Ungarns Wirtschaftsminister Mihály Varga im Interview: "Aggressive Strategie der Österreicher rächt sich"
Wenige Wochen nachdem das ungarische Parlament die Banken im Land zu einer hohen Nachzahlung an Kunden verpflichtet hat, kündigt Ungarns Wirtschafts- und Finanzminister Mihály Varga im STANDARD-Interview weitere Belastungen für die Finanzindustrie an. Noch bis zum Jahresende wolle die Regierung ein Gesetz auf Schiene bringen, mit dem in Fremdwährungen, vor allem in Franken, vergebene Hypothekendarlehen in Forintkredite umgewandelt würden, sagte Varga. Die Kosten dafür sollten als "Hauptverantwortliche“ für die problematische Situation in Ungarn – die Zahl der faulen Kredite ist enorm hoch – die Banken mittragen.
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