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Bitcoins der nächste Monsterhype steht bevor!


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Hildegard von .:

Guten Morgen liebe Fangemeinde..............

 
12.10.19 08:34
der liebe Gott hat mich gerade geweckt.:-))
Antworten
gebrauchsspur:

Besser nen anderen "Blocktrainer" suchen

 
12.10.19 09:14
Das fängt bei der Definition bei "Bitcoin Maximalismus" an und hört bei den geschilderten "Problemen" auf. Der Begriff wurde erstmals von Vitalik Buterin geprägt, der damit Bitcoiner beschrieb, die Bitcoin langfristig sich durchsetzen sehen. Und alle anderen Coins eben nicht. Dass diese Erwartung das mit ökonomischen, technischen und netzwerktypischen Gesetzmäßigkeiten zu tun hat und weniger mit Glauben und Fantum, hat er nicht begriffen und kann es folglich auch nicht wiedergeben.
Bei den übrigen Themen tut der Mensch so, als ob niemand außer ihm diese Herausforderungen sehen würde. Das Gegenteil ist der Fall. Alle Problemfelder sind bekannt, werden diskutiert und die Annahme ist berechtigt, dass sie schließlich auch gelöst werden.
Zu einem Punkt als Beispiel ganz kurz:
Er wählt bei den meisten Fragen diese Perspektive, die von den Problemen und den Lösungswegen aus nicht weiter denkt sondern so tut, als ob die Bitcoinentwickler und die Community blind und taub durch die Gegend wanken. Custodial Wallets zum Beispiel sieht er als das Ende der Lightningentwicklung an. Dabei ist sie der Anfang. Die bringen Liquidität ins lightningnetzwerk und sind daher momentan nötig und hilfreich, um das Öffnen von Zahlungskanälen zu erleichtern. Mit jedem weiteren teilnehmenden Nutzer werden diese Kanäle jedoch zunehmen, wodurch die Bedeutung der Custodials abnehmen wird.
Und selbst wenn sich der Custodial betrügerisch verhalten sollte, ist Lightning dafür gerüstet. In dem Fall wird der gesamte im Kanal verfügbare Bitcoinbetrag (also von beiden Parteien) der sich regelgerecht verhaltenden Seite zugeschrieben und onchain verbucht. In dem Punkt lügt er im Prinzip, wenn er sagt, das sei ein Problem.
usw. usf.
FUD FUD FUD... der Videothumbnail sagt schon alles, obwohl witzig gemacht ;)
 
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Motox1982:

Blocktrainer

2
12.10.19 10:10
Hatte ich mir auch schon ein paar mal angesehen, er ist halt ein typischer Altcoiner :-)

Bzgl. Bitcoin und eben auch Lightning wie gebrauchsspur schon richtig sagte, ist er doch eher ein Newbie.

Hatte mal zwecks Spaß in einem Live Interview mit Ihm ein paar Fragen gestellt und auf seine Bemerkungen geantwortet, da merkte man schon dass er doch noch eher Newbie ist und viele Zusammenhänge nicht versteht, er hat zwar geantwortet aber eben nicht den Kern der Sache erfasst.

Genau das selbe wie hier im Forum, viele Leute glauben etwas zu wissen und sehen deren Meinung als Fakt an, dabei ist das nicht der Fall.

Ist ein generelles Problem dass man sich Meinungen bildet und auf diese behaart, man will selbst immer im Recht sein.

Antworten
Motox1982:

Offtopic: was für mr. robot

 
12.10.19 10:34
coin-update.de/...de-der-litecoin-stiftung-geht-das-geld-aus/
Antworten
ThomasDB70:

@Motox:

 
12.10.19 12:21
"Ist ein generelles­ Problem dass man sich Meinungen bildet und auf diese behaart, man will selbst immer im Recht sein."
Ja, bzgl. der Theman "Dezentralität des BTC versus Mining-Pools" und bzgl. "Hashrate und BTC-Preis" sind wir wohl beide nicht ganz frei davon.
Antworten
Jackcoint:

Kriminelle...

