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Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie


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51Mio:

Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

79
25.11.20 12:01
Ich öffne diesen Thread, um über das Unternehmen Biontech, die MRNA Technologie im Kontext der Pharmaindustrie zu diskutieren. Bitte keine täglichen Tradingerfolge, keine Einzeiler a la Kurs fällt oder steigt heute. Das kann jeder selber sehen.  
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Dictus:

Bis zu 49%

 
15.03.26 03:03
ist bei der Meldung einer „Minderheitsbeteiligung“ nun keine neue Information. Ich denke es werden um die 20% werden.
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PhoenixKA:

Interessant

 
15.03.26 09:32
... und etwas beruhigend, dass 1) Tureci/Sahin nicht verkaufen wollen, 2) Strüngmann nicht verkaufen will uns sogar nachgelegt haben will, 3) eben dieser sich auch im neuen Unternehmen beteiligen will. Führt mich zu der Frage, was man denn für 49% des neuen Unternehmens geschätzt auf den Tisch legen muss? Für BNTX waren es damals seitens Strüngmann 150 Mio. €. Das wäre natürlich ein Klacks..
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doetsch84:

Phoenix

 
15.03.26 09:42
Na eigentlich muss man dafür ja kein Geld auf den Tisch legen, lt. Mitteilung hieß es doch das neue Unternehmen darf die Technologien und Rechte im Bereich mRNA von BioNTech nutzen, im Gegenzug bekommt BioNTech eine Minderheitsbeteiligung.
Also seh ich nicht das für die x% auch noch bezahlt werden muss.  
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PhoenixKA:

Grundsätzlich...

 
15.03.26 09:44
... kann ich den Move der beiden mit etwas Abstand auch besser nachvollziehen. Sie waren angetreten Ihrer Vision der Krebsheilung mit der MRNA näher zu kommen. Gerade das hat sich aber nach dem Erfolg mit Comirnaty aber als zunehmend schwierig erwiesen. Die BNTX-Hoffnungen beruhen auf anderen, zugekauften Technologien. Ich denke sie wollen sich nun auf MRNA konzentrieren, weil sie daran glauben und denken die Nuss mit Fleiss, Fokussierung und einer Prise KI zu knacken. Das ist keine Entscheidung gegen die Pipeline sondern eine für mehr Fokussierung auf MRNA. Soweit so gut, hätte trotzdem gern erst eine Zulassung gesehen... 2026 wird spannend, der neue CEO muss das Vertrauen in die Eigenständigkeit von BNTX und eine solide Zukunftsvision symbolisieren. Kein Raum für Übernahmespekulationen. Ich denke die Firmen-Neugründung wird eine klare Abspaltung der MRNA-Technologie von BNTX beinhalten.
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Armin61:

@phoenix - KEINE 49%, siehe Dictus:

 
15.03.26 11:33

Die 49% ist eine reine Info zu einer „Minderheitsbeteiligung“. 20% scheinen mir realistisch. Vielleicht auch 25% oder gar 30%
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Armin61:

aber wenn die Strüngmanns und Motschmann und

 
15.03.26 11:34
die Kapitalisten auch noch ihren extra Anteil wollen eher 20%
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milky:

für mich scheint

2
15.03.26 12:16
die Aufspaltung in zwei selbständige Unternehmen eher positiv.
Bis jetzt beruht der große wissenschaftliche Erfolg hauptsächlich auf Kombipräparaten.
Mit ihnen wird es in Zulassung, Vermarktung, Produktion und letzlich Erfolg gehen,
während reine MRNA-Studien die Wahrscheinlichkeit mit Milliarden von Krebszellen fertig zu werden bislang schuldig geblieben sind. Dieses doch noch zu erreichen soll eine erneute "Pionierarbeit" des neuen Unternehmens erbringen, falls überhaupt.
So wird BNTX ab jetzt immer mehr "bewertbar und prognostizierbar". Mit entsprechend guter Führung wird das ein super Erfolg werden, und das nicht erst in weiteren 5 Jahren.
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Dirty Jack:

