Das kann ich schon begründen:
Stand 31.12.2019
Kurs ca. 30,50 Euro entspricht Marktkapitalisierung von ca. 7,4 Milliarden
Bilanzsumme 797.647.000,-- Euro
Gesamtverlust nach Steuern 179.095.000,-- Euro
12 Produkte in Phase 1
1 Produkt in Phase 2
Stand 31.12.2021
Bilanzsumme 15.830.800.000 Euro.
Gesamtgewinn nach Steuern 10.301.200.000,-- Euro
14 Produkte in Phase 1
5 Produkte in Phase 2
1 Produkt vermarktet
Weitere Produkte in präklinischer Phase
investors.biontech.de/de/annual-reports
Stand 31.12.2022 kann ich noch nicht mit Finanzbericht belegen, die Umsatzprognose zwischen 16 und 17 Milliarden liegt vor und der Gewinn wird dann wohl entsprechend 2021 sein? Somit kann man sich auch in etwa die Bilanzsumme ausrechnen, die dann Ende 2022 vorliegen wird.
investors.biontech.de/de/news-releases/...itten-quartals-2022
Wenn wir mit einer ähnlichen Steigerung der Bilanzsumme von 2020 bis 2021 rechnen (= ca. 13,5 Milliarden) kommen wir auf eine Bilanzsumme für 2022 von ca. 29,3 Milliarden Euro.
Wir haben jetzt eine Markkapitalisierung von ca. 37 Milliarden, wenn ich davon die von mir sicher nicht zu hundert Prozent richtige Bilanzsumme in Abzug bringe, komme ich auf eine Differenz von 7,7 Milliarden Euro. Das ist für mich die "Phantasie", die derzeit im Kurs liegt. Wenn ich von der Marktkapitalisierung im Jahr 2019 von 7,4 Milliarden die Bilanzsumme von 797 Millionen in Abzug bringe, komme ich auf eine Differenz von 6,6 Milliarden Euro, was der damaligen "Phantasie" entsprach.
Wenn ich jetzt diese beiden Zahlen vergleiche und bedenke, dass ja schon für 2023 Bestellungen und garantierte Einnahmen vorliegen ist dieser Wert dann kleiner als damals, obwohl ich damals kein einziges Produkt, welches tatsächlich verkauft wird, hatte und jetzt auch mit den anderen Entwicklungen deutliche Fortschritte erzielt habe. Deshalb ist für mich persönlich das Risiko inzwischen deutlich niedriger.