 
12.10.19 13:16
Der Bitcoin-Virus (kann auch unter BitcoinMiner-Virus oder Bitcoin-Mining-Virus gefunden werden) ist ein schädlicher Trojaner, der Computer infiltriert und ihn komplexe Berechnungen durchführen lässt, um Bitcoins für die Ersteller zu generieren.


dieviren.de/bitcoin-virus/

Antworten
ThomasDB70:

wie immer schön in rot, aber doppelt hohl:

 
12.10.19 13:35
- veraltet: bei der Beschreibung dieses Trojaners gab es erst 11 Mio. BTC, jetzt sind wir bei 17 Mio.
- nicht einmal Virenprogrammierer sind so dumm mit PCs nach BTC minen zu lassen. Hashrate ist um soviele Größenordnungen enteilt, dass das völlig sinnfrei ist
Antworten
gebrauchsspur:

Die ASICs sind enteilt, nicht die Hashrate

 
12.10.19 13:50
Antworten
minicooper:

Jacki hat es geschafft alle uralten

 
12.10.19 14:27
Negativ news die es auf diesem planeten gibt und keinen mehr interessieren  innerhalb von wenigen tagen  hier einzustellen. Und das noch in leuchtend rot natürlich in fett schrift.
Das ist auch eine leistung. Copy and paste......net schlecht....lol
Die positiven news werden ausgeblendet. Das zeigt welch geistes kind der ist.


Ein von ihm selbst erstellten beitrag findet man allerdings nicht.
Ich denke dazu ist er nicht in der lage.
Auch deshalb weil ihn das thema komplett überfordert.
Nach dem motto, ich habe keine ahnung von der materie, habe aber was gelesen was ich nicht verstehe. Ich kopiere das einfach mal....ich ziehe den hut vor so viel sachverstand.

Schlauer durch Aua
Antworten
S3300:

Mini

 
12.10.19 14:51
Huch, dich hier zu sehen überrascht mit aber. Hast du dich hier nicht erst verabschiedet und wolltest dich nach 12 oder 14k melden ?

Antworten
minicooper:

und up :-)

 
12.10.19 15:40
Schlauer durch Aua
Antworten
romanov17:

Er ist wieder da der mini

 
12.10.19 15:42
Antworten
S3300:

Wir haben ihm

 
12.10.19 15:49
wohl zu sehr gefehlt.
Aber ich kann es schon verstehen, wertvolle Beiträge wie von Hilde und Jack gibt es halt nur hier, das musste er sich wohl auch eingestehen.

Antworten
10MioEuro:

Goldseiten.de empfiehlt

2
12.10.19 17:01
Umschichtung von Gold in Bitcoin!!

das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen;))))))

(...)
Aufgrund der in dieser Analyse ermittelten Kaufchance beim Bitcoin sowie der zunehmenden Korrekturgefahr am Goldmarkt, macht aktuell der Fokus bzw. das Übergewichten auf Bitcoin schrittweise wieder Sinn.
(...)


www.goldseiten.de/artikel/...und-8.200-US-Dollar.html?seite=1
Antworten
minicooper:

wo se recht haben haben se recht 10mioeuro

 
12.10.19 17:07
btc ist das digitale Gold im digitalen Zeitalter.
und das schöne. btc ist das einzige asset das  wirklich mengenmäßig begrenzt ist. das macht es so attraktiv.
leicht zu beschaffen, ultraeasy zu lagern und zu transportieren. innerhalb von Sekunden rund um die  welt zu transferieren. was will man mehr...
Schlauer durch Aua
Antworten
minicooper:

stimmt..irgendwie fehlen mir die schwachsinnigen

 
12.10.19 17:13
beiträge und Diskussionen auf niedrigstem Niveau....
Schlauer durch Aua
Antworten
10MioEuro:

nur geduld...

 
12.10.19 17:15
dauert nicht mehr lange
;o)))))
Antworten
minicooper:

Federal Reserve to buy $60 billion of Treasury bil

 
12.10.19 17:44
es geht wieder los!
Ich rechne schon bald mit einem mega bullenrun…..


