München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "EURO am Sonntag" empfehlen die BASF-Aktie (Profil) kurzfristig zu kaufen.
Die Aussagen von Konzernchef Jürgen Hambrecht zum bisherigen Verlauf des 4. Quartals 2009 würden Börsianer aufhorchen lassen. Demnach sei die Entwicklung der kurzfristigen operativen Erträge besser als prognostiziert und man werde beim operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen voraussichtlich das Niveau des 3. Quartals erreichen. "Damit übertrifft BASF unsere Schätzungen wohl um gut 200 Millionen EUR", so Norbert Barth, Analyst der WestLB.
Als Konsequenz würden einige Experten bereits daraus ableiten, dass der Konzern seine Dividende doch nicht reduzieren werde. Sollte dies der Fall sein, habe das Papier trotz eines zuletzt guten Laufs durchaus Luft nach oben. Auch ergäbe eine Ausschüttung in Höhe des Vorjahres von 1,85 EUR eine ordentliche Dividendenrendite in Höhe von knapp 5%. Anleger sollten allerdings mittelfristig auf der Hut sein. Denn spätestens mit dem Auslaufen der weltweiten Hilfsprogramme Mitte kommenden Jahres dürfte sich zeigen, ob die Konjunktur selbständig weiterlaufe. Ist das der Fall, stehen den Ludwigshafenern wegen ihrer Sparmaßnahmen schöne Gewinne ins Haus, so die Experten der "EURO am Sonntag". Wenn nicht, dürfte es ihres Erachtens hingegen erneut zu Korrekturen kommen.
Aus charttechnischer Sicht sei der Titel im Aufwärtstrend. Die Wette auf eine konstante Dividende verleihe der Aktie Auftrieb.
Die Experten der "EURO am Sonntag" raten zum kurzfristigen Kauf der BASF-Aktie. Das Kursziel werde bei 54,00 EUR gesehen, ein Stoppkurs sollte bei 39,30 EUR platziert werden. (Ausgabe 50) (14.12.2009/ac/a/d)
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