”philipo: Kann man so sehen, denn ...... keiner kennt die Zukunft.
--> insofern ist alles Hoffnung (Gold, Aktien, Bitcoin, Immobilien, Schulden, Zinsen, ...)
Ich meine, dass die allermeisten Argumente für Bitcoin sprechen (kein Gegenparteirisiko, kein intrinsicher Wert [ist tatsächlich ein Vorteil!], kein Management-Risiko, nicht zentral gesteuert, kein politisches Risiko, ... einfache Verwahrung, billige Verwahrung, leichte Transportierbarkeit, leichte Teilbarkeit, ...).
Insofern müsste sich Bitcoin durchsetzen.
... und das hat Bitcoin tatsäch auch schon --> denn überlege mal: von einem Asset, das wenige Cents wert war, hat es sich zu einem mehreren tausend Dollar Asset entwickelt.
Mehr und mehr Teilnehmer erkennen das.
Das Problem besteht doch eher darin, dass die allermeisten Argumente, die angeblich für Bitcoin sprechen, gegen nichts anderes sprechen. Man redet gerne von Vorteilen, vergisst dabei aber, dass es Vorteile gegenüber heißen müsste. Ja, eine Aktie besitzt Managementrisiko. Na und, davon profitiert Bitcoin 0,0. Ja, Bitcoin hat per se kein Managementrisiko. Das hat den Bitcoinkurs aber in der Vergangenheit nicht davon abgehalten, um 70/80 Prozent abzuschmieren. Oder anders ausgedrückt, Bitcoin braucht per se gar kein Managementrisiko um abzukacken. Was hier passiert ist ein großes Bla, basierend auf viel Interpretation, Hoffnung und Verklärung der Realität. Inhaltlich kann man jeden Vorteil, jedes Argument locker flockig entkräften.