Warum das überarbeitete Konzept teurer ist und welche Änderungen es vorsieht, wollte Baumann nicht sagen. Die Details seien vertraulich. Die Bedenken des Gerichts würden aber in "zufriedenstellender Weise" berücksichtigt. Das ursprüngliche Konzept sah unter anderem die Einrichtung eines unabhängigen Wissenschaftsgremiums vor. Dieses sollte entscheiden, ob und zu welchen Mengen der glyphosathaltige Unkrautvernichter Roundup - der seit der Übernahme von Monsanto zur Bayer-Produktpalette gehört - Krebs verursacht. Nachdem der zuständige Richter Vince Chhabria Bedenken an diesem Vorschlag geäußert hatte, zog Bayer Anfang Juli seinen Antrag auf vorläufige Genehmigung zurück. Dieser soll nun in den nächsten Wochen wieder gestellt werden.