Obwohl auch ich analog 2016 nach dem Halving einen Dump befürchte,
siehe meine gemeldeten Beiträge,
finde ich es in der gegenwärtigen Situation aber längs nicht zwingend
und teile daher eher die Sichtweise von Motox!
Die Argumentation von Willy Woo finde ich sogar völlig unplausibel!
Warum sollte der BTC-Preis fallen?
Wenn Willy Woo glaubt, dass die Miner nach der Veranstaltung "nicht mehr die größten Verkäufer von Bitcoin sein werden" ist das eher ein entgegengesetztes Argument!
Börsen die mit BTC-Derivaten handeln gibt es auch heute schon.
Diese haben schließlich in 2018 schon zum Absturz geführt.
Ergo nichts wirklich neues!
Im Gegenteil, wenn diese wie Bakkt,
der Sicherheit wegen ihre Wetten sogar mit "realen Bitcoins" hinterlegen
dann bringt das sogar das so dringlich benötigte frische Kapital in den Bitcoinmarkt!
Durch die Halbierung dürfte auch seine Verwässerungsargumentation nicht greifen.
Wenn Woo argumentiert das wenn
"Benutzer Vermögenswerte kaufen oder verkaufen, jeder Handel abgeglichen wird",
stimmt dass natürlich wiederum.
Denn in der Tat
gibt es für jeden Verkauf, egal wie massiv er ist, einen Käufer auf der anderen Seite.
Das gilt allerdings auch umgekehrt:
gibt es für jeden Kauf, egal wie massiv er ist, muss es auch Verkäufer auf der Gegenseite geben!
Wobei Miner, die ihre Mining-belohnungen verkaufen nach dem Halving halt nur noch die Hälfte im Angebot haben und Knappheit bei gleichbleibender Nachfrage nunmal den Preis eher noch weiter nach oben treiben dürfte! Haben wir übrigens alles schon hier diskutiert. Also auch nichts neues!
Woo zeigt also folgende Situation auf:
""" "1.800 BTC/Tag von Minern vor der Halbierung.
900 BTC/Tag von den Minern nach der Halbierung.
1.200 BTC/Tag aus Börsengebühren". """
Was er uns mit der letzten Zeile vermitteln will ist mir nicht nachvollziehbar.
Die vorherigen Zeilen stimmen jedenfalls, bestätigen aber eher meine These im letzten Abschnitt, welche zu weiteren Preissteigerungen führen sollte!
Besonders interessant ist der letzte Abschnitt im Bericht
#95011,
wo Aaron Gong, Leiter von Binance Futures, Woo's Sichtweisen relativiert:
""" "Woo's Aussage könnte nur für inverse Futures gültig sein, dass Kontrakte in BTC abgewickelt werden und Börsengebühren auch in BTC bezahlt werden.
Im Gegensatz dazu werden Binance Futures in USDT und nicht in inversen Kontrakten abgerechnet. Daher wird dies für Börsen wie Binance nicht der Fall sein". """
Alles in allem aber endlich mal ein interessanter auch "inhaltlich bitcoinbezogener" Beitrag von dir preisfuchs, geht doch! ;-)