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Glücksspielverdacht bei Sportwetten-Zertifikaten
Börse Frankfurt setzt 36 Papiere vom Handel aus
ars Frankfurt - Die Börse in Frankfurt hat am Freitag Sportwettenzertifikate vom Handel ausgesetzt. Die hessische Börsenaufsicht hat aufgrund staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen wegen des Verdachts des verbotenen Glücksspiels die Börse Frankfurt Smart Trading angewiesen, diese Produkte bis auf weiteres vom Handel auszuschließen. Nach unbestätigten Informationen hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt Ermittlungen aufgenommen.
Die 36 Zertifikate der Extra Sportwetten AG in Wien waren ursprünglich in Österreich durch die dortige Aufsichtsbehörde FMA im Februar 2007 zugelassen worden. Die Extra Sportwetten AG mit Sitz in Wien ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Berliner Effektengesellschaft AG. Über ein "EU-Passporting" wurden die Produkte Anfang März 2007 auch in Deutschland zum Handel zugelassen. Das hatte vor allem in der Zertifikateindustrie und bei den Banken für großen Unmut gesorgt. Sie befürchten, dass das ungeschützte Label "Zertifikate" in die Nähe der Zockerei gerückt wird. In Fachkreisen werden unter anderem Probleme im Beratungsgeschäft der Banken und der ungeklärten Ad-hoc-Pflichtigkeit gesehen.
Glücksspielverdacht bei Sportwetten-Zertifikaten
Börse Frankfurt setzt 36 Papiere vom Handel aus
ars Frankfurt - Die Börse in Frankfurt hat am Freitag Sportwettenzertifikate vom Handel ausgesetzt. Die hessische Börsenaufsicht hat aufgrund staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen wegen des Verdachts des verbotenen Glücksspiels die Börse Frankfurt Smart Trading angewiesen, diese Produkte bis auf weiteres vom Handel auszuschließen. Nach unbestätigten Informationen hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt Ermittlungen aufgenommen.
Die 36 Zertifikate der Extra Sportwetten AG in Wien waren ursprünglich in Österreich durch die dortige Aufsichtsbehörde FMA im Februar 2007 zugelassen worden. Die Extra Sportwetten AG mit Sitz in Wien ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Berliner Effektengesellschaft AG. Über ein "EU-Passporting" wurden die Produkte Anfang März 2007 auch in Deutschland zum Handel zugelassen. Das hatte vor allem in der Zertifikateindustrie und bei den Banken für großen Unmut gesorgt. Sie befürchten, dass das ungeschützte Label "Zertifikate" in die Nähe der Zockerei gerückt wird. In Fachkreisen werden unter anderem Probleme im Beratungsgeschäft der Banken und der ungeklärten Ad-hoc-Pflichtigkeit gesehen.
