hmm also ich meinte das etwas anders, habe auch den falschen Link ausversehen eingefügt
also Bitcoin vertreiben bedeutet imho Bitcoins verkaufen an einem Marktplatz wie z.B. Bitcoin.de?
wenn das tatsächlich so zutrift(ich bin kein Jurist), wären sämtliche Arbitragemöglichkeiten für deutsche hinfällig, es sei denn man beschränkt sich auf kleines Umsatzvolumen übers Gesamte Jahr verteilt!
www.frank-schaeffler.de/tag/bitcoin/
Auszug aus dem Interview mit Ariva.de
ARIVA.DE: In der Antwort auf Ihre Anfrage stellt das Ministerium klar, dass für Umsätze von Bitcoins eine Umsatzsteuerbefreiung nicht in Betracht kommt. Jeder, der Bitcoins vertreibt, muss demnach Umsatzsteuer zahlen. Ist das für Sie nachvollziehbar?
Schäffler: Es passt zumindest in die aktuelle Steuerwelt. Die Umsatzsteuer betrifft den gewerblichen Handel mit Bitcoins. Wenn Sie nicht mit Bitcoins handeln, zahlen Sie keine Umsatzsteuer. Sie erinnern sich vielleicht an die Fälle von privaten Ebay-Händlern, die dann vom Finanzamt als umsatzsteuerpflichtig eingestuft wurden, weil sie eine bestimmte Schwelle überschritten. So wird es nun auch bei Bitcoins gehandhabt. Besser wäre es jedoch, wenn das Institut des “gesetzlichen Zahlungsmittels” abgeschafft würde und verschiedene Währungen im Wettbewerb stünden. Dazu passt dann keine steuerliche Diskriminierung privaten Geldes gegenüber staatlichem Geld.