Bank of Japan gesteht offiziell Rezession ein|
Tokio - Japan befindet sich nun offiziell in der Rezession. Empfindliche Rückgänge der Industrieproduktion und der Exporte veranlassten die Bank of Japan, ihre Wachstumsprognose vom April für das bis März 2002 laufende Fiskaljahr über den Haufen zu werfen. Für das laufende Fiskaljahr ist nach Einschätzung der Notenbank nunmehr mit einer Schrumpfung der Wirtschaftsleistung um 0,9 bis 1,2 Prozent zu rechnen, während die Schätzung zuvor noch auf ein Wachstum von 0,3 bis 0,8 Prozent gelautet hatte. Im kommenden Jahr sei dann mit einer Bandbreite von minus 1,1 Prozent bis plus 0,1 Prozent zu rechnen.
Die Industrieproduktion ist von der schlechten Wirtschaftslage besonders betroffen. Wie die Regierung am Montag mitteilte, war die Produktion im September im Vergleich zum Vormonat unerwartet stark um 2,9 Prozent gesunken. Verglichen zum Vorjahr sind es sogar 12,7 Prozent. Auch die Elektronikkonzerne haben im letzten Halbjahr ihre Produktion dramatisch gedrosselt und planen nun, Zehntausende Arbeitsplätze abzubauen. Die Autokonzerne fuhren ihre Fertigung im ersten Halbjahr um 2,8 Prozent auf 4,8 Mio. Autos zurück. (dpa, vwd)
Tokio - Japan befindet sich nun offiziell in der Rezession. Empfindliche Rückgänge der Industrieproduktion und der Exporte veranlassten die Bank of Japan, ihre Wachstumsprognose vom April für das bis März 2002 laufende Fiskaljahr über den Haufen zu werfen. Für das laufende Fiskaljahr ist nach Einschätzung der Notenbank nunmehr mit einer Schrumpfung der Wirtschaftsleistung um 0,9 bis 1,2 Prozent zu rechnen, während die Schätzung zuvor noch auf ein Wachstum von 0,3 bis 0,8 Prozent gelautet hatte. Im kommenden Jahr sei dann mit einer Bandbreite von minus 1,1 Prozent bis plus 0,1 Prozent zu rechnen.
Die Industrieproduktion ist von der schlechten Wirtschaftslage besonders betroffen. Wie die Regierung am Montag mitteilte, war die Produktion im September im Vergleich zum Vormonat unerwartet stark um 2,9 Prozent gesunken. Verglichen zum Vorjahr sind es sogar 12,7 Prozent. Auch die Elektronikkonzerne haben im letzten Halbjahr ihre Produktion dramatisch gedrosselt und planen nun, Zehntausende Arbeitsplätze abzubauen. Die Autokonzerne fuhren ihre Fertigung im ersten Halbjahr um 2,8 Prozent auf 4,8 Mio. Autos zurück. (dpa, vwd)