Per Ende 2013 hielten Banken als Folge des Anleihenkaufprogramms des Federal Reserve Board 2,2 Bio. $ an Reserven bei der US-Zentralbank. Ein grosser Teil davon, nämlich 43%, wird von US-Filialen ausländischer Banken gehalten. Das ist überproportional viel, machen doch deren Aktiven nur 13% aller US-Bankaktiven aus. Wie die Ökonomen Robert McCauley und Patrick McGuire von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich im jüngsten Quartalsbericht schreiben, geht dieses Phänomen auf eine regulatorische Lücke zurück, die Arbitrage in Reinform zulässt. Die Lücke besteht darin, dass ausländische Banken, die in den USA mit Filialen oder Agenturen (im Gegensatz zu Tochtergesellschaften) operieren, dies ohne Versicherung durch die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), den staatlichen Einlagenversicherungsfonds, tun.
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