Interessant finde ich den Part, wobei Krall auf die Goldvorräte einzelner Staaten eingeht und er die aus seiner Sicht bald entscheidende Bedeutung dieser Vorräte hervorhebt. Er ist der Meinung, dass diese Goldvorräte entscheidend sein würden für die Schaffung eines Währungssystems nach der aktuell sich entfaltenten Krise.
In dem Zusammenhang erscheint Bitcoin in einem völlig neuen Licht.
Je mehr ich mich mit den Internas des vor unseren Augen zusammenbrechenden Wirtschafts- und Finanzsystem beschäftige, desto mehr reift in mir die Überzeugung, dass die Rechnung Satoshi Nakamotos mit grosser Wahrscheinlichkeit aufgehen wird: Die Schaffung einer kryptografisch und dezentral aufgestellten Krisenwährung könnte ein voller Erfolg werden. Viele Indizien sprechen dafür: die Staaten haben keinen Zugriff darauf (wie auf andere Vermögen, welche sie in der Krise plündern könnten) und der Bitcoin ist limitiert. Diese beiden Eigenschaften müssen sich in den nächsten Monaten/Jahren beweisen. Meiner Meinung nach sollte man auf gar keinen Fall verkaufen. M.M. nach könnten auch andere Coins enorm an Bedeutung gewinnen. Psychologisch betrachtet ist der Bitcoin mit über 5000 $ nach Denkart vieler Menschen, die keine Ahnung von den Problemen der Skalierbarkeit haben, schon jetzt viel zu teuer. Sie könnten nach dieser Denkart sich "billigeren" bekannten Coins zu wenden wobei mir da auf Anhieb Litecoin und Ethereum in den Sinn kämen.
Überdies bin ich mir sichere, dass im Rahmen der aktuellen Krise die Diskussionen über Bitcoin & Co. mit voller Kraft sich bald wieder entfalten werden. Viele Menschen sorgen sich um ihre Vermögen. Derzeit wird vermehrt Bargeld gehortet und es werden physische EM gekauft wobei es da schon zu gewaltigen Problemen gekommen sein muss (geschlossene Türen bei den Händlern, Nichtlieferbarkeit etc.).
Was bleibt diesen Menschen, denen der Zugang zu EM weitgehend verbaut wurde?
Übrigens betrachte ich die schlagartige Limitierung des im Tafelgeschäft erwerbbaren Goldes von 10 000 € im Vorjahr auf jetzt nur noch 2000 € als glasklares Indiz für ein Vorwissen der Regierung: die wussten, dass das grosse morsche Haus der Finanzen demnächst zusammen bricht.
Ist schon klar: Indizien sind keine Beweise. Viele Menschen, die derzeit klopapierhortend von Supermarkt zu Supermarkt ziehen, könnte sagen, die haben diese Massnahme aus Spass gemacht - einfach um Goldkäufer ein bisschen zu ärgern. Alles klar....alles klar.
Alles, was auf Schein und Papier beruht, wird die aktuelle Krise vermutlich nicht überleben. Dazu zählen viele fondsgebundenen Wertpapiere, Papiergold, viele Aktien, wohl die meisten undurchsichtigen Finanzprodukte (die einen gigantischen Anteil in den Büchern ausmachen dürften).
Alleine durch den Rückkgang des Dow Jones bis dato seien 12 Billionen Dollar bereits verdampft! Dazu dürften auch die Pensionsansprüche vieler US-Bürger gehören. Was werden diese Menschen tun, falls sie das realisieren? Man muss nicht so sehr viel Fantasie haben.
Noch vor Jahren las ich von Recherchen freier Journalisten in den USA die davon berichteten, dass in den USA bereits riesige Internierungslager gebaut wurden, die allesamt leer stehen und das Unmengen von einfachen Särgen angeschafft und eingelagert wurden. Ich hatte diese Berichte in der Vergangenheit meist als Panikmache und Übertreibung betrachtet. Heute sehe ich das aus einem anderen Blickwinkel. Den Wahrheitsgehalt kann ich allerdings auch heute nicht prüfen, doch ich werde dieses Wissen "im Hinterkopf" behalten.
Is klar "alles Verschwörungstheorie" - wer das meint, soll es gerne für sich behalten. Übrigens sind das eigentlich doch keine V-Theorien, da sich ja niemand gegen jemanden verschworen hat. Die oben erwähnten Berichte beschreiben ganz einfach, dass und wie sich die US-Regierung auf eine kommende gewaltige Krise vorbereitet haben könnte. Es kann frei erfunden sein - eine Verschwörung ist dabei jedoch für mich nicht erkennbar.