Frechheit reicht nicht,....der Artikel darin,..
BioNTech: Impfstoff made in Germany!
BioNTech mit dem Hauptsitz in Mainz wurde 2008 vom heutigen
Vorstandsvorsitzenden Ugur Sahin und seiner Frau gegründet.
Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Herstellung
von aktiven Immuntherapien für einen patientenspezifischen
Ansatz insbesondere zur Behandlung von Krebserkrankungen
verschrieben. BioNTechs Schwerpunkt liegt dabei auf der Erforschung
von Medikamenten auf mRNA-Basis.
2020 mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie startete BioNTech mit der Forschung nach einem
Impfstoff gegen das Virus. Dazu wurden unter anderem strategische Partnerschaften mit dem USGiganten
Pfizer oder den chinesischen Fosun Pharma eingegangen. Bereits im September startete
BioNTech mit der entscheidenden Phase-III-Studie des entwickelten Impfstoffs BNT162b2 und konnte
schon bald positive Nachrichten vermelden. Neben der Forschung wurden gleichzeitig Produktionsstraßen
aufgebaut, um im Erfolgsfall sofort mit der Massenproduktion des Impfstoffs beginnen
zu können. Dafür wurde beispielsweise von Wettbewerber Novartis ein komplettes Werk inklusive
300 Mitarbeitern in Marburg übernommen.
BioNTech macht das Rennen!
Folgerichtig waren die Mainzer die ersten, die eine sogenannte Notfallzulassung für den Impfstoff in
den USA beantragt hatten. In Europa folgte der Antrag auf eine Notfallzulassung unmittelbar nach
dem Antrag von Moderna. Gleichzeitig forscht BioNTech an einer Weiterentwicklung, um den Wirkstoff
besser lagerfähig und temperaturresistenter zu machen. Denn der Wirkstoff BNT162b2 kann
nur bei Temperaturen von -70° Celsius gelagert und transportiert werden.
Während der Forschung an einem Impfstoff hat BioNTech die Zeit genutzt, um mit zahlreichen
Regierungen rund um den Globus Liefervereinbarungen für den Wirkstoff zu schließen, damit im Erfolgsfall
sofort mit der Auslieferung begonnen werden kann. Wie im November bekannt wurde, hat
BioNTech gemeinsam mit Partner Pfizer Liefervereinbarungen über 570 Millionen Impfstoffdosen
geschlossen. Zudem gibt es Kaufoptionen über 600 Millionen weitere Dosen.
Im Herbst 2019 erfolgte an der Nasdaq BioNTechs Börsengang. Mit dem Ausbruch der Pandemie im
Frühjahr ist der Kurs regelrecht explodiert, musste diese Gewinne im Sommer aber wieder abgeben.
Charttechnisch verläuft die Aktie seit einigen Monaten
in einem fast schon mustergültigen Aufwärtstrend.
Fazit: Die Corona-Pandemie wird auch 2021 noch
unser aller Leben dominieren. So dramatisch es für die
Menschheit ist, so groß sind die Chancen für BioNTech
in den kommenden Monaten. Denn sofern die bereits
geschlossenen Liefervereinbarungen zum Tragen kommen,
wird der Umsatz der Mainzer explodieren.