Federal Reserve to buy $60 billion of Treasury bills per month

By Joe Rennison and Brendan GreeleyFinancial Times
Oct. 11, 2019 3:57 PM
The Federal Reserve is poised to begin at least a six-month operation to buy about $60 billion of Treasury bills per month, as the central bank seeks to ease cash shortages that caused a recent spike in the overnight cost of borrowing.
The announcement on Friday sent three-month bill yields sharply lower, dropping from a high of 1.7% to a low of 1.62%. The size of the operation shocked Wall Street analysts who had expected the central bank to be more conservative.
“They are going for it,” said Ralph Axel, an interest rate strategist at Bank of America. “They are hitting this hard. I think it’s the right thing to do.”
The Federal Open Market Committee said it had instructed the New York Fed to begin buying short-dated Treasury bills at a rate of approximately $60 billion per month, beginning next Tuesday and continuing through until the second quarter of next year.
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The move is aimed at restoring the amount of reserves banks hold at the Fed to at least the levels seen early last month, before short-term lending markets suffered a sharp rise in borrowing costs as cash became scarce. When the Fed buys bills from banks, it pays for the purchase by crediting their reserve accounts.

Fed Chairman Jerome H. Powell revealed plans to resume the “organic growth” of the central bank’s balance sheet earlier this week, implying that it would buy Treasuries in line with the growth of the central bank’s liabilities. But the planned purchases are well in excess of the growth in currency in circulation, which has increased at an average of $5.6 billion per month since April.
“They are buying aggressively,” said Priya Misra, head of global rates strategy at TD Securities. “This is much more than organic — it is building a reserve buffer, which is a good thing.”
The Fed’s plans to buy short-dated bills, rather than longer-term Treasuries, is seen as an attempt to distance the new measures from quantitative easing — the crisis-era stimulus program that the central bank used to lower long-term borrowing costs and boost the economy.


In its statement on Friday, the Fed said the current actions “are purely technical measures to support the effective implementation” of its interest-rate policy, and “do not represent a change” in its monetary stance.
The Fed also said it would extend its current operations lending cash in exchange for Treasuries and other high-quality collateral in the repo market “to ensure that the supply of reserves remains ample even during periods of sharp increases in non-reserve liabilities, and to mitigate the risk of money market pressures that could adversely affect policy implementation.”
© The Financial Times Ltd. 2019. All Rights Reserved. FT and Financial Times are trademarks of the Financial Times Ltd. Not to be redistributed, copied or modified in any way.


Schlauer durch Aua
Antworten
minicooper:

jetzt mache ich auch copy und paste...lol

 
12.10.19 18:09
Prof. Dr. Christian Piska von der Uni Wien im Interview zu Libra und einer neuen Krypto-Geldpolitik

An der Uni Wien wird interdisziplinär an der Krypto-Ökonomie geforscht. Für die juristische Fakultät im Institut für Staats- und Verwaltungsrecht kümmert sich vor allem Prof. Dr. Christian Piska um Fragen zu den disruptiven Technologien wie Blockchain, IoT oder KI. Insbesondere das Kryptowährungsprojekt der Libra Association hat sein Interesse geweckt. So haben wir das Projekt zum Anlass genommen, in einem Interview über die Auswirkungen von privaten Stable Coins auf unsere Wirtschaft und Gesellschaft zu sprechen.
BTC-ECHO: Wie schätzen Sie die Chance ein, dass Libra von den Regulierungsbehörden genehmigt wird?
Prof. Dr. Christian Piska: Das kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt verschiedene Statements von einzelnen Regulierungsbehörden, wobei wir wissen, dass sich Deutschland und Frankreich klar gegen Libra positioniert haben. Das war auch zu erwarten. Schließlich ist eine staatliche Währung ein grundlegender Bestandteil der staatlichen Souveränität und da erscheint der etablierten Finanzwelt ein Coin, hinter dem eine solche Macht wie Facebook steht, schnell als unliebsame Konkurrenz. Aber auch Russland oder China sehen in privaten Stable Coins wie Libra eine Bedrohung.
Hier könnte die USA im Gegensatz zu China oder Russland von Libra profitieren, da die Deckung zu einem nicht unwesentlichen Teil durch US-Staatsanleihen erfolgen soll. Auch Europa könnte durch die Berücksichtigung von Euro im Libra-Währungskorb profitieren. Entsprechend kann es hier noch zu Meinungsänderungen in der Politik kommen. Ich sehe da einiges an Verhandlungspotenzial für Facebook.

