...du vernachlässigst in deiner Theorie zwei Dinge.
1. die Bitcoins sind begrenzt - noch mehr als Gold. Somit ist es ein Nachgefragtes - wenn auch virtuelles - Gut.
2. Auch wenn keine neuen Interessenten mehr aufspringen wollen würden, wäre kein Absturz in Sicht - lediglich eine Stagnation und somit immer noch ein Vorteil gegenüber einer von Inflation betroffenen Währung.
Den Effekt einer Blase kann es nur dann geben, wenn niemand mehr an den Wert des Bitcoins glaubt. Dein Vergleich von 2018 hinkt somit extrem, weil damals noch das Vertrauen in den Bitcoin komplett gefehlt hat - heute aber auf höchstem Niveau einzug gefunden hat.
Es müssten also die großen investoren den Glauben in Bitcoin verlieren - was sie aber nicht tun werden, weil sie durch ihn ja den Werterhalt sichern - denen geht es nicht ums schnelle Geld und genau das stabilisiert den Bitcoin langfristig gesehen.
Viel eher ist also zu erwarten, dass am Ende der vorhergesagten Modelle sich der Bitcoin auf einem gewissen Level einpendelt und dann je nach Nachfrage entweder stetig langsam steigt - oder ohne Nachfrage auf diesem Wert stehenbleibt. (ganz wage formuliert)
Ein absturz durch eine geplazte Blase könnte nur entstehen, wenn der Glaube aller verschwindet und das gesamte Kapital in ein anderes Gut investiert wird - aber welches sollte das sein?
Ein Litecoin vielleicht? - das ist meiner Meinung nach eine Unsicherheit - wo ich nicht überzeugt bin, dass man die Gefahr ausschließen kann. Warum sollten nicht viele jetzt auf die Idee kommen statt Bitcoin z.B. den Litecoin zu kaufen - erstens weil er günstiger ist - und zweitens, weil sie vielleicht hier andere Vorteile im System sehen.
Kann das jemand irgendwie erklären?
