www.heise.de/news/...?wt_mc=rss.red.ho.ho.rdf.beitrag.beitrag
Finanzergebnis polstert das Quartal ab
Im dritten Vierteljahr sank der Konzernumsatz um 5,8 Prozent auf 30,45 Milliarden Euro, das EBIT um 29,7 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Dass das Ergebnis vor Steuern mit 2,08 Milliarden Euro nur um 10,6 Prozent zurückging, liegt am Finanzergebnis: Es stieg von 68 auf 494 Millionen Euro, vor allem dank positiver Bewertungseffekte bei Zinssicherungsgeschäften. Unterm Strich blieben 1,45 Milliarden Euro Überschuss, 14,7 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Das Autogeschäft allein kam auf ein EBIT von 901 Millionen Euro, knapp 40 Prozent weniger als im Vorjahresquartal; die Marge fiel von 5,2 auf 3,4 Prozent. Gestützt hat eine Einigung mit den Zulieferern Aumovio und Continental im Gewährleistungsfall des integrierten Bremssystems (IBS), deren Höhe BMW nicht beziffert. Das Ergebnis schmälerten Zölle und BBA-Abschreibungen, Währungseffekte von rund 100 Millionen Euro sowie ein um etwa 600 Millionen Euro schlechterer Saldo aus Volumen, Modellmix und Preisen. Laut Mertl lag das vor allem an China und dem Preisdruck in mehreren Märkten.
China bricht ein, Neue Klasse läuft an
Insgesamt lieferte die BMW Group im Quartal 551.075 Fahrzeuge aus, 6,3 Prozent weniger als im Vorjahr. In China ging der Absatz um 24,8 Prozent auf 114.355 Autos zurück, bei einem fast ebenso stark geschrumpften Gesamtmarkt. Europa (+2,7 Prozent auf 235.628) und die USA (+2,5 Prozent auf 106.741) legten laut BMWs Vertriebsmeldung zu. 110.257 batterieelektrische Autos (BEV) machten rund 20 Prozent aller Auslieferungen aus, in Europa lag der BEV-Anteil bei 34,7 Prozent.