Geheimtreffen in Sichuan: Warum China Bitcoin Mining nun doch nicht verbieten will
Das Geschäft mit dem Mining ist einfach zu lukrativ. Anders ist es nicht zu erklären, dass Miner entgegen der pessimistischen Berichterstattung der letzten Wochen wohl doch eine Zukunft in China haben. Wir berichten exklusiv.
Nachdem die chinesische Regierung Bitcoin Minern im Mai das Leben abermals schwer gemacht hatte, bahnen sich Lockerungen an. Denn offenbar plant ein Konglomerat aus Regierungs-, Mining- und Energie-Branchenvertreter:innen die Schaffung von Regulierungsstandards für die Bitcoin-Industrie in China. Dies hat BTC-ECHO im exklusiven Gespräch mit Peter Marggaff erfahren. Marggraff ist Managing Director der Crypto Supply GmbH, eines deutschen Vertriebes und Hosting-Services für Mining Rigs.
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Geheimtreffen in Sichuan: Warum China Bitcoin Mining nun doch nicht verbieten will
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Warum China Bitcoin Mining nun doch nicht verbieten will
David Scheider
von David Scheider
Am 5. Juni 2021 | 08:00 · Lesezeit: 4 Minuten
Staudamm in China
Quelle: Shutterstock
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Das Geschäft mit dem Mining ist einfach zu lukrativ. Anders ist es nicht zu erklären, dass Miner entgegen der pessimistischen Berichterstattung der letzten Wochen wohl doch eine Zukunft in China haben. Wir berichten exklusiv.
Nachdem die chinesische Regierung Bitcoin Minern im Mai das Leben abermals schwer gemacht hatte, bahnen sich Lockerungen an. Denn offenbar plant ein Konglomerat aus Regierungs-, Mining- und Energie-Branchenvertreter:innen die Schaffung von Regulierungsstandards für die Bitcoin-Industrie in China. Dies hat BTC-ECHO im exklusiven Gespräch mit Peter Marggaff erfahren. Marggraff ist Managing Director der Crypto Supply GmbH, eines deutschen Vertriebes und Hosting-Services für Mining Rigs.
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“Die chinesische Regierung hatte am 2. Juni zu einem Treffen mit Vertreter:innen aus der Mining-Branche geladen – das ist gesichert.” Dabei soll es um einen geregelten Umgang mit Strom für das Bitcoin Mining gegangen sein. Marggraff, selbst Experte für den Betrieb von Rigs, steht in engem Kontakt mit einem Teilnehmer an dieser Konferenz, der namentlich nicht genannt werden will. Marggraff zufolge betreibt der Kontakt “über 10.000 Rigs in China” und ist daher einer der führenden Stakeholder in der Causa.
Der Energiemix macht’s
Aus unserem Gespräch ergab sich, dass der Mining Ban vor allem aus Erfahrungen mit “schmutzigen” BTC-Minen in der Inneren Mongolei erwachsen sei. Schließlich stamme ein Großteil des dort produzierten Stroms aus Kohlekraft, einer Energiequelle, die sehr CO2-intensiv ist und daher zum Klimawandel beiträgt. Das Mining in China pauschal zu verbieten, könnte aber ein Schnellschuss gewesen sein, den die Regierung nun rückgängig machen will.
“Was ich wahrgenommen habe, ist, dass die chinesische Regierung das dreckige Image des Minings loswerden will und die Miner aus der Inneren Mongolei rausschmeißen möchte”, so Marggraff.
Erneuerbares Krypto-Mining wolle man aber nach wie vor zulassen, heißt es aus Teilnehmer:innen-Kreisen. Denn der Strom aus den wasserreichen Regionen Chinas ist deshalb so günstig, weil es schlicht zu wenige Abnehmer gibt. “Ohne das Mining würde der Strom einfach in den Boden geleitet”, so Marggraff.
Auch hier zeigt sich: Für die Bewertung der Umweltbilanz des Minings von Proof-of-Work-Kryptowährungen ist der Energiemix entscheidend. Denn anders als häufig dargestellt, bedeutet die Stromgewinnung nicht gleich Ausstoß von Treibhausgasen. Wenn BTC etwa durch Wasserkraft gewonnen wird, scheint auch die chinesische Regierung kein Problem damit zu haben.
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