Betrug: Hollywood-Stars als Lockvögel
Anleger sollten für ein vermeintliches Filmstudio Geld locker machen. Man warb unter anderem mit Tom Cruise und Catherine Zeta-Jones.
WASHINGTON (bloomberg). Die US-Aufsichtsbehörden haben soeben ein vermeintliches Filmstudio auffliegen lassen, das im Internet und am Telephon mit Namen von Hollywood Stars wie Tom Cruise und Catherine Zeta-Jones Anleger zu Investments in erfundene Filmprojekte lockte. Make It Reel Production Inc. mit Sitz in Fort Lauderdale, Florida, hatte allerdings nicht einen einzigen Film in der Produktion.
Eine Beschwerde bei der US-Börsenaufsicht, der Securities and Exchange Commission, brachte die Behörden auf die Spur. Das Bezirksgericht in Florida erließ eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen, seinen Vorstandschef Joseph Rubbo und Investment-Verkäufer Peter D. Ragofsky, berichtete die Aufsichtsbehörde.
Schadenshöhe noch offen
Den Angeklagten wurden Verstöße gegen das Wertpapiergesetz zur Last gelegt. "Wir versuchen, dem Ganzen so schnell wie möglich ein Ende zu bereiten und der Bevölkerung mitzuteilen, daß es sich hier um einen Betrug handelte. Auch müssen wir herausfinden, wieviel Geld sie eingenommen haben und was sie damit gemacht haben könnten," erklärte Mark Schönfeld, Associate Director bei der SEC.
Die Ermittler wissen derzeit noch nicht, wie viele Investoren bei Make It Reel Productions eingestiegen sind, berichtete Schönfeld. Das Unternehmen hatte nicht registrierte Vorzugsaktien der Kategorie A im Wert von 90 Mill. Dollar angeboten.
Ein "Undercover-Agent" der Staatsanwaltschaft von Ohio hatte sich in Abstimmung mit der SEC als interessierter Anleger ausgegeben und mit Ragofsky Telephonate geführt, teilten die Behörden mit. Der 40jährige Rubbo und der 37jährige Ragofsky waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Laut SEC wurde Ragofsky von der National Association of Securities Dealers vom Brokergeschäft ausgeschlossen
Anleger sollten für ein vermeintliches Filmstudio Geld locker machen. Man warb unter anderem mit Tom Cruise und Catherine Zeta-Jones.
WASHINGTON (bloomberg). Die US-Aufsichtsbehörden haben soeben ein vermeintliches Filmstudio auffliegen lassen, das im Internet und am Telephon mit Namen von Hollywood Stars wie Tom Cruise und Catherine Zeta-Jones Anleger zu Investments in erfundene Filmprojekte lockte. Make It Reel Production Inc. mit Sitz in Fort Lauderdale, Florida, hatte allerdings nicht einen einzigen Film in der Produktion.
Eine Beschwerde bei der US-Börsenaufsicht, der Securities and Exchange Commission, brachte die Behörden auf die Spur. Das Bezirksgericht in Florida erließ eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen, seinen Vorstandschef Joseph Rubbo und Investment-Verkäufer Peter D. Ragofsky, berichtete die Aufsichtsbehörde.
Schadenshöhe noch offen
Den Angeklagten wurden Verstöße gegen das Wertpapiergesetz zur Last gelegt. "Wir versuchen, dem Ganzen so schnell wie möglich ein Ende zu bereiten und der Bevölkerung mitzuteilen, daß es sich hier um einen Betrug handelte. Auch müssen wir herausfinden, wieviel Geld sie eingenommen haben und was sie damit gemacht haben könnten," erklärte Mark Schönfeld, Associate Director bei der SEC.
Die Ermittler wissen derzeit noch nicht, wie viele Investoren bei Make It Reel Productions eingestiegen sind, berichtete Schönfeld. Das Unternehmen hatte nicht registrierte Vorzugsaktien der Kategorie A im Wert von 90 Mill. Dollar angeboten.
Ein "Undercover-Agent" der Staatsanwaltschaft von Ohio hatte sich in Abstimmung mit der SEC als interessierter Anleger ausgegeben und mit Ragofsky Telephonate geführt, teilten die Behörden mit. Der 40jährige Rubbo und der 37jährige Ragofsky waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Laut SEC wurde Ragofsky von der National Association of Securities Dealers vom Brokergeschäft ausgeschlossen