Bank-Aktionäre wollen weniger Dividende
Schutzvereine kritisieren die hohen Ausschüttungen der krisengeschüttelten deutschen Banken.
FRANKFURT (dpa). Die drei Frankfurter Großbanken Deutsche, Dresdner und Commerzbank stehen wegen ihrer Dividendenpolitik im Kreuzfeuer der Kritik. Angesichts von Gewinneinbrüchen um bis zu 99 Prozent seien die Zahlungen viel zu verschwenderisch, beklagen selbst Kleinaktionärsvereine. Die Banken zahlen heuer das zwei- bis fünffache der Gewinne als Dividende aus.
Beobachter orten in der Steuerreform einen Grund für die verschwenderische Dividendenpolitik: Rücklagen werden um 10 bis 15 Prozentpunkte höher besteuert als Dividenden. Löst man Rücklagen auf, um sie auszuschütten, entsteht nun eine Steuergutschrift. Diese Möglichkeit sollen deutsche Unternehmen schon im Vorjahr genutzt haben, um sich insgesamt acht bis elf Mrd. Euro vom Fiskus zu holen.
Schutzvereine kritisieren die hohen Ausschüttungen der krisengeschüttelten deutschen Banken.
FRANKFURT (dpa). Die drei Frankfurter Großbanken Deutsche, Dresdner und Commerzbank stehen wegen ihrer Dividendenpolitik im Kreuzfeuer der Kritik. Angesichts von Gewinneinbrüchen um bis zu 99 Prozent seien die Zahlungen viel zu verschwenderisch, beklagen selbst Kleinaktionärsvereine. Die Banken zahlen heuer das zwei- bis fünffache der Gewinne als Dividende aus.
Beobachter orten in der Steuerreform einen Grund für die verschwenderische Dividendenpolitik: Rücklagen werden um 10 bis 15 Prozentpunkte höher besteuert als Dividenden. Löst man Rücklagen auf, um sie auszuschütten, entsteht nun eine Steuergutschrift. Diese Möglichkeit sollen deutsche Unternehmen schon im Vorjahr genutzt haben, um sich insgesamt acht bis elf Mrd. Euro vom Fiskus zu holen.