Ein Impfschaden sei ein Tabuthema, so der Betroffene Rolf Merk aus Mainz. Er möchte nun erreichen, dass ihm und anderen Impfgeschädigten Gehör geschenkt wird..
Hunderte Fälle in ganz Deutschland
Betroffene von Langzeitschäden nach Corona-Impfung kämpfen um Entschädigung
Immer mehr Menschen in Deutschland beantragen finanziellen Ausgleich für einen möglicherweise
04. Februar 2022 - 11:07 Uhr
"Wir werden jeden Tag mehr", meint Rolf Merk. Mit "wir" meint der Mainzer Volljurist sich und hunderte andere Deutsche, die nach einer Corona-Impfung nicht nur kurzfristig mit Nebenwirkungen zu kämpfen hatten. Die Betroffenen sind davon überzeugt, dass der Corona-Piks bei ihnen langfristig einen Impfschaden verursacht hat. Viele von ihnen kämpfen jetzt um finanzielle Entschädigung.
Impfschaden nach Corona-Impfung
Ein Impfschaden sei ein Tabuthema, so Rolf Merk in der "Berliner Zeitung": "Wir werden totgeschwiegen." Bei ihm und zig anderen sei "der 'Piks' eben nicht nur ein 'Piks'" gewesen, sondern hätte schwerwiegende, langfristige Folgen gehabt. Merk selbst bemerkt wenige Tage nach seiner zweiten Biontech-Impfung Veränderungen an sich. Der Mainzer Jurist beschreibt "Muskel- und Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühle in Armen und Händen, starke Erschöpfung und dauerhafte Kopfschmerzen". Als diese auch nach einem Monat nicht verschwinden, sucht er einen Arzt auf.
Dieser bewertet die Beschwerden als vorübergehend. Doch weit gefehlt: Kurz darauf erleidet Rolf Merk einen "ischämischen Schlaganfall" und überlebt nur dank des schnellen Handelns der Rettungssanitäter und Ärzte.
Rolf Merk möchte nun erreichen, dass ihm und anderen Impfgeschädigten Gehör geschenkt wird. Es geht ihm aber auch darum, dass es für die Betroffenen Anlaufstellen und finanzielle Hilfen gibt.