BBB=Bartons BiggsBodenbildung

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BBB=Bartons BiggsBodenbildung Libuda
Libuda:

BBB=Bartons BiggsBodenbildung

 
21.03.07 22:41
#1
Der hat das wirklich gut vorausgesehen und es war schon gestern in der FAZ zu lesen:

"Dér Aktienstratege Barton Biggs rechnet mit einer Bodenbildung bei den Aktienmärkten in den Vereinigten Staaten und erwartet einen Anstieg des S+P 500 von rund 15% in diesem Jahr. Ein Abdriften der amerikanischen Wirtschaft in die Rezession sei aber unwahrscheinlich. Derzeit bremsten die Indices ihre Talfahrt ab und befänden sich kurz vor einer Bodenbildung sagte er in einem Interview in New York. Anschließend ist nach Meinung des Börsenexperten mit einer Erholung der Aktienmärkte zu rechnen, die von großen Technologieaktien getragen wird."
BBB=Bartons BiggsBodenbildung Libuda
Libuda:

Luft holen und nachkaufen

 
24.03.07 14:52
#2
so schrieb Uwe Zöllner von Tempelton am Freitag, 9 März 2007 - und der wirklich gute Mann lag richtig mit seinen Worten:

"Tief Luft holen und nachkaufen ist einer der Grundsätze, die Fondsmanager von Franklin Templeton, Uwe Zöllner bei fallenden Aktienkursen beherzigt. Zumindest wenn er fundamental von einem Unternehmen überzeugt ist. "Die derzeitige Abwärtsbewegung ist durch Stimmung getrieben, die Fundmantaldaten geraten dabei etwas aus den Augen", sagt Zöllner.
BBB=Bartons BiggsBodenbildung J.B.
J.B.:

Hmmmmm

 
24.03.07 14:58
#3
Mal sehen, was noch passiert, schaut sehr gut aus, dass der S&P 15% verliert dieses Jahr.....am Ende des Jahres, schauma dann wer Recht behalten hat....


Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)


BBB=Bartons BiggsBodenbildung Libuda
Libuda:

Ein satter Sprung

 
24.03.07 18:17
#4
Ken Fisher, der Sohn der Investmentlegende Phil Fisher, leitet die Vermögensverwalter Fisher Investments. Er schreibt regelmäßig Kolumnen im US-Wirtschaftsmagazin Forbes und gehört mittlerweise zu den 300 reichsten Amis.

In diesem Jahr sieht Fisher wieder große Kursspünge an den Börsen vorher. Korrekturen bestärken ihn nur in der Annahme. "Der große Erniedriger", wie Fisher sich ausdrückt, habe wieder nur sein Tagwerk verrichtet. Weil aber die Mehrheit der Börsenexperten lediglich verhaltene Anstiege vorhersieht, prognostiziert er einen satten Sprung - ganz nach der Aufforderung aus seinem Buch: Immer eigenständig denken.


Entnommen ist der meiste Text der vorletzten Ausgabe von börse.online.

Wie wir sehen, lag auch der Fisher vor zehn Tagen richtig. Fisher war nach meinen Beobachtungen in den letzten fünf Jahren der weltweit mit Abstand am besten liegendste Aktienexperte. Sein volkswirtschaftliches Pendant war John Lipski von J.P. Morgan, der inzwischen zur Weltbank gewechselt ist und dort, soweit ich weiss, Chefvolkswirt ist. Unglaublich ist, dass das Handelblatt den vorzüglich schreiben Lipski dort duch den unfähigen und analytisch überforderderten Stephen Roach als Gastkommentator ersetzt hat, der die Leser des Handelsblatt um ihre sauer verdienten Euros bringt. Der schreibt einen derartigen Bockmist, dass es die Leser des Handelsblattes einmal mit einer Mängelrüge (Geld für das Abonnement zurück und Schadenersatz neben der Leistung) versuchen sollten - der bringt nicht nie versprochenen Leistung, sodass hier liegt eindeutig eine Leistungsstörung vor.  
BBB=Bartons BiggsBodenbildung Libuda

BRIC's raus, Nassdaq rein

 
#5
habe ich schon seit Wochen geschrieben - und jetzt stellt sich heraus, dass ich damit durchaus richtig lag. Und dieser Trend wird der Megatrend des Jahres 2007 sein. Ein weiterer Trend wird das weitere Abkacken der Rohstoffe sein.

Zu den Aktienmärkten der BRIC's sagt Fondsmanager Peter O'Reilly von IG Internationals Management in Dublin: "Die Aktienmärkte sind jahrelang den Wachstumsaussichten ihrer Wirtschaftsräume vorausgelaufen."

Vom Prinzip her ist gegen ein Engangement in Wirtschaftsräumen mit hohen Wachstumsraten nichts einzuwänden - allerdings dann schon, wenn in jedem dieser Aktienmärkte sich der Index zumindest mehr als verdreifacht hat. Und da fällt logischerweise ein Blick auf Märkte, die gleich stark wachsen und gar noch als Dreingabe niederigeres Risiko aufweisen. Das Ergebnis ist simpel: "Warum denn die Ferne schweifen, wo doch das Gute liegt in den USA." Denn die US-Techs schaffen locker die gleichen oder höhere Wachstumsraten wie die BRIC-Märkte, weisen niedrigere Bewertungen als Märkte wie Indien und China mit KGV's über 30 und das Risiko ist niedriger. Machen wir es kurz: US-Techs sind den BRIC's in den entscheidenden Punkten momentan haushoch überlegen: DAS PEG ist niedriger und das Risiko dazu - das ist der Stoff, aus dem Preisanpassungen resultieren: die Nasdaq wird der beste Markt des Jahres 2007 - BRIC's und Rohstoffe werden zu den schlechtesten Märkten in 2007 gehören.


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