aus dem Kreis der Anleger wird sich Konzernchef Ekkehard Schulz auch Fragen zum Effizienzsteigerungsprogramm "ThyssenKrupp best" sowie zum Bau der Transrapid-Strecke bei Schanghai gefallen lassen müssen. Der Konzern beschäftigt weltweit in 70 Ländern über 191.000 Menschen. 282.000 Privatanleger halten 22 Prozent des Kapitals, rund 10.000 institutionelle Anleger die restlichen 78 Prozent.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--