Also entschloss ich mich zu einem Draghi-Psychogramm, dessen Ergebnis ich am besten gleich vorwegnehme: Der Mann wird die Geldpolitik der Eurozone weiterhin in erster Linie mit Worten betreiben, die er mal vage, mal konkret einsetzt. Er ist bereits jetzt der Herrscher über Europas Finanzen, soweit sie die Euroländer betreffen. Er kann im EZB-Rat schalten und walten, wie er will, Opposition ist zwecklos. Diese Art der Regentschaft schließt eine verdeckte Fiskalpolitik ein, die dadurch zum Ausdruck kommt, dass Staatsanleihen neben sonstigen festverzinslichen Wertpapieren in die Geldpolitik einbezogen werden. In welchem Umfang, ob mit dem Schwerpunkt auf Italien-, Spanien-, Portugal-, Griechenland- oder sonstigen Anleihen, werden wir wahrscheinlich schon im Januar erfahren.
www.goldseiten.de/artikel/...d-die-lange-Reise-des-Geldes.html
er ist der Konstrukteur der Eurlira jeder Widerspruch sinnlos