BTC-ECHO: Losgelöst von dieser realpolitischen Betrachtung. Wie ist denn der juristische bzw. verfassungsrechtliche Blickwinkel auf Projekte wie Libra?
Piska: International gesehen immer noch uneinheitlich. Da gibt es beispielsweise den Blickwinkel, dass eine Währung vom Staat bzw. der Zentralbank ausgehen muss, um auch juristisch als Währung zu gelten. Tut sie das nicht, dann handelt es sich rechtlich gesehen um ein von Unternehmen erzeugtes Produkt oder eine Ware, nicht um ein Zahlungsmittel. Dies ist auch die Definition der „virtuellen Währung“ nach der 5. EU-Geldwäscherichtlinie, die Libra durchaus erfüllen könnte. Es gibt aber auch Ansätze, Libra wegen seiner zentralen Struktur als E-Geld zu qualifizieren oder gar BTC-ECHO: Wie schätzen Sie die Chance ein, dass Libra von den Regulierungsbehörden genehmigt wird?
Prof. Dr. Christian Piska: Das kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt verschiedene Statements von einzelnen Regulierungsbehörden, wobei wir wissen, dass sich Deutschland und Frankreich klar gegen Libra positioniert haben. Das war auch zu erwarten. Schließlich ist eine staatliche Währung ein grundlegender Bestandteil der staatlichen Souveränität und da erscheint der etablierten Finanzwelt ein Coin, hinter dem eine solche Macht wie Facebook steht, schnell als unliebsame Konkurrenz. Aber auch Russland oder China sehen in privaten Stable Coins wie Libra eine Bedrohung.

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Hier könnte die USA im Gegensatz zu China oder Russland von Libra profitieren, da die Deckung zu einem nicht unwesentlichen Teil durch US-Staatsanleihen erfolgen soll. Auch Europa könnte durch die Berücksichtigung von Euro im Libra-Währungskorb profitieren. Entsprechend kann es hier noch zu Meinungsänderungen in der Politik kommen. Ich sehe da einiges an Verhandlungspotenzial für Facebook.
BTC-ECHO: Losgelöst von dieser realpolitischen Betrachtung. Wie ist denn der juristische bzw. verfassungsrechtliche Blickwinkel auf Projekte wie Libra?
Piska: International gesehen immer noch uneinheitlich. Da gibt es beispielsweise den Blickwinkel, dass eine Währung vom Staat bzw. der Zentralbank ausgehen muss, um auch juristisch als Währung zu gelten. Tut sie das nicht, dann handelt es sich rechtlich gesehen um ein von Unternehmen erzeugtes Produkt oder eine Ware, nicht um ein Zahlungsmittel. Dies ist auch die Definition der „virtuellen Währung“ nach der 5. EU-Geldwäscherichtlinie, die Libra durchaus erfüllen könnte. Es gibt aber auch Ansätze, Libra wegen seiner zentralen Struktur als E-Geld zu qualifizieren oder gar als eine Form von STO, sollten den Inhabern Rechte gegen die Libra Association eingeräumt werden. Es gibt also mehrere Möglichkeiten, wie Libra in der EU legal eingeführt werden kann. Am leichtesten ist es für Facebook, wenn Libra als virtuelle Währung anerkannt wird.
