Donnerstag, 25. Februar 2021
In einer Untersuchung bekommen Probanden eine dritte Dosis des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer. Die Unternehmen wollen prüfen, wie eine zusätzliche Gabe des Vakzins gegen Mutationen des Virus wirkt.
Außerdem laufen Vorbereitungen, den Impfstoff bei Bedarf auf neue Varianten anzupassen.
Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer starten eine Studie zu einer Auffrischungsimpfung mit ihrem Coronavirus-Impfstoff.
Die Studie soll die Wirkung einer zusätzlichen dritten Dosis auf die Immunität gegen derzeit kursierende und neu aufkommende Sars-CoV-2-Varianten überprüfen, wie die beiden Unternehmen mitteilten.
Die Studie zur Auffrischungsimpfung ist essenziell, um die Sicherheit einer dritten Dosis sowie die Immunität gegenüber derzeit kursierenden Stämmen nachvollziehen zu können, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla.
An der Studie sollen bis zu 144 Probanden in den USA teilnehmen, die vor sechs bis zwölf Monaten in einer Phase-1-Studie zwei Impfdosen erhalten hatten.
Ihnen wird nun eine zusätzliche dritte Impfung verabreicht. Um die Wirksamkeit zu beurteilen, wird zum Zeitpunkt der dritten Impfung, nach einer Woche und nach einem Monat die Immunantwort der Teilnehmer gemessen.
Auch die Wirkung auf verschiedene Coronavirus-Stämme wird untersucht.
Biontech und Pfizer bereiten sich nach eigenen Angaben darauf vor, ihren Impfstoff schnell auf neue Virus-Varianten anpassen zu können.
Dazu laufen bereits Gespräche mit Zulassungsbehörden, einschließlich der US-Arzneimittelbehörde FDA
und der
Europäischen Arzneimittelagentur EMA. Biontech und Pfizer wollen in einer neuen klinischen Studie einen Impfstoff mit einer angepassten mRNA-Sequenz testen, der auf der in Südafrika grassierenden Mutante B.1.351 basiert.
Wir wollen auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein", erklärte Biontech-Chef Ugur Sahin.
www.n-tv.de/wissen/...ffrischungsimpfung-article22386764.html