So könnte Bitcoin profitieren
In dieser Situation sind jedoch nicht nur negative Effekte zu erwarten. Denn ein geringerer Handelsüberschuss bedeutet nicht nur weniger Exporteinnahmen, sondern kann auch Auswirkungen auf die Kapitalflüsse in die USA haben. Wenn andere Länder weniger Waren in die USA verkaufen, verdienen sie auch weniger US-Dollar – und investieren entsprechend weniger in US-Vermögenswerte wie Staatsanleihen. Damit sinkt die Nachfrage nach US-Staatsanleihen aus dem Ausland, obwohl der Finanzierungsbedarf des Staates gleich bleibt oder sogar steigt. Sollte sich dieser Trend verstärken, müsste möglicherweise die US-Notenbank einspringen, um die Anleihemärkte zu stabilisieren – etwa durch verstärkte Käufe von Staatsanleihen. Das würde die Rolle der Fed als Käufer letzter Instanz erneut stärken und könnte langfristig die geldpolitischen Spielräume zusätzlich belasten.
bitcoin-kurier.de/...zoelle-bitcoin-koennte-die-rettung-sein/
Für Bitcoin könnte dieses Szenario ein positiver Impuls sein. Denn wenn die US-Notenbank gezwungen ist, verstärkt in den Markt einzugreifen und die Geldmenge auszuweiten, wächst das Bewusstsein für die Schwächen eines schuldenbasierten Währungssystems. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen in den US-Dollar als stabile Wertaufbewahrung. Bitcoin hingegen ist auf 21 Millionen Einheiten begrenzt und steht damit symbolisch für Knappheit und geldpolitische Neutralität. Auch institutionelle Investoren könnten in einem solchen Umfeld verstärkt nach alternativen Anlagen suchen, um sich gegen Inflation und staatliche Eingriffe abzusichern. Damit rückt Bitcoin stärker ins Blickfeld – nicht nur als Spekulationsobjekt, sondern als potenzieller Wertspeicher in einem zunehmend instabilen wirtschaftlichen Umfeld.
Don´t feed the trolls :-)
Nach dem Bärenmarkt ist vor dem nächsten Bullrun. Schlauer durch Aua