Um meine Erfahrungen im Bereich der virtuellen Währungen einzubringen und ihren Rechtsrahmen zu klären, erscheint demnächst im Wiener MANZ Verlag das Handbuch „Blockchain rules“. Dort habe ich gemeinsam mit meinem Co-Herausgeber Oliver Völkel und meinen Autoren Antworten auf alle denkbaren Rechtsfragen rund um Digital Assets gegeben – von der grundlegenden Einordnung und Definition bis hin zu DSGVO und Tax.
BTC-ECHO: Glauben Sie, dass Facebook bzw. das Betreibernetzwerk die Privatsphäre der Nutzer berücksichtigt und keinen Zugriff auf die personalisierten Finanzdaten der Libra-Nutzer hat?
Piska: Ob das wirklich so ist, kann man anzweifeln. Daten sind sehr wertvoll, insbesondere wenn es um unser Kaufverhalten geht. Dies gilt nicht nur für Libra, sondern für alle digitalen Währungen, die zentral herausgegeben und gesteuert werden. Denken Sie an staatliche Digitalwährungen, wie sie jetzt in Europa diskutiert oder wie sie in China demnächst herausgegeben werden. Hier wird es überhaupt keine Privatsphäre mehr geben. Grundsätzlich muss man sich aber im Klaren sein, dass selbst beim dezentralen Bitcoin keine absolute Privatsphäre mehr gegeben ist, da Transaktionen zurückverfolgt werden können. Ich halte es auch durchaus für denkbar, dass ein Staat Libra erlaubt, wenn im Gegenzug die Finanzdaten ausgetauscht werden. Da ist eine Menge Raum für Bargaining.
BTC-ECHO: Wie gerade schon angesprochen dürfte China noch dieses Jahr mit seiner digitalen Zentralbankwährung die am wenigsten anonyme Währung geschaffen haben. Sehen Sie trotzdem Vorteile, die eine hochzentralisierte digitale Währung haben kann?
Piska: Sicherlich kann eine solche Währung vieles vereinfachen, insbesondere im digitalen Zeitalter. Dennoch kann sie auch zu massiver Überwachung der Bevölkerung führen, inbesondere in einem Land, das nicht so sehr für seine liberale Haltung bekannt ist. Inwiefern man solche staatlich-zentralistischen Währungen begrüßen kann, ist also vor allem auch eine Frage der politischen Haltung.
BTC-ECHO: In China erleben wir jetzt, dass mit der Ausgabe der digitalen Zentralbankwährung nicht nur Banken, sondern auch Tech-Konzerne betraut werden. So sind es Alibaba und Tencent, die bei der Distribution der digitalen Renminbi helfen sollen. Sehen Sie hier drin eine neue FormBTC-ECHO: Wie schätzen Sie die Chance ein, dass Libra von den Regulierungsbehörden genehmigt wird?
Prof. Dr. Christian Piska: Das kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt verschiedene Statements von einzelnen Regulierungsbehörden, wobei wir wissen, dass sich Deutschland und Frankreich klar gegen Libra positioniert haben. Das war auch zu erwarten. Schließlich ist eine staatliche Währung ein grundlegender Bestandteil der staatlichen Souveränität und da erscheint der etablierten Finanzwelt ein Coin, hinter dem eine solche Macht wie Facebook steht, schnell als unliebsame Konkurrenz. Aber auch Russland oder China sehen in privaten Stable Coins wie Libra eine Bedrohung.

