Das Spannende am Btc ist, dass er jeden beliebigen Wert einnehmen könnte. Ob 1 Euro oder 100000 Euro. Die alles entscheidende Frage ist: welcher Wert wäre plausibel? Also was ist der faire Wert? Und da es hierfür keine richtigen Bilanzen gibt, müssen die Argumente der Befürworter als Maßstab dienen.
1) Krypto Währung? In Deutschland maximal nach 1 Jahr Haltefrist. Vorher Steuer! Frage: Muss ich dann über jede Transaktion peinlich Buch führen, damit das Finanzamt es später lückenlos nachvollziehen kann? Wie transparent muss ich sein? Und widerspricht es nicht dem Bitcoin Gedanken? Ab wann macht man sich stafbar? Plus, es gibt heute keine Waren auf dieser Welt, die eine Transaktion in eine andere Währung voraussetzen. (Außer naja, ihr wisst schon) Wir beziehen heute unsere Waren problemlos aus China.
2) Wertspeicher? Nur wenn man an einen langfristigen Erfolg glaubt. Wer vor einem Monat eingestiegen ist, wird das mit dem Wertspeicher vermutlich verneinen. China gibt dem ganzen eine neue Perspektive, oder?
3) Inflationsschutz? Eine Halbierung des Vermögens schafft Btc innerhalb von Tagen. Da muss man nicht 10 Jahre oder mehr Jahre warten. Und nicht jeder Anleger ist vor Jahren eingestiegen. Die Frage ist doch: Ist es jetzt ein Invest!
4) Dezentral? Ja, die Regierungen/Notenbanken der Welt haben keinen direkten Zugriff. Brauchen sie ihn denn? Ein Verbot oder eine konsequente Besteuerung reicht, um den Anlegern zu zeigen, wer tatsächlich die Hosen an hat.
5) "Sicherer Hafen"? Siehe 2,3,4,
Für mich scheinen diese ganze Punkte nichts anderes als Marketing. Im Prinzip vermittelt man den feuchten Traum eines jeden Anlegers. Fette Rendite bei praktisch keinem Risiko. Warum ich im Dip kaufen soll, wenn sich der Kurs im nächsten Jahr eh verzehnfacht, verstehe ich nicht. Ich verstehe auch nicht, wieso man den Neueinsteigern immer vorwirft, zu teuer eingestiegen zu sein. Und nein, ich kritisiere nicht den BTC! Nur die Kommunikation. (Ohne Btc würde ich immernoch auf meinen Wirecard Verlusten sitzen) ^^