Spinn-Off

3
15.03.26 19:58
Ich sehe dieses Spinn-Off der mRNA Technologie in eine neue Gesellschaft positiv.
Man bringt Rechte an mRNA und deren Technologien, die ja nach der Curevacübernahme wesentlich kompletter und aus der Richtung frei von Klagen sind, in die neue Gesellschaft ein und erhält im Gegenzug eine Minderheitsbeteiligung die wohl erst noch in den bis Ende des 1. Halbjahr 2026 zu zeichnenden Vereinbarungen festgelegt werden, sowie  Meilensteinzahlungen, prozentuale Anteile an zukünftigen Einnahmen und Lizenzgebühren.
Das Spin-off kann sich auf die mRNA F&E fokussieren, ohne dass BioNTech das operative Risiko allein trägt.
Die Auslagerung in ein eigenständiges Tochterunternehmen hätte den bilanziellen Nachteil, dass bei einer Konsolidierung innerhalb der Muttergesellschaft negative Effekte entstehen könnten.
Daher wird das Unternehmen als Spin-off ausgegliedert, es ist zwar aus der Bilanz der Muttergesellschaft heraus, bleibt aber wirtschaftlich eng verbunden.
Antworten
Dirty Jack:

Korrektur

 
15.03.26 22:53
Das Spinn-Off ist nicht ganz aus der Bilanz, es wird entsprechend des Anteilswertes zu Fair Value Bedingungen noch geführt, aber nicht konsolidiert.
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Dirty Jack:

Klare Aussage von heute

 
16.03.26 16:43
"„Wir verkaufen nicht“, erklärt Thomas Strüngmann, der mit seinem Bruder Andreas über vierzig Prozent der Biontech-Aktien hält, gegenüber der WirtschaftsWoche. "

www.wiwo.de/unternehmen/industrie/...n-verkauf/100208822.html
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DBCooper:

Man sucht Nachfolge in den USA

 
16.03.26 17:36
Man hätte es erwarten können, man sucht besonders in den USA einen Nachfolger für den CEO Posten:
www.finanzen.net/nachrichten/...ntech-schaut-gen-usa-15559025 www.finanzen.net/nachrichten/...ntech-schaut-gen-usa-15559025
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Bruze:

Artikel zur CEO-Suche in der Witschaftswoche

 
16.03.26 18:33
M.E. guter Artikel in der WiWo, zur Einordnung der Vorgänge und welche Kriterien ein neuer CEO haben sollte. www.wiwo.de/erfolg/management/...unumgaenglich/100208169.html
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Bruze:

funktionierender Link

 
16.03.26 18:35
hier der Link
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#32305

Artikel 14:

BioNTech - quo vadis?

5
17.03.26 21:25
Sachstand für 2026 (im März, Als Quelle der Webcast zum Call Q4 & FY2025):  
Insgesamt erwartet Biontech 15 Phase-III-Readouts in 2026–2027; die in 2025 erreichte Zahl von 25 Late-Stage-Programmen bildet die Basis dafür.  
Beispiele:  
(1) HER2-ADC „TPAM“ (pivotal),  
(2) Anti-CTLA-4 Gotistobart (Rauerkrebs),  
(3) HPV-Impfstoff BNT113 (H&N-Krebs),  
(4) Pumitamig-Daten TNBC-Studie,  
(5) personalisierter Impfstoff für Hochrisiko-CRC.  

Dazu „15+“ weitere Datenpakete aus frühen Kombinationsstudien (Pumitamig + unterschiedliche ADCs etc.), die 2026 für stetigen Newsflow und Go/No-Go-Entscheidungen sorgen sollen.  
Zur Gotistobart-Phase-III in 2L squamösem NSCLC „Raucherkrebs“: zulassungsrelevante Wirksamkeits-Daten. Biontech spricht wiederholt von „multiple approval opportunities“ auf Basis der Pipeline und von „launch readiness“, d. h. Aufbau indikationsspezifischer Expertise und Market-Access-Kapazitäten in Tumorarten, in denen man erste Launches erwartet.  
BNT327 Erwartung: bis Ende 2026 acht laufende pivotal Studien plus breites Kombinationsprogramm (ADC, mRNA, weitere IO-Assets, inkl. BMS-Portfolio).  

Für BNT323 wäre der erste Zulassungsantrag zeitnah möglich (wurde nur geringfügig verschoben).  
www.riffreporter.de/de/wissen/...aermutterhalskrebs-zulassung  

Und Gotistobart BNT316 (Raucherkrebs Rezidiv) Zulassungsantrag zwischen Anfang April und Ende Juni denke ich.  
de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/...-ce7e58dadd8bf124  
Antworten
Dictus:

Was mir gerade noch einfällt

 
00:11
Die Neugründung mit den durch BNTX eingebrachten Patenten und Rechten lässt darauf schließen, dass man sich bei den laufenden Gerichtsverfahren ziemlich sicher ist, oder?

