Die Sars-CoV-2-Variante Omikron sorgt nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen anderen Ländern für Rekordzahlen bei den Neuinfektionen. Ganz genau genommen müsste man mittlerweile allerdings von Omikron-Varianten im Plural sprechen, denn es gibt zumindest zwei zusätzliche Subvarianten: Neben BA.1 sind auch noch BA.2 und BA.3 verbreitet.
Diese Ausdifferenzierung hängt auch damit zusammen, dass es pro Monat ziemlich genau zwei Mutationen des CoV-Virus gibt, wie Virengenom-Experte Andreas Bergthaler erklärt. Bergthaler, der mit Jahresbeginn eine Professur für Molekulare Immunologie an der Med-Uni Wien übernommen hat, berichtete am Dienstagabend bei einer Ärztefortbildung über CoV-Varianten und wies einmal mehr darauf hin, dass sich Sars-CoV-2 weniger schnell verändert als das Influenzavirus.
Ist BA.2 fitter als BA.1?
In Dänemark, wo man dank umfangreicher Sequenzierungen einen besonders guten Überblick über Varianten hat, sieht es so aus, als ob BA.2 fitter sei als BA.1: Der Anteil dieser Subvariante beträgt aktuell knapp 50 Prozent, Tendenz weiter steigend. Ende 2021 lag der Anteil erst bei 20 Prozent.
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