lautet der Titel eines Buches, das Prof. Kishore Mahbubani aus Singapur geschrieben hat.
Er selbst ist in Singapur auch geboren, aber "pakistanischer Abstammung" und stand jahrzehntelang im diplomatischen Dienst Singapurs (u.a. Botschafter bei UN und USA). Ich betone das, weil ansonsten natürlich die Holzköpfe gleich wieder kommen und behaupten: "der wäre von China oder Russland hirngewaschen".
Nun Singapur ist ein äußerst erfolgreicher Stadtstadt, der vom Westen eigentlich nicht angefeindet wird, auch wenn es mit den "Freiheiten" nicht so weit her ist (Wahlen fallen gern mal aus). Egal, wieviel Geld man hat, man kann sich da auch nicht einfach eine beliebige Immobilie kaufen oder mieten. Singapur setzt das friedliche Miteinander der Multi-Ethnischen und -religiösen Bevölkerung durch strenge Regulierung durch. Die wohnen da alle schön gemischt - Häuser- & Stadteilmässig. Das ist alles andere als frei, aber Singapurs sehr erfolgreicher Weg zu Wohlstand & friedlichem Miteinander - "Zwangsmultikulti" könnte man sagen.
Wäre Singapur kein kleiner Stadtstaat, sondern ein Riese wie China, dann würde der Westen jetzt auch Singapur anfeinden - Gründe würden sich viele finden lassen.
Das Buch wurde in chinescher Sprache übersetzt und von dem Prof. in Peking vorgestellt, davon handelt das Video (auf englisch, ich nehme an, der kann auch kein chinesisch).
Es behandelt die Schwierigkeiten des Westens zu akzeptieren, das das "asiatische Jahrhundert" angebrochen ist. Und ganz nebenbei erklärt es auch, warum BYD soviel Wert darauf legt gerade in diesen asiatischen Ländern (RCEP-Raum) wie Thailand, Indonesien, Malaysia usw. Fuß zu fassen.
Nebenbei bemerkt: Das Buch ist gratis("Open Access"), kann "überall" als PDF-Version oder e-book bei Apple, Amazon usw. runtergeladen werden.
Warum ist mir das so wichtig?
Die Dinge haben sich jetzt ungemein beschleunigt nach dem Ausbruch des Ukrainekrieges. In einem Monat steht das BRICS-Erweiterungstreffen in Südafrika an. Keine Ahnung wer da geonboardet wird, alle 20 Kandidaten wohl kaum. Vielleicht wird man um 5 Länder erweitern - jeder kann einen wählen (China->Saudi-Arabien, Russland->Iran, Brasilien->Argentinien, Indien->???, Südafrika->vielleicht Nigeria oder Ägypten).
Auch auf die New-Development-Bank in Shanghai hat ein regelrechter "Run" eingesetzt. Der Süden kann sich da zukünftig Geld leihen und muß es nicht in US-$ zurückzahlen.
Der Westen sollte eigentlich froh sein, das niemand im Süden danach trachtet Rache zu nehmen für die "Verheerungen" der vergangenen Jahrzehnte & Jahrhunderte und sich in diese neue Ordnung im "asiatischen Jahrhundert" einbringen - mit seinen Werten und Errungenschaften(LGBT usw.).
Es sieht aber deutlich danach aus, das die Holzköpfe im Westen nicht dazu bereit sind. Mindestens in Berlin und Brüssel müßten man doch allmählich begreifen, das Europa der ganz große Verlierer sein wird, wenn keine Kursänderung erfolgt. Die "günstige Energie" ist bereits unwiderbringlich verloren, die wird es auch nicht mehr geben, wenn die Waffen in der Ukraine wieder schweigen. Milliarden-Investionen erfolgen in Asien und Nord-Amerika, aber nicht in Europa.
Selbst moralisch steht der Westen doch nur gut da, wenn man bspw. schon den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Irak ausblendet. Das ist überall auf der Welt klar, nur scheinbar nicht im Westen.
Im Westen gibt es schon lange eine massive Verunsicherung in der Bevölkerung aufgrund der Veränderungen in den letzten Jahrzehnten. Ausdruck hat das bspw. durch die Wahl Trampels in den USA gefunden. Der wurde gewählt trotz idiotischen Parolen wie "In NY schneit und friert es, wir brauchen mehr Klimaerwärmung". Die Briten haben den "Brexit" gewählt, weil es ihnen dann angeblich besser gehen würde - dazu Stella Li von BYD: "GB kommt wg. Brexit für eine Fab. in Europa nicht in Betracht". In Italien ist Giorgia Meloni Ministerpräsidentin die kein Problem hat, offen ihre Bewunderung für Mussolini auszudrücken und zum Faschismus ein „unbeschwertes Verhältnis" hat.
Sollten jetzt noch in Frankreich oder Deutschland (Kernstaaten der EU) solche Leute an die Macht kommen, dürfte die EU und der Euro schon Geschichte sein - wage ich mal zu behaupten.
und wir steuern genau darauf zu, vermutlich Frankreich zuerst...
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