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Hier könnte die USA im Gegensatz zu China oder Russland von Libra profitieren, da die Deckung zu einem nicht unwesentlichen Teil durch US-Staatsanleihen erfolgen soll. Auch Europa könnte durch die Berücksichtigung von Euro im Libra-Währungskorb profitieren. Entsprechend kann es hier noch zu Meinungsänderungen in der Politik kommen. Ich sehe da einiges an Verhandlungspotenzial für Facebook.
BTC-ECHO: Losgelöst von dieser realpolitischen Betrachtung. Wie ist denn der juristische bzw. verfassungsrechtliche Blickwinkel auf Projekte wie Libra?
Piska: International gesehen immer noch uneinheitlich. Da gibt es beispielsweise den Blickwinkel, dass eine Währung vom Staat bzw. der Zentralbank ausgehen muss, um auch juristisch als Währung zu gelten. Tut sie das nicht, dann handelt es sich rechtlich gesehen um ein von Unternehmen erzeugtes Produkt oder eine Ware, nicht um ein Zahlungsmittel. Dies ist auch die Definition der „virtuellen Währung“ nach der 5. EU-Geldwäscherichtlinie, die Libra durchaus erfüllen könnte. Es gibt aber auch Ansätze, Libra wegen seiner zentralen Struktur als E-Geld zu qualifizieren oder gar als eine Form von STO, sollten den Inhabern Rechte gegen die Libra Association eingeräumt werden. Es gibt also mehrere Möglichkeiten, wie Libra in der EU legal eingeführt werden kann. Am leichtesten ist es für Facebook, wenn Libra als virtuelle Währung anerkannt wird.
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Piska: Ob das wirklich so ist, kann man anzweifeln. Daten sind sehr wertvoll, insbesondere wenn es um unser Kaufverhalten geht. Dies gilt nicht nur für Libra, sondern für alle digitalen Währungen, die zentral herausgegeben und gesteuert werden. Denken Sie an staatliche Digitalwährungen, wie sie jetzt in Europa diskutiert oder wie sie in China demnächst herausgegeben werden. Hier wird es überhaupt keine Privatsphäre mehr geben. Grundsätzlich muss man sich aber im Klaren sein, dass selbst beim dezentralen Bitcoin keine absolute Privatsphäre mehr gegeben ist, da Transaktionen zurückverfolgt werden können. Ich halte es auch durchaus für denkbar, dass ein Staat Libra erlaubt, wenn im Gegenzug die Finanzdaten ausgetauscht werden. Da ist eine Menge Raum für Bargaining.
BTC-ECHO: Wie gerade schon angesprochen dürfte China noch dieses Jahr mit seiner digitalen Zentralbankwährung die am wenigsten anonyme Währung geschaffen haben. Sehen Sie trotzdem Vorteile, die eine hochzentralisierte digitale Währung haben kann?
Piska: Sicherlich kann eine solche Währung vieles vereinfachen, insbesondere im digitalen Zeitalter. Dennoch kann sie auch zu massiver Überwachung der Bevölkerung führen, inbesondere in einem Land, das nicht so sehr für seine liberale Haltung bekannt ist. Inwiefern man solche staatlich-zentralistischen Währungen begrüßen kann, ist also vor allem auch eine Frage der politischen Haltung.
BTC-ECHO: In China erleben wir jetzt, dass mit der Ausgabe der digitalen Zentralbankwährung nicht nur Banken, sondern auch Tech-Konzerne betraut werden. So sind es Alibaba und Tencent, die bei der Distribution der digitalen Renminbi helfen sollen. Sehen Sie hier drin eine neue Form der staatlichen Geldpolitik?
Piska: Digitalkonzerne sind natürlich keine NGOs. Entsprechend liegt in dieser neuen Rolle auch eine große Chance für die Konzerne. Während Alibaba und Tencent vor allem als längerer Arm der chinesischen Zentralbank dienen – und davon sicherlich auch profitieren können – sind die Möglichkeiten für Facebook noch weitreichender. Sollte Libra größere Summen an Währungen und Anleihen für sich vereinen, dann kann damit auch Macht gegenüber Staaten ausgeübt werden, wenn das Finanzvolumen, das über Libra abgewickelt wird, massiv ist. Insgesamt dürften die großen Digitalkonzerne noch einflussreicher werden, wenn sie eigene Coins schaffen, die der Markt akzeptiert.
Als Einfallstor können hier vor allem die Entwicklungsländer dienen – Stichwort: Banking the unbanked. Dort können Währungskonzepte wie Libra besonders einfach die Souveränität des Staates herausfordern. Gerade wirtschaftlich schwächere Länder könnten sich von der Stabilität einer Libra-Währung angezogen fühlen und damit ihre eigene Souveränität ein Stück weit opfern. Es könnte für Schwellenländer verlockend sein, einen Stable Coin zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu erklären.
BTC-ECHO: Für wie realistisch halten Sie im Alltag eine Vermischung von dezentralem Geld, siehe Bitcoin, hybriden Währungen wie Libra und digitalen Zentralbankwährungen, wie jetzt in China geplant ist?Piska: Ich kann mir gut vorstellen, dass es zu einem solchen Szenario kommen wird. Da diese Entwicklungen viel Zeit für sich beanspruchen, werden auch verschiedene Währungskonzepte parallel zueinander existieren. Das hängt damit zusammen, wem die Menschen vertrauen möchten, einer starken zentralistischen Struktur, die ihre Kompetenz bewiesen hat, oder einem von der Community selbst getragenen System. Beide Denkmuster existieren am Markt, weltweit. Es gibt also eine Nachfrage sowohl nach dezentraleren wie auch nach zentraleren Währungslösungen, die sich in den nächsten Jahren noch weiter ausdifferenzieren wird.
Schlauer durch Aua
Antworten
ThomasDB70:

@Mini: selbst copy-paste kann man total

 
12.10.19 19:34
vetsemmeln, wer hätte das gedacht! Große Passagen sind doppelt, die Werbung hätteste auch rausschneiden oder absetzen können. Klasse gemacht!  
Antworten
Motox1982:

den

 
12.10.19 20:54
sie wissen was sie tun!

coincierge.de/2019/...nd-des-baerenmarktes-angesammelt-haben/
Antworten
S3300:

Ach Mini

 
12.10.19 21:21
Ich hoffe du bist in anderen Lebenslagen standhafter wie bei deinen Ankündigungen hier.  
Antworten
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#80498

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#80499

Hildegard von .:

Guten Morgen liebe Fangemeinde..............

 
13.10.19 09:38
gerade hat mich der liebe Gott geweckt:-))
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