Bakterielle Resistenz gegen immer mehr Antibiotika sind eines der größten Gesundheitsprobleme weltweit. Infektionen durch resistente Bakterien führen nicht nur zu längeren Krankenhausaufenthalten und höheren Kosten, sondern auch zu höheren Sterberaten. Laut eines Berichtes der WHO zu Antibiotikaresistenzen werden Infektionen, die durch resistente Bakterien ausgelöst wurden, die Todesursache Nummer eins im Jahr 2050 sein(1).
Die Situation ist vor allem bei den sogenannten gramnegativen Bakterien kritisch, die außerordentlich häufig Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln - mit steigender Tendenz in vielen Ländern. Dieser Anstieg bei den Resistenzen ist besonders in den süd- und südosteuropäischen Ländern besorgniserregend.
Acinetobacter baumannii, Klebsiella pneumoniae and Pseudomonas aeruginosa, allesamt gramnegative Bakterien, sind zum Beispiel in Griechenland bekannt als Verursacher von in Krankenhäusern auftretenden Infektionen. Carbapeneme sind eine Antibiotika-Klasse, die oft als letzte Therapieoption im Kampf gegen resistente Bakterien eingesetzt werden. Inzwischen ist jedoch auch die Resistenzrate gegen diese Art Antibiotika schon bei 65%, was ihre Einsatzmöglichkeiten beschränkt.
Pentaglobin(R) hat in Studien bereits gezeigt, dass es das Überleben bei Patienten mit schwerer Sepsis und septischen Schock signifikant verbessern kann(2). Nun konnte gezeigt werden, dass Pentaglobin(R) die Sterblichkeit bei Patienten mit Infektionen verursacht durch resistente Bakterien, signifikant verringern konnte im Vergleich zu einer Gruppe von Patienten, die nur mit einer Standardtherapie behandelt wurden. Diese retrospektive Analyse(3)wurde von der griechischen Sepsisgesellschaft (HSSG) durchgeführt.
Die 28-Tage-Sterblichkeit lag bei 58 von 100 Patienten in der Kontrollgruppe und bei 39 von 100 in der Gruppe, die zusätzlich mit Pentaglobin(R) behandelt wurde. Die relative Verringerung beträgt 33% und ist damit statistisch relevant.
65 der mit Pentaglobin(R) behandelten Patienten und 62 Patienten der Vergleichsgruppe hatten Infektionen, die nachgewiesenermaßen durch XDR gramnegative, also extrem resistente Bakterien verursacht wurden. In der Pentaglonbingruppe verstarben 25 (38,5%) und in der Vergleichsgruppe 39 (62,9%) Patienten. Die relative Verringerung der Mortalität betrug 39%, was einen noch größeren Unterschied als der in der Gesamtgruppe darstellt.
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