berliner war der Meinung, dass das meiste Gold die Zentralbanken halten würden.
Das stimmt so aber nicht: das meiste Gold befindet sich im Privatvermögen von vielen Leuten.
Das Zentralbankengold ist jeweils nur ein Bruchteil dessen, was sich in privaten Händen befindet.
Diese Tatsache ändert sich auch nicht aufgrund einer undurchsichtigen Preisermittlung per täglichem Fixing in London.
Ob das Gold nach oben manipuliert wurde, wage ich zu bezweifeln - eher wird es m.E. möglichst weit unten gehalten.
Steigender Goldpreis signalisiert traditionell, dass es im Getriebe der globalen Finanzpolitik knirscht.
In Folge solcher Signale verkaufen Anleger Aktien und Anleihen und "flüchten" in Gold.
Ein Knirschen im Getriebe wollen die Eliten auf keinen Fall nach aussen hin zeigen - deshalb Manipulation nach unten (man nennt das auch "Goldpreisdrückung").
Nichts ist für die Finanzeliten schlimmer, als dass sich Investoren von jenen Investments abwenden, die sie selbst in der Hand haben.
Den Goldpreis beeinflussen die zwar auch -aber bei weitem nicht in dem Masse wie Immobilien, Aktien, Anleihen, Fiatwährungen, Öl, Gas, Kohle, andere Bodenschätze etc.