-MARKET
Helkon Media hoch spekulativ Datum: 15.04.2002
Dem spekulativ ausgerichteten Anleger empfehlen die Analysten von "sunday-market" die Aktien von Helkon Media zum Einstieg. (WKN 608050) Der Neue Markt sei lange nicht mehr Hip, schon gar nicht Medientitel. Das mache sich auch bei dem Filmproduzent und Filmverleiher Helkon bemerkbar und habe deutliche Spuren hinterlassen. Bankkredite in Höhe von über 110 Millionen Euro wollten getilgt werden. Aktuell komme noch die Kirch-Pleite hinzu. Anleger die eh Bedenken zu dem Unternehmen gehabt hätten, hätten nun endgültig ihr Vertrauen entzogen. Seit Tagen kenne der Kurs nur eine Richtung: Steil sei er auf die 1-Euro-Marke gestürzt! "sunday-market" habe mit dem Unternehmen über die momentane Entwicklung gesprochen. "Die Kirch-Pleite betrifft die laufenden Verträge keinesfalls." Mit Blick in die Zukunft werde jedoch eingeräumt, dass das Pay-TV nicht mehr die Summen Zahlen könne, wie es bisher der Fall gewesen sei. "Ob Kirch-Pay-TV auch insolvent wird oder nicht spielt keine große Rolle; wir rechnen in Zukunft mit minder Einnahmen aus Pay-TV-Rechten", erfahre "sunday-market" weiter. Auf den ersten Blick erscheine die aktuelle Bewertung der Aktie zu niedrig. Doch die erwähnten Bankkredite würden das Bild trüben. Zu denken würden auch Filme geben, die als Blockbuster präsentiert, letztlich aber vom Kinopublikum nicht akzeptiert worden und gefloppt seien. So geschehen bei "Rollerball". 3 Millionen Euro müssten auf Grund der Verwertungsrechte abgeschrieben werden! "Mit Dark Blue World", "The Musketeer und "Durchgeknallt im All" würden Filme in den Startlöchern stehen, die zwar keine Blockbuster seien, aber dennoch gut laufen würden. "Diese Filme haben wir günstig eingekauft, so dass sich damit sicherlich Geld verdienen lässt", erfahre "sunday-market" weiter. Das Unternehmen habe Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet: 22 von 133 Arbeitsplätzen seien gestrichen worden. Zudem sei auf der Hauptversammlung die Ausgabe einer Wandelanleihe beschlossen worden, die Fremdkapital in Eigenkapital umwandeln solle, um somit die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Was auf aktuellem Kursniveau sicherlich nicht ratsam sei! Nur spekulative Anleger sollten nach Ansicht der Analysten von "sunday-market" bei Helkon zugreifen!
Quelle: AKTIENCHECK.DE AG
Schliessen · Drucken
Helkon Media hoch spekulativ Datum: 15.04.2002
Dem spekulativ ausgerichteten Anleger empfehlen die Analysten von "sunday-market" die Aktien von Helkon Media zum Einstieg. (WKN 608050) Der Neue Markt sei lange nicht mehr Hip, schon gar nicht Medientitel. Das mache sich auch bei dem Filmproduzent und Filmverleiher Helkon bemerkbar und habe deutliche Spuren hinterlassen. Bankkredite in Höhe von über 110 Millionen Euro wollten getilgt werden. Aktuell komme noch die Kirch-Pleite hinzu. Anleger die eh Bedenken zu dem Unternehmen gehabt hätten, hätten nun endgültig ihr Vertrauen entzogen. Seit Tagen kenne der Kurs nur eine Richtung: Steil sei er auf die 1-Euro-Marke gestürzt! "sunday-market" habe mit dem Unternehmen über die momentane Entwicklung gesprochen. "Die Kirch-Pleite betrifft die laufenden Verträge keinesfalls." Mit Blick in die Zukunft werde jedoch eingeräumt, dass das Pay-TV nicht mehr die Summen Zahlen könne, wie es bisher der Fall gewesen sei. "Ob Kirch-Pay-TV auch insolvent wird oder nicht spielt keine große Rolle; wir rechnen in Zukunft mit minder Einnahmen aus Pay-TV-Rechten", erfahre "sunday-market" weiter. Auf den ersten Blick erscheine die aktuelle Bewertung der Aktie zu niedrig. Doch die erwähnten Bankkredite würden das Bild trüben. Zu denken würden auch Filme geben, die als Blockbuster präsentiert, letztlich aber vom Kinopublikum nicht akzeptiert worden und gefloppt seien. So geschehen bei "Rollerball". 3 Millionen Euro müssten auf Grund der Verwertungsrechte abgeschrieben werden! "Mit Dark Blue World", "The Musketeer und "Durchgeknallt im All" würden Filme in den Startlöchern stehen, die zwar keine Blockbuster seien, aber dennoch gut laufen würden. "Diese Filme haben wir günstig eingekauft, so dass sich damit sicherlich Geld verdienen lässt", erfahre "sunday-market" weiter. Das Unternehmen habe Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet: 22 von 133 Arbeitsplätzen seien gestrichen worden. Zudem sei auf der Hauptversammlung die Ausgabe einer Wandelanleihe beschlossen worden, die Fremdkapital in Eigenkapital umwandeln solle, um somit die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Was auf aktuellem Kursniveau sicherlich nicht ratsam sei! Nur spekulative Anleger sollten nach Ansicht der Analysten von "sunday-market" bei Helkon zugreifen!
Quelle: AKTIENCHECK.DE AG
Schliessen · Drucken