Frankfurt, 08. Feb (Reuters) - Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) geht im Zusammenhang mit der Fusion der Medienfirmen Viva Media und Brainpool dem Verdacht illegaler Aktiengeschäfte nach. "Wir haben heute Mittag förmliche Insiderermittlungen eingeleitet, weil es im Vorfeld der Fusionsankündigung Auffälligkeiten im Aktienhandel gab", sagte BAWe-Sprecherin Regina Nößner am Freitag Reuters und bestätigte damit einen Bericht des Internet-Wirtschaftsportals "manager magazin Online".
Die am Neuen Markt notierte Viva Media AG (Frankfurt: 617106.F, Nachrichten) hatte jüngst die ebenfalls am Neuen Markt gelistete Brainpool AG übernommen. Die Pflichtmitteilung dazu war am 6. November nach Börsenschluss verbreitet worden. Aber schon in den Wochen zuvor sei es beim Handel mit beiden Aktien zu ungewöhnlich hohen Handelsumsätzen gekommen, hieß es bei der Wertpapieraufsicht zur Begründung des Verfahrens. "Es gab ungewöhnliche Handelsaktivitäten, die im Zuge unserer routinemäßigen Ermittlungen bei Fusionsvorhaben zu Tage traten", sagte Nößner. Sie betonte jedoch, dass nicht gegen die beiden Firmen ermittelt werde. Die Prüfung des Sachverhaltes könne "einige Wochen bis mehrere Monate" lang dauern.
Die am Neuen Markt notierte Viva Media AG (Frankfurt: 617106.F, Nachrichten) hatte jüngst die ebenfalls am Neuen Markt gelistete Brainpool AG übernommen. Die Pflichtmitteilung dazu war am 6. November nach Börsenschluss verbreitet worden. Aber schon in den Wochen zuvor sei es beim Handel mit beiden Aktien zu ungewöhnlich hohen Handelsumsätzen gekommen, hieß es bei der Wertpapieraufsicht zur Begründung des Verfahrens. "Es gab ungewöhnliche Handelsaktivitäten, die im Zuge unserer routinemäßigen Ermittlungen bei Fusionsvorhaben zu Tage traten", sagte Nößner. Sie betonte jedoch, dass nicht gegen die beiden Firmen ermittelt werde. Die Prüfung des Sachverhaltes könne "einige Wochen bis mehrere Monate" lang dauern.