jetzt machst du ein anderes Fass auf, bleib doch mal thematisch nur bei meiner Antwort.
Mir ging es einzig darum aufzuzeigen, dass diese Feststellung deinerseits so nicht richtig ist:
"Aurelius korrekt im Wert zu berechnen wird schwierig sein, da in vielen "Deals" kein Interesse daran besteht immer alle Zahlen offen zu legen. Und jede Beteiligung unterliegt ständigen Anpassungen durch die Weiterentwicklung oder Abschreibungen. Daher ist Aurelius auch nur schwer in einen der größeren Indizes zu bekommen. Hier müssen einfach zu viele Regeln (Veröffentlichung von Zahlen und Fakten)eingehalten werden"
-> Die Aufnahme in diese Indizes unterliegt keine weitergehende Transparenzpflicht was die Ventures und Deals angeht.
Und wie du an den Veränderungen im NAV erkennen kannst, erfolgen seitens Aurelius periodische Zu- und Abschreibungen.
Natürlich kommen noch viele weitere rechnungslegerische Änderungen hinzu, die aber nur zeitintensive Makulatur sind und keinen höheren Informationsgehalt ermöglichen. Ich finde die Informationen seites Aurelius schon jetzt bedeutend besser, als z.B. die von Indus und Rocket. Vergleich doch mal die Geschäftsberichte, dann weißt du, was ich meine.
In deiner Erwiderung schreibst du nun von "undurchsichtigen Transaktionen".
Das ist wieder so ein völlig unreflektierter Vorwurf. Wo bitte schön erwartest du denn mehr "Durchsichtigkeit"? Bzw. wozu brauchst du diese? Wärst du Aktionär bei Daimler, fordest du doch auch nicht die Offenlegung der Einkaufspreise, damit du mehr Vertrauen haben kannst.
Weiter irrst du, was die Nachbildung und den Herdentrieb der Fonds angeht.
Dazu folgende Punkte:
1) Hier siehst du schon mal einige Fonds und Instis, die bei Aurelius investiert sind:
www.morningstar.com/stocks/XETR/AR4/quote.html Gemessen daran ist ein zweistelliger Prozentwert von Aureliusaktien ohnehin schon in institutioneller Hand.
2) Auch der norwegische Staatsfonds ist in Aurelius investiert, was man in der Auflistung auf der Webseite dieses Staatsfonds einsehen kann.
3) Es gibt keine nahmhaften Fonds, die nur investieren, weil Blackrock auch irgendwo investiert ist. Blackrock ist ein Vermögensverwalter mit einer solch schieren Masse an Geld, dass die quasi überall investiert sind. Die (auch nur ansatzweise) nachzubilden, kann sich niemand leisten. Auch ist ein Engagment Blackrock nicht gleichbedeutend mit einem Ritterschlag. Die sind ja auch in Freenet drin, und wenn du dir Freenets Kursperformance anschaust, kann jeder Fondsmanager froh sein, dieses Jahr dort nicht investiert gewesen zu sein.
4) Eine hohe Quote an investierten Fonds schützt nicht vor Short-Attacken, siehe Wirecard und Ströer. Verleumderische Short-Attacken fußen auf ganz anderen Kriterien. Man könnte sogar vermuten, dass die Hedgefonds von diesen Fonds ihre massenhaften Aktien erhalten haben für die Leerverkäufe. Die 3,5% der Aureliusaktien, die Jericho zwischenzeitlich leerverkaufte, haben sie sich sicherlich nicht von den günstigen Online-Brokern und aus den Depots der dortigen Kleinanlegern besorgen können.
5) Eine Aufnahme in den Sdax und Mdax geht weder automatisch noch zwangsweise mit einem Kaufengagement von Fondsseite einher - und dabei lasse ich mal außer Acht, dass nur weil es "institutionell" heißt, dies nicht synonym zu "long" ist.
Kurzum:
Ich finde, du hast sehr missverständliche Postings geschrieben und ich habe da einfach mehr Klarheit hineinbringen wollen.
Außer mehr Arbeit, hat niemand etwas davon, wenn Aurelius in einem der bekannten Indizes gelistet ist.
Es verhindert keine Short-Attacken, es würde auch kein nachhaltiges Kaufengagement auslösen, es schwächt die Verhandlungsbasis und es erhöht die Informationsbasis für und Aktionäre allenfalls unmerklich.