Die inzwischen gerettete portugiesische Finanzgruppe Banco Espirito Santo befindet sich in frühen Gesprächen über den möglichen Verkauf ihrer Investmentbank. Es gebe Interessensbekundungen von einigen möglichen Käufern, sagten zwei Vertreter des portugiesischen Geldhauses, das im Sommer fast kollabiert war.
Die Espírito Santo Investment Bank beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter - vor allem in Lissabon und London. Einer der Vertreter des Instituts sagte, unter den Interessenten seien auch solche aus dem Nahen Osten und aus China.
Der Regulierer Portugals hatte die Finanzgruppe im August gerettet und sie dabei in einen überlebensfähigen Teil und in eine Bad Bank aufgespalten. Die Zentralbank des Landes strebt einen schnellen Verkaufsprozess an.
Die Investmentbank gehört zum überlebensfähigen Teil der Gruppe. Im Zuge der Krise des Unternehmens hatten sich zwar viele Kunden zurückgezogen, inzwischen sind aber einige davon wieder zurückgekehrt. Andere wollen abwarten, bis klar ist, unter welchem Dach die Investmentbank künftig arbeiten wird, sagte einer der Vertreter von Espirito Santo.
Quelle. WSJ
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