Zukunft mehr
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Die Krypto-Verfechter verweisen immer wieder auf das marode Fiat-System, in dem ständig neue Scheinchen gedruckt werden, wodurch Währungen wie Dollar und Euro kontinuierlich an Wert verlieren.
Sie argumentieren, dass das beim Bitcoin nicht passieren kann, denn dieser ist auf 21 Millionen Stück begrenzt. Doch dieser vermeintliche Vorteil ist es, der ihm zum Verhängnis werden wird. Wenn Fiat-Währungen untergehen, wie es sich die Bitcoin-Maximalisten erhoffen, spätestens dann hat auch das letzte Stündlein für den BTC geschlagen.
Vor jedem wirtschaftlichen Vorhaben muss ein Unternehmer die Rentabilität kennen. Dazu gehören neben den Inputkosten auch der Endverkaufswert des Produktes. Wenn aber keiner weiß, wie sehr der Wert des Bitcoins zunimmt, dann ist es nahezu unmöglich, die Wirtschaftlichkeit eines Kredits zu ermitteln und das damit einhergehende Risiko zu bewerten. Niemand würde mehr Investitionen in die Realwirtschaft tätigen.
Der Bitcoin kann die für ein Zahlungsmittel essenziellen Funktionen nicht bieten, was laut Macleod keinem der BTC-Verfechter bewusst zu sein scheint. Es sind aber nicht nur die praktischen Anwendungsfälle, denen die Kryptowährung nicht gewachsen ist, sondern auch rechtliche Aspekte, die dagegen sprechen, dass der BTC Fiat-Währungen ersetzen kann.
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