Beim lesen bin ich auf S. 99 auf zwei Sätze gestoßen, die eigentlich als Bilanzierungsregeln bestimmt, nichts weiter aussagen, als dass die Pipeline vom Wert her noch gar nicht in der Bilanz erscheint:
1. „Forschungs- und Entwicklungskosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie anfallen.“
2. „Interne Entwicklungskosten werden nicht als immaterieller Vermögenswert aktiviert, solange keine behördliche Marktzulassung vorliegt.“
F&E Kosten sind also aktuelle, laufende Ausgaben, währenddessen der bereits erreichte Wissenstand aus der Forschung und Entwicklung bis zur behördlichen Marktzulassung nicht in der Bilanz als "Immaterieller Vermögenswert" auftaucht.
Der Markt bewertet also die Aktie entsprechend der für F&E abfließenden Kosten, eine wenig Spekulation auf die Zukunft ist natürlich dabei.
Eine Marktzulassung brächte somit zwangsläufig eine Bilanzstärkung durch Aktivierung des Immateriellen Vermögenswertes und eine Neubewertung der Aktie mit sich.
Dass es dazu kommen wird, da bin ich mehr als optimistisch, allein was die Ergebnisse der Studien bisher auswerfen und auch die Tatsache, dass ein Unternehmen wie BMS mit Milliardenbeträgen bei BNT 327 mit eingestiegen ist, lässt diesen Optimismus auf soliden Fundamenten ruhen.
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