Ansonsten würde man wohl nicht die schützende kapitalgedeckte Hand des Mutterkonzerns verlassen und sich dem Risiko neuer Klagen aussetzen. Vielleicht war der CureVac-Zukauf genau das strategische Puzzle-Teil, welches als rechtliche Absicherung noch fehlte.  
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Zweiauge:

Patente, neue Gesellschaft

7
08:07
Es ist ja nicht so zu verstehen, dass die neue Gesellschaft die Patente als ihr Eigentum mitnimmt, sondern dass sie die Patente nutzen darf. Die neue Firma müsste ja sonst  dafür eine Barablösung an Biontech bezahlen. Biontech erteilt für die Nutzung die Genehmigung und muss für die Patentstreitigkeiten weiter einstehen. Für die Patentnutzung erhält Biontech Meilensteinzahlungen und gegebenenfalls Lizenzgebühren.
Antworten
Dirty Jack:

Patente usw.

 
10:40
Es können Patente und andere Sachwerte auch als Sacheinlage ins das Kapital der  neuen Gesellschaft mit eingebracht werden. Alles Verhandlungssache.
Antworten
Zweiauge:

Sacheinlage

 
14:38
ja das ginge, wenn man denn wüßte welchen Wert die Patente haben. Biontech müsste dann Lizenzgebühren für alle ihre Pharmazeutika an die neue Firma zahlen. Warum sollte Biontech das machen? Die Gebrüder Strüngmann würden dem kaum zustimmen. Die neue Firma hätte kaum einen Vorteil davon, weil sie eher Geldmittel braucht für Investitionen in Infrastruktur und Mitarbeiter.
Antworten
koeln2999:

Kurs

 
15:14
Was ist passiert? Ein Gemetzel bei dem Kurs. Gibts ne gescheiterte Zulassung oder ähnliches?
Da scheint jemand mehr zu wissen.
Antworten
kiesly:

Oh man koeln

 
15:37
wie ich diese abgedroschenen Sprüche nicht mehr hören kann!
Zum Thema Patente und Zusammenarbeit mit der "neuen Forschungsgesellschaft".
Ich bin mir sehr sicher, dass mit einem Vertrag angestrebt wird, jegliche unüberbrückbare Hürden für eine gute Zusammenarbeit nicht entstehen zu lassen. Das dürfte hauptsächlich Inhalt von diesem sein. Und ich bin sicher, dass die Konditionen gegenseitig sehr fair sein werden. Also selbstverständlich Nutzung bestehender und eventuell künftiger Patente, Beteiligungen und Meilensteinzahlungen etc.
Antworten
koeln2999:

@kiesly?

 
15:42
Was soll Deine Antwort aussagen? Kennst Du den Grund oder nicht?
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Dictus:

Mrna heute auch -4%

 
15:56
Ist bei BioNtech doch leider nichts Neues und schon häufiger grundlos passiert. Hier ist einfach weiterhin kaum Volumen im Kurs
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kiesly:

Vola

4
16:08
Wir sind seit dem Tiefststand letzte Woche um ca. 15% gestiegen und da ist es einfach möglich (normal) dass kurzfristig Gewinne mitgenommen werden. Bei geringem Volumen wirkt sich das entsprechend aus.
Ich mag einfach nicht mehr diese Wortmeldungen a la: "Da scheint jemand mehr zu wissen" nicht mehr lesen. Ist doch völlig unnützes Blabla  
Antworten
Dirty Jack:

@Zweiauge

 
17:44
Biontech bringt die mRNA Patente als Sacheinlage in die neue Gesellschaft ein. Hierzu muss nach einem Bewertungsschlüssel erstmalig eine Wertbestimmung erfolgen, dafür gibt es Methoden.
Die Kapitalgeber erhalten dann gewissen Erfolgszahlungen aus der Einlage, kann man Dividenden nennen, ist Verhandlungssache.
Noch ist die Pipeline ohne große Wertansätze in der Biontechbilanz, solch eine Ausgründung würde dann erstmals eine Wertbestimmung eines Teils ermöglichen.
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